Geschäftlich? Privat? Hauptsache mobil! IT-Studie zum Einsatz von Geräten


Die Arbeitsplatz-Situation in europäischen IT-Unternehmen und eine Unterscheidung persönlicher und geschäftlicher Geräte beleuchtet eine Studie, die von IDC (International Data Corporation) erstellt und von Unisys herausgegegeben wurde. Befragt wurden über 1.300 Mitarbeiter in IT-Unternehmen, die als sogenannte „Worker“ täglich Informationstechnologie einsetzen und daneben über 260 leitende Mitarbeiter der Branche. Neben Deutschland wurden im Rahmen der weltweiten Studienbefragung im europäischen Bereich auch die IT-Branchen von Belgien, Frankreich, Grossbritannien und der Niederlande herangezogen.

Solche Ergebnisse, die auf den funktionalen und inhaltlichen Einsatz von Gadgets für Social Media Kommunikation fokussieren, habe ich angesichts der thematischen Nähe in einem Posting im Blog von Becker. Joerges. agile communication. zusammengefasst.

Die folgende Infografik liefert einen interessanten Überblick zu wesentlichen Studienergebnissen (zum Vergößern bitte anklicken):

IDC Unisys 2011 Consumerization of IT Study Closing the Consumerization Gap Infographic

– Quelle: Unisys

Verantwortliche von IT-Unternehmen in Europa unterschätzen demnach den Grad, wie Social Media, besonders auf mobilen Geräten, verwendet wird. Tatsächlich gehen die Mitarbeiter teilweise ganz selbstverständlich mit bestimmten Geräte-Technologien am Arbeitsplatz um. Für 52 Prozent der befragten europäischen iWorker ist das Laptop das primäre Endgerät, im Vorjahr lag der Wert noch bei 45 Prozent.

Übrigens: Auch Tablets sehen iWorker zunehmend als Arbeitsgerät: 8 Prozent (2011: 1 Prozent) der Befragten glauben, dass 2012 ein Tablet-PC zum wichtigsten Arbeitsgerät werde. Ein interessanter Aspekt, der über Bedenken hinsichtlich Sicherheit hinausgeht: 78 Prozent der befragten Verantwortlichen meinen, die Arbeitsmoral sei besser, wenn Mitarbeiter für die Arbeit eigene Endgeräte nutzen dürfen. Vielmehr: Sogenannte „Bring Your Own Device“-Programme, die bereitgestellte Budgets umfassen, mit denen Mitarbeiter ihre Geräte bzw. Gadgets selbst anschaffen dürfen, werden von 66 Prozent als positiv bewertet, da sich dies auf Corporate Team-Aspekte wie Mitarbeiterzufriedenheit und Zielerreichung auswirken könne.

In Sachen Einschätzung und Nutzung in der Realität gibt es deutliche Unterschiede: 73 Prozent der europäischen Befragten nutzen ihr persönliches Smartphone täglich professionell im Unternehmenseinsatz – hingegen ein Verhalten, dass nur 31 Prozent der Entscheider so einstufen. Zum Vergleich das Befragungsergebnis über Tablet-PCs: 12 Prozent der nutzen ihr privat angeschafftes Tablet am Arbeitsplatz, 7 Prozent der Vorgesetzten meinen, dies unter ihren Mitarbeitern zu beobachten.

Apropos Tablet PC- und Smartphone-Nutzung: Gerade 11 Prozent der befragten IT-Manager gaben an, Unternehmensapplikationen für den Einsatz auf mobilen Endgeräten modernisiert zu haben. Zudem haben 77 Prozent für das kommende Jahr noch keine Pläne. Die grössten Einwände beim Einsatz privater Endgeräte am Arbeitsplatz haben IT-Verantwortliche zu 81 Prozent wegen „Sicherheitsbedenken“, 51 Prozent fürchten negative Einflüsse durch Viren, die aus sozialen Netzwerken übertragen werden. Als Gegenmaßnahme setzen 46 Prozent (2010: 52 Prozent) auf – komplexe – Passwörter, 49 Prozent auf ein Single-Sign-on (2010: 53 Prozent) als sicheres Log-in für Plattformen.

2 Gedanken zu “Geschäftlich? Privat? Hauptsache mobil! IT-Studie zum Einsatz von Geräten

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