Tablet-PC-Absatz steigt schneller als erwartet


Laut Branchenverband BITKOM werden in Deutschland dieses Jahr rund 2,1 Millionen Tablett-Computer über den Ladentisch gehen. Eine überraschend hohe Zahl, zumal die Prognose im Fühjahr 2011 noch bei lediglich rund 1,5 Millionen Geräten lag. Insgesamt werden dann rund 1,1, Mrd. Euro mit den sogenannten „Slates“ umgesetzt worden sein, was einem Durchschnittspreis von 534 Euro entspricht.

Der Aufwärtstrend soll sich auch 2012 fortsetzen, wobei mit einem Absatz von 2,7 Millionen Geräten gerechnet wird. Das entspricht einer Steigerung von immerhin 19 Prozent. Leidtragende des Booms sind Notebooks und vor allem Netbooks. Deren Absatz soll dieses Jahr um 35 Prozent auf nur noch 900.000 Stück sinken.

Update: Dazu passt die Meldung der Marktforscher von Morgan Stanley, dass die Nachfrage nach iPhones und iPads in den USA 40 Prozent größer ist, als erwartet.

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Samsung concept AMOLED display

Das Tablet der Zukunft ist transparent [Video]


Eine hübsche Vision mobiler Zukunft hat Samsung nun in einem Video vorgestellt: das Konzept für webfähige, transparente AMOLED Mobilgeräte mit Augmented Reality-Funktion und 3D unter Nutzung von mobilem Breitband und ohne die Abhängigkeit von ständiger Stromversorgung. Besonders für den Einsatz von Location-based Services stellt dies sicher eine attraktives Modell für die Zukunft dar. Das Unternehmen forscht schon seit einiger Zeit an der Entwicklung durchsichtiger Bildschirme dieser Art.

Natürlich wird es noch einige Jahre dauern bis es tatsächlich soweit ist, derartige mobile Hardware weltweit professionell zu nutzen. Doch die bloße Vorstellung, irgendwann über derartige Technologien mit flexiblen Displays tatsächlich zu verfügen, ist allein schon attraktiv.

Browser Logos

Das große Browser-Rennen: Weltweit überholt Google Chrome Firefox – umgekehrtes Bild in Deutschland


Es ist einer dieser vielen historischen Momente der digitalen Welt: Heute hat StatCounter den neuen Bericht zur weltweiten Webbrowser-Nutzung veröffentlicht. Nach den vorliegenden Analysen hat Google Chrome im November zum ersten Mal Mozilla Firefox überholt. Damit ist das Google-Produkt der am zweithäufigsten verwendete Browser der Welt nach dem Internet Explorer von Microsoft.

Im letzten Monat lag der Internet Explorer mit über 40 Prozent Marktanteil weltweit satt vorn. Google Chrome schaffte es auf  über 25,7 Prozent Prozent, gegenüber dem offenen Mozilla Firefox, der immerhin noch 25,2 Prozent Nutzung verbuchen konnte. Der Safari Browser von Apple kommt global auf 5,9 Prozent, Opera auf geringe 1,8 Prozent.

Die Verteilung ist für die großen Anbieter nicht unerheblich, sind es doch die Browser, die – neben den Apps – einen wesentlichen Zugang zu Angeboten und Möglichkeiten für immer mehr Produktivität und Unterhaltung bedeuten.

Browser-Nutzung Global Dezember 2010 bis November 2011

Ganz andere Situation der Browser-Nutzung in Deutschland

In Deutschland hat Firefox mit über 52% einen komfortablen Vorsprung gegenüber dem Internet Explorer, dessen Verwendung gerade die Hälfte davon mit 25 Prozent ausmacht. Dagegen liegt Chrome vergleichsweise nochmal weit dahinter mit 13 Prozent Anteil. Geradezu verschwindend sind hierzulande die Anteile bei Safari mit knapp 5 Prozent und Opera mit über 3 Prozent.

Browser Anteile in Deutschland Dezember 2010 bis November 2011

– Quelle: StatCounter Global Stats – Browser Market Share

Dabei sind es sicher nur eine Handvoll Aspekte, welche die Auswahl des individuell passenden Browsers, abseits von Geschmacksgründen, ausmachen. Speziell Sicherheitsaspekte und Stabilität spielen für die Verwendung in einer professionellen Umgebung eine wesentliche Rolle. Hier sind die wesentlichen Beweggründe für den Einsatz eines optimalen Browsers:

  • Geschwindigkeit beim Seitenaufbau und im Handling, besonders für Animationen, Videos und Verwendung von Tools für Echtzeit-Produktivität
  • Sicherheit, beispielweise vor Viren und unerwünscht ausgeführten Skripts
Schutz der Privatsphäre vor unerlaubtem Zugriff
  • Speicherplatzbedarf und Stabilität, besonders bei mehreren geöffneten Fenster und/oder Tabs
  • Angebot von Erweiterungen wie Plug-ins, gestaltete, konfigurierbare Themes, Spiele etc.
  • Mobiler Einsatz und Übertragung persönlicher Präferenzen auf das Smartphone

– Welche Anforderungen und Vorlieben haben Sie bei der Auswahl des von Ihnen genutzten Browsers einfließen lassen?