F-Secure Mobile Thread Report: Mit mobilen Sicherheitsprogrammen gegen profitgetriebene Malware


Mobile Anwendungen auf Smartphones und Tablet-PCs bieten vielseitige und umfassende Möglichkeiten, Dass dabei von Anfang an und fortlaufend mehr vertrauliche und daher sicherheitsrelevante Daten ausgetauscht werden, bleibt nicht aus. Mit den neuesten Entwicklungen im Hinblick auf Details und Verteilung sowie Trends der schädlichen Einflüsse im Malware-Bereich beschäftigt sich der quartalsweise bereitgestellte F-Secure Mobile Thread ReportDemnach lässt sich eine deutliche Tendenz hin zu profitorientierter Ausrichtung beobachten. Das folgende Schaubild illustriert diesen deutlichen Trend seit 2011 bis in die Gegenwart:

F-Secure MobileThreatReport Q1 2012 Figure 3

– Quelle: F-Secure [Klick öffnet PDF-Download]

In einem kürzlich veröffentlichten Gastbeitrag für das unternehmenseigene TechNet Blog Deutschland (der deutschsprachige Blog-Bereich des Microsoft TechNet) greift Michael Kranawetter, Chief Security Advisor (CSA) bei Microsoft Deutschland, Aspekte daraus auf und analysiert die Situation im 1. Quartal 2012 so:

 Im mobilen Bereich setzen [Malware-Anbieter] in erster Linie auf unauffällige Betrügereien. […] Zahlreiche Schadprogramme sichern sich […] weitgehende Rechte, etwa zum Sammeln von Systeminformationen oder die Erlaubnis zum Senden von Kurznachrichten. Über diese Berechtigungen können sie anschließend Informationen an die Macher übertragen. […] Ein Großteil der Schadprogramme fokussiert sich auf Android, das mobile Betriebssystem von Google. Das liegt zum einen sicherlich an dessen enormen Marktanteil, der weltweit mittlerweile bei über 50 Prozent liegt.

 

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Neue Studie untersucht Vertrauen in Sicherheit mobiler Geräte und Technologien


Smartphones haben dank ihrer vielfältigen Einsatzmöglichkeiten inzwischen eine Vielzahl beruflicher Arbeitsbereiche und die private Lebenswelt durchdrungen. Nutzer greifen unabhängig von ihrem gegenwärtigen Standort auf Daten zu, bearbeiten diese und stellen sie zur weiteren Verwendung in Dateien, Applikationen und Netzen bis hin zu Clouds auf’s Neue zur Verfügung.

Der Netzwerkausrüster Juniper Networks hat in seiner erstmalig erstellten, weltweiten Studie „Trusted Mobility Index„[Klick auf Link öffnet PDF] im März 2012 untersucht, wie Nutzer der Verwendung mobiler Technologien und Geräte Vertrauen entgegenbringen. Dabei wurde ermittelt, inwieweit Trends hinsichtlich Vertrauen in und Sicherheit mobiler Geräte Einstellungen und Verhaltensweisen beeinflussen. Befragt wurden global 4.037 Nutzer mobiler Endgeräte sowie IT-Entscheider in China, Deutschland, Großbritannien, Japan und den USA.

Die Ergebnisse sind ebenso interessant wie relevant im Hinblick auf den wachsenden Zuspruch mobiler Geräte (connected devices) für den Arbeitsalltag in Unternehmen. Auch wenn mitunter offiziell keine genutzt werden (dürfen), besonders im Rahmen einer „Nutze Dein Gerät“ (Bring Your Own Device, kurz: BYOD)-Strategie, werden sie häufig einfach mitgebracht. In der Studie beobachten die Analysten von Juniper dazu:

IT leaders are feeling pressure from both
senior management
(33 percent) as well as
rank and file employees (23 percent) 
and often both (43 percent)
to support a “bring your own device” (BYOD) policy.

In der Zwischenzeit umgeht aktuell bald die Hälfte (41 Prozent) der für die Studie befragten Mitarbeiter stillschweigend offizielle Regelungen ihrer Arbeitgeber ohne deren Zustimmung. Die Komplexität der Vermischung verschiedener Einsatzfelder stellt die IT-Verantwortlichen in Unternehmen vor immense neue Aufgaben. Einerseits sollen Daten, auf die Mitarbeiter zugreifen, ständig verfügbar sein, um die Produktivität zu sichern. Gleichzeitig besteht der Anspruch, dass die Sicherheit der Daten zum Schutz der Firmennetzwerke gewährleistet bleibt. Besonders der selbstverständlich erachtete Zugriff über mitunter ein und dasselbe Gerät sowohl auf professionelle Daten als auch auf private Dateien bedeutet oft, weitreichende strategische Entscheidungen zu treffen, welche Mitarbeiter und Informationstechnologie gleichermaßen betreffen können.

Umgekehrt beobachten die IT-Manager, wie darüber neue Herausforderungen auftauchen, die bisher eher geringfügig auftraten oder eingestuft wurden, und ernsthafte Bedenken gerechtfertigt sind. Dazu gehören…

  • Unbefugte Eingriffe in die Netzwerke mittels gestohlener oder verloren gegangener Geräte, die für einen Zugriff eingerichten waren (41 Prozent);
  • Fehlendes Wissen über den Umgang mit unterschiedlichen Geräten (40 Prozent), Betriebssystemen (38 Prozent) oder Sicherheitsaspekten (37 Prozent) sowie
  • Das Risiko, dass Mitarbeiter schädliche Programme (malware) ins Netzwerk hineinbringen (32 Prozent).

Bereits durchschnittlich ein Drittel (30 Prozent) der Verantwortlichen wurde mit einer dieser Situationen bereits konfrontiert.  Ausnahme: In China sind es geradezu beängstigende 69 Prozent.

Die Möglichkeiten im M-Commerce sind noch viel größer als man glaubt!


Eine neue Infografik von Deloitte Digital zeigt eindrucksvoll, wie groß M-Commerce mittlerweile geworden ist. Wer immer noch glaubt, dass Mobile und Social-Media nur ein vergänglicher Marketing-Hype sind, sollte sich die unten stehenden Zahlen einmal zu Gemüte führen. Demnach wird es schon Ende dieses Jahres mehr mit dem Internet verbundene Mobilgeräte (sog. „Connected-Devices“) geben, als die Erde Einwohner hat. Wie das kommt? Nun, denken Sie allein an Ihr eigenes Geräte-Portfolio: Smartphone, Tablet-PC, der gute alte Blackberry in der Schublade für den Fall der Fälle…

Fast schon bedenklich ist, dass offenbar Handy verbreiteter sind als Zahnbürsten! Und dabei sind die von Deloitte präsentierten Zahlen teilweise schon wieder überholt. So hat Facebook zur Zeit knapp über 900 Millionen Nutzer statt der angegebenen 835 Millionen. Mehr interessante Zahlen finden Sie in der Grafik:

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Chinesische Kartellbehörden: Android muss noch mindestens fünf Jahre frei und kostenlos bleiben


Spätestens seit August letzten Jahres fragt sich die Mobile-Welt, ob Google nun zum Hardware-Hersteller mutieren wird oder nicht? Hintergrund ist der Kauf der Mobile-Sparte von Motorola durch den Suchriesen aus Kalifornien. Die Verlautbarung dazu auf dem Google-Blog lässt jedenfalls darauf schließen, dass es bei dem 12,5-Mrd.-Dollar-Deal vorrangig um die Patente im Hinblick auf Googles Smartphone- und Tablet-Betriebssystem Android geht. Wie wichtig dieses Thema ist, zeigt auch das jüngste Urteil der US-Kartellbehörden im Streit zwischen Motorola und Microsoft. Hier konnte sich offenbar der Software-Hersteller aus Redmond durchsetzen und einen (theoretischen) Importstop für Motorola-Mobilgeräte in die USA erwirken.

Zurück zum Motorola-Kauf: Während die US- und EU-Behörden dem Merger weitgehend problemlos und zeitnah zustimmten, ließen sich die chinesischen Behörden Zeit und stimmten jetzt erst zu. Bedingung: Android muss für mindestens fünf weitere Jahre kostenlos bleiben. Wer sich mit der Materie allerdings auskennt, runzelt bei dieser Bedingung die Stirn. Steht doch hinter Android nicht einfach nur Google, sondern vor allem die Open Handset Alliance. Diese wurde zwar von Google ins Leben gerufen, zu den Gründungsmitgliedern gehört allerdings das Who-is-who der asiatischen Handy-Hersteller. Mit anderen Worten: Google kann nicht ohne weiteres die Grundlagen der Android-Nutzungsbedingungen ändern.

Was steckt also dahinter? Wohl vor allem die nicht ganz unbegründete Angst Chinas, dass Motorola als Handy-Hersteller die neuesten Android-Versionen bevorzugt vor allen anderen bekommen könnte. Denn bekanntlich basiert ein nicht unbeträchtlicher Teil der chinesischen Smartphone-Lösungen auf diversen Betriebsystem-Eigengewächsen auf Basis von Android. Deswegen soll sicher gestellt sein, dass es da nicht zu Wettbewerbsvorteilen für Motorola kommt.

Logo Gartner

Mobile Geräteverwaltung: Neuer Gartner Magic Quadrant für Mobile Device Management 2012 veröffentlicht


Als Orientierungsmöglichkeit bezeichnet Gartner seinen “Magic Quadrant for Mobile Device Management Software” (MDM). Jetzt haben die US-Analysten ihre aktuelle Fassung für 2012 veröffentlicht. Gegenüber 2011 hat es zahlreiche Veränderungen gegeben. Die neue Darstellung zeigt, das teilweise Anbieter ganz entfallen und dafür neue Player aufgenommen wurden.

Gartner Magic Quadrant for Mobile Device Management Software 2012

– Quelle: Gartner via mobilityadmin.de

Demnach verfügen nach Einschätzung der Industrieanalysten heute die Angebote von

über das entsprechend weitreichende Potential und wurden daher als Leaders (Marktführer) eingestuft.

Zum Vergleich hier der Gartner Magic Quadrant aus 2011 (Klick öffnet PDF):

Gartner Magic Quadrant for Mobile Device Management Software 2012

Quelle: Gartner via AirWatch

In 2011 wurden im Leaders-Quadranten noch die Mobile Device Management Lösungen von

gesehen.

Android weltweit auf dem Vormarsch


Neueste Zahlen von Kantar Woldpanel ComTech belegen, dass sich Android zum beherrschenden Smartphone-Betriebssystem weltweit mausert. Konnten die Marktforscher für 2011 noch einen Marktanteil von 44,6 Prozent feststellen, stieg dieser auf nun 50,1 Prozent. Interessant dabei ist, dass der Android-Markt im wesentlichen von zwei Herstellern dominiert wird, die zusammen 86 Prozent aller Android-Geräte absetzen: Samsung und HTC.

Doch die Marktanteile könnten sich in diesem Jahr kräftig verschieben, da Kantar erwartet, dass in diesem Jahr nahezu 22 Millionen Konsumenten über 13 Jahre ein neues Mobile Device anschaffen werden, wobei 80 Prozent davon zu einem Smartphone greifen werden.

Interessant sind die Android-Marktanteilen in den einzelnen Ländern. Beispielsweise dominiert das Google-Betriebssystem Spanien zu 72,3 Prozent, was einem Wachstum von 39,5 Prozent entspricht. Deutlich geringer, aber dennoch beeindruckend war das

China: Jenseits von Android, iOS und Windows Phone


Wer im asiatischen Raum, speziell in China, im mobilen Business voran kommen will, muss sich in jeder Hinsicht mit den dortigen Marktgegebenheiten arrangieren. Neben den üblichen Verdächtigen wie Google, Apple und Microsoft gibt es dort eine Schar lokaler Unternehmen, die dort in der gleichen Liga spielen wie die US-Konzerne. Zum Beispiel der chinesische Suchmaschinengigant Baidu.

Ähnlich wie hierzulande Google bietet der Internet-Konzern nicht nur Suchdienste, sondern auch eine Vielzahl anderer webbasierter Produkte an. Neuerdings sogar einen virtuellen Speicherdienst, ähnlich Dropbox oder Google-Drive, mit dem prosaischen Namen WangPan (Netz Laufwerk). Das wiederum ist Teil der Baidu-Cloud Shouji, die wiederum auch einen Betriebssystem-Ableger Namens Yi hat.

Das klingt nicht nur nach Google und Android, sondern letzteres ist tatsächlich die Basis von Yi. Allerdings ersetzt der chinesische Fork des Open-Source-Betriebssystems alle Google-Dienste durch die entsprechenden Baidu-Alternativen und auch sonst gibt es diverse Unterschiede. So zum Beispiel bei der Benutzeroberfläche.

Jetzt scheint Baidu, ähnlich wie zuvor auch Google, ernst zu machen und einen Angriff auf den mobilen Markt zu starten. So tauchten erste Fotos eines Baidu-Smartphones auf, das ein wenig an Nokias Lumia erinnert und es gibt Gerüchte, wonach Dell zu den Hardware-Partnern für das Baidu-Smartphone zählen soll.

Der chinesische Markt ist jedenfalls riesig und deshalb gerade im Hinblick auf Mobile-IT interessant. So soll Apple dort bislang rund 21 Millionen iPhones und iPads abgesetzt haben. Marktführer ist freilich, wie auch im Rest der Welt, Googles Android-Betriebssystem mit einem Marktanteil von 68,4 Prozent. Nicht zu vergessen sind dabei chinesische Eigengewächse, wie Xiaomi, die mit ihrem verdächtig nach einem iPhone 3 aussehenden, androidbasierten Smartphone MI-One (Video) gerade den dortigen Markt aufmischen und angeblich 500.000 Einheiten pro Monat absetzen.

Neues rund um die Communication World 2012


Es gibt Neuigkeiten zur kommenden Communication World 2012, die vom 9. bis 10. Oktober in München statt finden wird. So wird laut aktueller Pressemitteilung der Kongress-Teil der CCW die folgenden Themen umfassen:

  • Mobile Technologien & Strategien
  • Mobile Lösungen für Unternehmen und Mitarbeiter
  • Mobile Lösungen zur Kundenansprache
  • Mobile Branchen-Lösungen für die Bereiche Automotive, Handel sowie Public Services

Den Abschluss des Kongresses wird eine Diskussionsrunde mit CIOs namhafter Unternehmen bilden, die über ihre Erfahrungen bei der Einführung und dem Einsatz mobiler Lösungen im eigenen Unternehmen berichten. Angesichts des gegenwärtigen Mobile-Booms in den Unternehmen fast schon eine Pflichtveranstaltung für alle Interessierten.

Deutlich ausgebaut wird der Messe-Teil der CCW. In diesem Jahr ist für die gewohnt praxisnahe Präsentation mobiler IT-Lösungen im Münchner M,O,C, gleich eine ganze Halle reserviert. Ergänzt wird die Ausstellung durch ein kurzweiliges Bühnenprogramm, das Spezialthemen abdeckt wie zum Beispiel rechtliche Aspekte bei der Anbindung mobiler Endgeräte und Zukunftsszenarien bestimmter Branchen.

Auch die Eintrittspreise stehen fest: Das Tagesticket für die Messe kostet 20 Euro, für den Kongress – bei Buchung bis 31.August 2012  – 98 Euro. Letzteres beinhaltet auch den Besuch der Messe. Besucher, die über einen Aussteller zur Messe eingeladen werden, können diese kostenfrei besuchen.

Die schiere Größe des Mobil-Marktes


Wir alle wissen, wie wichtig das Thema Mobile für die IT heutzutage ist. Die Zahlen der letzten Monate sprechen da für sich. Sieht man sie dann aber mal alle auf einmal in einer ansprechenden Infografik versammelt, kann einem schon mal kurz die Luft weg bleiben. Jedenfalls hat Microsoft für die Promotion seines Tagging-Dienstes Microsoft Tag ein paar interessante Zahlen zusammengestellt, die eindrucksvoll zeigen, wie groß das Thema wirklich ist.

Mehr als eine Milliarde Smartphones sind zur Zeit in Gebrauch und der Markt wächst noch immer. 2014 wird die mobile Nutzung des Internets die stationäre überholen. Nicht zuletzt: Das mobile Internet wird vorwiegend, und weit häufiger als vom PC aus, für die soziale Interaktion genutzt. Also für soziale Netzwerke und zur Kommunikation über entsprechende Apps.

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Bewegtbild-Konsum auf mobilen Geräten wächst


Nielsen hat neues Zahlenmaterial zur Video- bzw. Bewegtbild-Nutzung. Zwar handelt es sich, wie so häufig, nur um US-Zahlen, sie dürften allerdings in diesem Fall auf Europa übertragbar sein. Bemerkenswert ist dabei vor allem die Zusammenfassung: „Konsumenten wechseln zu neuen Technologien und Geräten, damit sie leichter die Videos sehen können, die sie wann und wo immer sehen wollen„. Will heissen: Zwar ist das Fernsehen immer noch das Gerät der Wahl, wenn es um Bewegtbild-Konsum geht, aber andere Technologien bzw. Geräte werden immer wichtiger. Beispielsweise Spielekonsolen oder eben mobile Geräte.

Die realen Zahlen sind im Verhältnis zum klassischen Fernsehen und dem Video-Konsum auf dem PC noch verhältnismäßig klein. Doch vernachlässigen kann man sie keinesfalls mehr. So nutzen immerhin rund 35 Mio. Amerikaner ihre Smartphones für Videos. Angesichts der Tatsache, dass nur ein Bruchteil der Fernsehbesitzer auch ein Smartphone sein Eigen nennt ist die Zahl dann doch wieder recht hoch. Und sie wächst!