Soziale Netzwerke: So mancher checkt den Status noch im Bett


Wir wissen nicht genau, ob soziale Netzwerke so stark genutzt werden, weil es so viele Mobile Devices gibt, oder ob es so viele Mobile Devices gibt, weil die Nutzer verrückt nach sozialen Netzwerken sind. Was wir aber definitiv wissen ist, dass von den weltweit 901 Millionen Facebook-Mitgliedern, das soziale Netzwerk 488 Millionen über ein mobiles Device nutzen. Also mehr als die Hälfte. Auch bei Twitter sieht es ähnlich aus: 60 Prozent twittern mobil. Mit anderen Worten: Die Nutzung sozialer Netzwerke geht Hand in Hand mit der Verbreitung der mobilen, internetfähigen Devices, sprich Smartphone und Tablet-PCs.

Jetzt hat der Branchenverband BITKOM eine interessante Statistik veröffentlicht. Gefragt wurde, wann die Deutschen erstmals am Tag den Status in ihrem sozialen Netz checken. Überraschendes Ergebnis: Immerhin vier Prozent checken Ihren Status noch im Bett, vor dem Aufstehen! Alles in allem sehen 29 Prozent noch am Vormittag nach. 24 Prozent checken ihre Status Mittags oder Nachmittags und 42 Prozent lassen sich bis zum Abend Zeit.

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Gartner-Studie: BYOD – Herausforderung für Unternehmen


Nach einer aktuellen Studie von Gartner stellen schon 90 Prozent der weltweit befragten Unternehmen mobile Endgeräte zur Verfügung. Smartphones stehen dabei in vorderster Reihe. Aber schon für dieses Jahr planen 86 Prozent auch den Einsatz von Tablet-PCs.

Die Befragung brachte ausserdem eine breite Unterstützung von BYOD (Bring your own Devices) zu Tage. Das heisst, viele Unternehmen unterstützen auch den Einsatz privater Geräte und erlauben deren Einbindung in das Firmen-Netzwerk. Hier sind die so genannten BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien und China) besonders weit. Der Grund: Der hohe Anteil junger Mitarbeiter in den dortigen Unternehmen.

BYOD ist für Unternehmen ein ernstzunehmendes Problem. Auf der einen Seite bestehen viele, vor allem junge und sehr gut ausgebildete Mitarbeiter, auf die Nutzung ihrer mobilen Devices und Notebooks, auf der anderen Seite werfen die privaten mobilen Geräte große Fragen hinsichtlich der Sicherheit auf. Um so erstaunlicher ist es, dass immerhin 32 Prozent der befragten Unternehmen den Einsatz von privaten Smartphones unterstützen. Bei Tablets sind es immerhin 37 und bei Laptops und Notebooks immerhin 44 Prozent. Allerdings gibt es da große Unterschiede zwischen jungen Märkten wie den erwähnten BRIC-Staaten und der „alten“ Welt. Dort erlauben beispielsweise nur 28 Prozent den Einsatz eigener Laptops.

Doch der Trend ist nicht aufzuhalten und auch konservative Unternehmen werden sich in Zukunft mit dem Thema beschäftigen müssen, wenn sie unter jungen High-Potentials als attraktiver Arbeitgeber gelten wollen. Gartner empfiehlt deshalb, dass sich Firmen verstärkt mit den Themen Mobile Data Protection (MDP), Network Access Control (NAC), und Mobile Device Management (MDM) beschäftigen.

Themen, die in der einen oder anderen Form auch eine große Rolle auf der Communication World 2012 sowohl im Rahmenprogramm als auch im Kongressteil spielen.

Spannendes Programm auf der offenen Bühne der Communication World 2012


Langsam aber sicher steht das Programm der kommenden Communication World 2012. Auch dieses Jahr hat sich die Messe München in Zusammenarbeit mit dem Programmbeirat ein spannendes und informatives Kongress-Programm ausgedacht.

Doch auch wer kein Ticket für den Kongress löst, sondern nur den Ausstellungs- beziehungsweise Messeteil besuchen möchte, kann sich auf ein spannendes Vortrags- und Diskussions-Programm freuen.

Denn, wie im letzten Jahr wird es auch dieses mal wieder eine zentrale, für alle zugängliche, Messebühne geben. Neben den Keynotes und der Eröffnungsrede des bayerischen Staatsministers für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, Manfred Zeil, erwartet die Besucher dort zusätzlich ein sehenswertes Programm.

Die Spannweite der Themen reicht dabei von der „praktischen Anwendung und Erfahrung aus Unternehmenssicht mit der mobilen Cloud“, über „ganzheitliche Mobilitätsstrategien für Unternehmen“ bis hin zu den Chancen, die sich für Unternehmen durch die neuen Internet-Top-Level-Domains wie etwa „.bayern“ ergeben.

Ein besonders Highlight auf der offenen Bühne sind jedoch die so genannten „Futurepanels“, die an beiden Veranstaltungstagen jeweils ab 13:30 Uhr statt finden. Es geht dabei um das spannende und uns alle betreffende Thema „Stadt der Zukunft“, in der Presse auch gerne „Urbanisation 2.0“ genannt. Dabei diskutieren namhafte Wissenschaftler und Vertreter von IT-Unternehmen wie „Kommunikation & Mobilität in den Ballungsräumen der Zukunft“ aussehen wird oder was „Smarter Cities – Mobile Public Services für den Bürger von Morgen“ bedeuten.

Es lohnt sich also, mal bei der kommenden Communication World vorbei zu sehen!

Die neuen Herausforderungen der mobilen IT


Moderne Smartphones und Tablet-PCs können eine echte Herausforderung für Unternehmen sein. Bisweilen bedarf es sogar eines grundlegenden Paradigmenwechsels. Nehmen wir beispielsweise das Thema Suchmaschinenoptimierung oder kurz SEO. Hierbei geht es darum, dass die eigene Webseite möglichst prominent im Index von Google & Co. vertreten ist, damit sie bei entsprechenden Suchanfragen möglichst weit vorne angezeigt wird. So weit so gut.

Mit dem Start des iPhone 4s im letzten Herbst sehen sich, was SEO betrifft, die Unternehmen mit einer neuen Herausforderung konfrontiert: Der intelligenten Spracheingabe. Diese heisst bei Apple Siri und wird demnächst mit dem Wechsel von iOS 5 auf iOS 6 nochmals „intelligenter„. Unter anderem bekommt sie Zugriff auf die Daten von „Yelp„, einem populären Dienst für die Bewertung lokaler Geschäfte, Dienstleister und Restaurants.

Doch auch die Apple-Mitbewerber arbeiten an intelligenten Assistenten mit Spracheingabe. So gibt es für Android jetzt schon verschiedene Lösungen, wobei die offizielle App mit dem prosaischen Titel Assistant wohl die wichtigste werden dürfte. Aber auch die Samasung-Lösung S Voice dürfte in Zukunft punkten. Es bedarf keinerlei hellseherischer Fähigkeiten um voraus sagen zu können, dass intelligenter Assistenten mit Spracheingabe zukünftig eine der wichtigsten Schnittstellen für die Bedienung von Smartphones, Tablet-PCs aber auch von herkömmlichen PCs werden dürften.

Was das SEO betrifft, müssen Unternehmen allerdings ein wenig umdenken. Zumal unterwegs und noch dazu per Spracheingabe anders gesucht wird als am heimischen PC. Im Falle von Apple und Siri wird die Sache noch dadurch kompliziert, dass hierbei nicht über den Umweg via Google gesucht wird, sondern direkt in den jeweiligen Spezialdiensten wie etwa dem besagten Yelp. Eine gute Einführung in die Problematik gibt die folgende Infografik:

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Studie: Drei Milliarden mobile Webnutzer bis 2016


Und wieder kommt eine Studie zu uns, die eindrucksvoll belegt, dass wir die Ära „Mobile“ erreicht haben. Verfasser sind dieses mal die Wirtschaftsprüfer von Price-Waterhouse-Coopers (PwC). Diese haben unter anderem auch ein Auge auf die „Schlüsseltrends in der weltweiten Unterhaltungs- und Medienbranche“. Ein wichtiges Ergebnis dabei: „Das mobile Web wird immer wichtiger. Waren es 2007 erst 237 Millionen, so sind es 2016 bereits knapp drei Milliarden Anwender, die mobil ins Internet gehen.

Dementsprechend fällt auch das Fazit von Werner Ballhaus, Leiter des Bereichs Technologie, Medien und Telekommunikation bei PwC aus:

„Für Medienunternehmen stellt sich angesichts der aktuellen Entwicklungen in der Branche nicht mehr die Frage, ob sie ihre Inhalte digital und online anbieten sollen. Es geht vielmehr darum, mit welchem Geschäftsmodell sie sich in der digitalen und zunehmend mobilen Wertschöpfungskette etablieren können.“

Was da so nebenbei am Ende des Satzes anklingt ist letztendlich die Akzeptanz des Faktischen: Es ist nicht mehr die Frage ob analog oder digital, sondern ob mobil oder stationär! Letzteres wird es vermutlich in Zukunft nicht oder nur noch vereinzelt geben. Mobil ist der neue Standard!

IDC: Windows Phone wird iOS 2016 überholen


Seit kurzem gibt s wieder aktuelle Zahlen von IDC zu den geschätzten Marktanteilen bei Smartphone-Betriebssystemen für die Jahre 2012 bis 2016. Nicht überraschend sehen die kalifornischen Marktforscher 2012 weltweit Googles Android mit einem Marktanteil von 61 Prozent an erster Stelle. Dahinter folgt Apples iOS mit 20,5 Prozent. Windows Mobile und Blackberry OS rangieren mit 5,2 beziehungsweise 6,0 Prozent unter ferner liefen.

Die eigentliche Sensation ist jedoch IDCs Prognose für 2016. Dann soll nämlich Android leicht auf 52,9 und iOS auf 19 Prozent nachgeben, während Windows Mobile auf 19,2 Prozent Marktanteil kommen soll. Damit hätte Microsoft den Sinkflug in die Bedeutungslosigkeit nicht nur gestoppt, sondern sogar eine signifikante Trendwende eingeleitet.

BITKOM: Marktanteile der Smartphone-Betriebssysteme in Deutschland


Die aktuellen Zahlen des Branchenverbands BITKOM belegen es: Auch in Deutschland ist Android das führende Smartphone-OS mit immerhin 40 Prozent. Im letzten Jahr lag das Google-Betriebssystem noch bei lediglich 17 Prozent. Apples iOS hält sich dagegen stabil bei 22 Prozent (Vorjahr 21 Prozent), verliert aber natürlich die Führung. Nicht verwunderlich angesichts der Tatsache, dass sich nahezu jeder Hersteller ohne eigenes Betriebssystem auf Android stürzt.

Zu recht muss man sagen, denn die einstigen Marktführer RIM Blackberry und Windows Mobile scheinen mit nur noch drei und sieben Prozent in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden. Selbst das auf vielen der preiswerteren Nokia-Feature-Phones verwendete Symbian büßt fast die Hälfte seines Marktanteils ein und kommt nach 42 Prozent im ersten Quartal 2011 auf nur noch 24 Prozent.

Nach wie vor spannend ist, ob es Microsoft und Kooperationspartner Nokia mit den kommenden Windows-Versionen schaffen werden, den beiden Kaliforniern Google und Apple Paroli bieten zu können. In der Theorie stehen die Karten gut dafür. In der Praxis dominieren aber Apple und Samsung, der eine mit iOS, der andere mit seinen Android-Smartphones unangefochten den Markt. Beide zusammen kommen auf 54,7 Prozent!

Daten über Daten: Internet- und Mobile-Trends 2012


Von der Venture-Kapital Firma Kleiner Perkins Caufield & Byers kommt das folgende Konvolut aus interessanten Internet- und Mobile-Daten. Zwar umfasst die Präsentation stattliche 112 Folien, die Lektüre lohnt sich jedoch.

Zunächst geht es um grundlegende Daten zum Internet und zur mobilen Nutzung (ab Folie 6). Bemerkenswert dabei: Deutschland belegt nur den Platz neun bei abgeschlossenen 3G-Verträgen. Das höchste Wachstum verbuchen China, Brasilien und Indien (Folie 7).

Ab Folie 13 dreht sich alles um die Monetarisierung des mobilen Internets, sprich um Werbung. Und da sieht es gar nicht so überragend gut aus. Im Vergleich zum stationären Internet ist bei der mobilen Nutzung der Ertrag pro User deutlich niedriger (Folie 20). Absolut gesehen allerdings sind die Wachstumsraten im mobilen Netz gigantisch.

Richtig interessant wird es dann ab Folie 29. Hier geht es um die vielen Paradigmenwechsel, die die mobile Nutzung des Internets bei Anbietern und Herstellern auslösen muss, damit sie auch weiterhin im Geschäft bleiben. Es folgen nämlich 57 inspirierende Folien, die die neusten Entwicklung in Social Web und Mobile Internet zeigen. Erschreckend dabei: So gut wie keines der gezeigten Beispiele hat seinen Ursprung im deutschsprachigen Raum. Schade…