T-Systems auf der Communication World: Drei Fragen an Ulrich Meister


T-Systems, die Geschäftskundensparte der Deutschen Telekom AG, zeigt auf der diesjährigen Communication World eine Vielzahl mobiler Lösungen für Geschäftskunden sowie mit der „Logistics Mall“ ein Projekt für IT-gestützte Logistikdienste. Dazu drei Fragen an Ulrich Meister, Mitglied der T-Systems Geschäftsführung und Leiter Systemintegration.

Ulrich Meister, T-SystemsHerr Meister, warum haben Sie sich für ein Engagement auf der Communication World entschieden?

Ulrich Meister: Zunächst einmal freuen wir uns, dass wir auf der Communication World 2012 mit dabei sein werden. Der Einsatz mobiler IT in Unternehmen, also Enterprise Mobility, ist eines der aktuellen Trendthemen, in denen unsere Lösungen wie Device Management, Mobile Security und Cloud-Services verstärkt nachgefragt werden. Daher hat uns das aus Fachmesse und Kongress kombinierte Konzept der Communication World absolut überzeugt. Gerade der Kongress bietet uns die Möglichkeit, unsere Angebote aus der mobilen IT persönlich vorzustellen und mit Kunden und Branchenexperten zu diskutieren.

Welche Themen stellt T-Systems denn genau auf der Communication World vor?
Ulrich Meister: Zum einen sind wir im Kongressprogramm mit vier Vorträgen vertreten. Dabei gehen unsere Experten mit Titeln wie „Mobile Enterprise Services – Wie mobilisieren sie ihre Unternehmensprozesse“, „Elektromobilität – Perspektiven und reale Lösungen“ und „Vom Reisbrett zum realen Einsatz (Nearfield Communication)“ auf aktuelle Mobility-Themen ein, die das tägliche Leben sowohl im privaten Umfeld als auch in Unternehmen zukünftig verändern werden. In meiner Keynote „Mobilize your Business – Perspektiven für das bewegte Unternehmen gebe ich einen Ausblick auf mobile Szenarien und Lösungen in Unternehmen.

Außerdem präsentieren wir auf unserem Messestand, wie komplexe Unternehmensprozesse auf mobilen Endgeräten Anwendung finden, und wie diese entwickelt, implementiert und betrieben werden können. Mit der „Logistics Mall“ zeigen wir unser Engagement in Zusammenarbeit mit der Fraunhofer-Gesellschaft für IT-gestützte Logistikdienste. Diese Initiative stellt vollständige Geschäftsprozesse aus der Cloud – von der Unterstützung der Bürokommunikation bis hin zu Warehouse-Lösungen – für Unternehmen bereit. Ein weiteres Thema stellen wir in Halle 3 zum Thema Elektro-Mobility vor: Hier zeigen unsere Experten ein Elektroauto, welches mit einer App intelligent gesteuert werden kann. Die integrierte Lösung ermöglicht es dem Besitzer, mit einem mobilen Endgerät praktisch von jedem Ort der Welt aus mit dem Fahrzeug zu kommunizieren.

Welche Bedeutung hat für T-Systems das Thema Innovation?
Ulrich Meister: Innovationsthemen sind sowohl für uns als T-Systems als auch für den Gesamtkonzern Deutsche Telekom sehr wichtig und in unserem Portfolio fest verankert. Trends zu antizipieren und unseren Kunden mit neuen, innovative ICT-Lösungen einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen, ist elementarer Bestandteil unserer Strategie. Im Rahmen der Communication World werden wir erstmalig den „T-Systems Innovation Award“ verleihen. Der Preis wird in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Wirtschaftsministerium für die drei besten Business-App-Ideen ausgelobt. Unter dem Motto „App mit Deinen Ideen!“ haben wir Studierende und Doktoranden an bayerischen Hochschulen aufgerufen, Ideen für Business Apps mit besonders hohem Innovationsgrad einzureichen. Wir haben sehr interessante und überzeugende Beschreibungen für mögliche Business-Apps erhalten. Die drei besten Ideen werden wir im Rahmen eines Empfangs auf der Communication World auszeichnen.

Herr Meister, vielen Dank für das Interview!

T-Systems finden Sie auf der Communication World 2012 in Halle 3 am Stand A8.

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Change 3.0: Hamburg nimmt mit mobiler IT Kurs auf Hafen der Zukunft


Hafen Hamburg (Foto: HPA)

Wie mit mobiler IT die Logistikprozesse am Hamburger Hafen optimiert werden, erfahren die Kongressteilnehmer der Communication World 2012 am 9. Oktober 2012. Denn die Hamburg Port Authority (HPA), die Deutsche Telekom und SAP starten gemeinsam die Logistik-IT-Lösung „Smart Port Logistics“. Sie soll durch eine Kombination aus übergreifender IT-Plattform und mobilen Anwendungen Unternehmen, Partner und Kunden des Hafens enger miteinander vernetzen. Künftig lassen sich damit Verkehrsinformationen und Dienstleistungen rund um den Hafen mithilfe mobiler Endgeräte wie Tablets oder Smartphones abrufen.

Ziel des Projekts ist es, Verkehr und Logistikabläufe zu optimieren, um größere Gütermengen im Hafengebiet umschlagen zu können. Um das Verkehrsmanagement effizienter zu gestalten, wurden in einer dreimonatigen Testphase 30 Lkw mit Tablet-PCs ausgerüstet und in Smart Port Logistics eingebunden. Durch die damit verfügbaren Echtzeit-Verkehrsinformationen aus dem Port-Road-Management-System der HPA sowie Parkrauminformationen erhielten die Lkw-Fahrer aktuelle und personalisierte Benachrichtigungen zur Verkehrssituation im und um den Hafen. Gleichzeitig konnten die beteiligten Speditionen ihre Transportaufträge in Echtzeit verfolgen.

Erste Ergebnisse: Das Diensteangebot und die technische Ausstattung für die mobile Nutzung erwiesen sich im Feldversuch als praxistauglich und wurden von den Testteilnehmern intensiv genutzt. Die optimierte Kommunikation zwischen Disponent und Fahrer trug dazu bei, die Reaktionszeit auf Verkehrsstörungen wie eine Brückensperrung oder einen neu zugewiesenen Haltebereich auf dem weitläufigen Hafengelände deutlich zu reduzieren. Wenn künftig noch mehr Fahrer das System nutzen, können so die Wartezeiten der Lkw verkürzt und Staus im Hafen und auf den Zufahrtswegen minimiert werden. In den kommenden Monaten wollen die Projektpartner über die nächsten Schritte entscheiden. Die Einbindung weiterer Unternehmen aus dem Hamburger Hafen ist geplant.

Die technische Grundlage für Smart Port Logistics bildet eine Kombination der Lösung TelematicOne der Deutschen Telekom, der NetWeaver Cloud-Plattform von SAP sowie Konzepten zu webbasierten Dienstleistungsmarktplätzen.

Software zur Geräteverwaltung SAP Afaria bindet auch iOS 6-Geräte sicher ein


– Gastposting von Alexander Arnold, SAP Deutschland –

Alexander Arnold, SAP Deutschland

Alexander Arnold (Bild: SAP)

Die Vorbestellungen für das iPhone 5 haben alle Rekorde gebrochen und wieder einmal standen Nutzer nächtelang an, um eins der neuen Geräte zu erwerben. Die IT-Abteilungen hingegen mussten nicht lange auf Unterstützung für die Verwaltung des neuen Smartphones und der neuen Version von Apples Betriebssystem warten: Die Lösung SAP Afaria für das Management mobiler Endgeräte (Mobile Device Management, MDM) unterstützt Apples Betriebssystem iOS 6 sofort ab dessen Verfügbarkeit. Unternehmen können somit auf iOS 6 aktualisierte Geräte und das iPhone 5 für ihre Mitarbeiter bereitstellen und sicher betreiben.

Neue Funktionen von iOS 6 beinhalten beispielsweise einen „Authorized Mode“. Dieser ermöglicht es Unternehmen, Apps mittels MDM vorzuinstallieren. Mit SAP Afaria können IT-Abteilungen einzelne Apps entsprechend der jeweiligen Nutzungsrichtlinien und Genehmigungen des Gerätebesitzers aktivieren oder blockieren. Zusätzlich unterstützt SAP Afaria den „Guided Access“ im Authorized Mode: Anwender können mit einem Dreifach-Klick auf den Home-Button den Zugriff auf eine App beschränken. Bei aktiviertem Guided Access kann ausschließlich die aktivierte App genutzt werden. Für andere Apps sowie bestimmte Bereiche des Touchpads ist ein Passwort erforderlich. Diese Funktion wird zum Beispiel im Schulwesen und anderen Einsatzszenarien genutzt, wenn lediglich eine App auf dem Gerät benutzt wird.

SAP Afaria ermöglicht das Verwalten von Anwendungen verschiedenster Art sowie mobiler Endgeräte mit Betriebssystemen wie iOS, Android, Blackberry und Windows. Die Software kann sowohl bei Unternehmen (On-Premise) als auch aus der Cloud genutzt werden (On-Demand).

SAP verwaltet mehr als 30.000 iOS-Geräte

Die Einbindung mobiler Endgeräte in Unternehmensnetzwerke ist also weiterhin sicher. SAP selbst verwaltet die weltweit rund 18.000 iPads und 13.000 iPhones mit SAP Afaria. Mit dem iPhone 5 wird die Zahl der eingesetzten iOS-Geräte sicher noch steigen. Aber im schnelllebigen Handymarkt steht mit dem Betriebssystem Windows Phone 8 bereits die nächste Neuerung an. Die IT-Abteilungen können sicher sein, dass sie nicht lange auf Unterstützung für die Verwaltung der Geräte mit dem neuen Betriebssystem warten müssen.

Veranstaltungshinweis:

Ein englischsprachiges Webinar für den sicheren und skalierbaren Einsatz von Apps auf Geräten mit verschiedenen Betriebssystemen einschließlich iOS 6 findet am 17. Oktober um 17:00 Uhr MEZ statt. Anmeldungen sind bereits möglich: Scaling Your Mobile Enterprise for Next-Generation Operating Platforms.

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Über den Autor: Alexander Arnold ist Leiter Center of Excellence Mobility DACH, SAP Deutschland AG & Co. KG. In dieser Funktion ist er bei SAP für die mobilen Geschäftslösungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz verantwortlich.

Es gibt Handlungsbedarf: LTE in Deutschland noch unbekannt


Das Zukunftsthema LTE ist bei den Deutschen noch nicht angekommen, sagen die Marktforscher von Deloitte. Deshalb sollten LTE-Anbieter aktiv Aufklärung betreiben und ihre Vermarktungsstrategien neu ausrichten, um das High-Speed-Netz erfolgreich in den Markt zu tragen. Dazu sollten die Vorteile deutlicher herausgestellt werden, beispielsweise Geschwindigkeit und geeignete Applikationen wie Videotelefonie und Streaming.

Logo Deloitte „Denn erst wenn Nutzern der Mehrwert von LTE erkennbar ist, wird sich auch das Interesse erhöhen“, erklärt Dr. Andreas Gentner, Partner und TMT Leiter EMEA bei Deloitte. Die Marktforschung des globalen Wirtschaftsprüfungsunternehmens veröffentlichte vor kurzem die StudieGlobal Mobile Consumer Survey“, für die unter anderem alleine in Deutschland über 2.000 Mobilfunkkunden befragt wurden.

Grafik LTE Interesse

Grafik: Deloitte

Laut der Untersuchung interessieren sich nur 17 Prozent für LTE-Dienste beziehungsweise für LTE-unterstützte Endgeräte. 42 Prozent aller Befragten kennen den Long-Term-Evolution-Standard nicht einmal – anders als in den USA, wo knapp ein Drittel aktives Interesse zeigt und nur elf Prozent LTE nicht kennen. LTE habe aber Potenzial, denn die Deutschen legen laut der Untersuchung großen Wert auf optimale Netzqualität. Besonderes Potenzial stecke in der Zielgruppe der 18- bis 34-Jährigen: 24 Prozent setzen auf Geschwindigkeit und interessieren sich für die neuen LTE-Netze.

Smart Mobile Award für Start-Ups: Startschuss für die Abstimmung auf Facebook ist gefallen


Jetzt geht´s los: Aus den eingereichten mobile-IT-Lösungen von Start-ups hat die Fachjury der Communication World 2012 die Top 5 ausgewählt. Und Facebook-Nutzer können ab sofort ihrem Favoriten per Gefällt-mir-Klick ihre Stimme geben.

Über 20 junge Unternehmen haben sich mit innovativen Apps und Dienstleistungen für den Start-up-Award auf der Communication World 2012 beworben. In das Finale haben es fünf Start-ups geschafft. „Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, denn alle eingereichten Lösungen für den B2B-Bereich sind innovativ und optimal für den Einsatz im professionellen Segment geeignet“, sagt Manfred Salat, Projektleiter IT-Messen & Kongresse, Messe München.

Jetzt ist die Facebook-Gemeinde dran. Unter Communication World auf Facebook werden die Lösungen der Finalisten präsentiert. Per Klick auf „Gefällt-mir“ bzw. „Vote“ entscheidet nun die Community darüber, wer am 9. Oktober 2012 den Start-up-Award aus den Händen des bayerischen Wirtschaftsministers Martin Ziel erhalten wird.

In die Vorauswahl hat es die amagu GmbH geschafft. Die Experten beraten mittelständische sowie große Unternehmen, und sie stellen mit dem amagu-Portal branchenunabhängige Services  für das Management mobiler Endgeräte bereit. Über das Portal können Kunden Smartphones und Tablets einfach und kostensparend verwalten.

VuFrame

Illustration: SKANSKA Öresund

Unter den Finalisten ist auch die Augmented-Reality-Anwendung VuFrame der doPanic GmbH. VuFrame erschließt Bauunternehmern und Architekten die Vorteile des Einsatzes mobiler Geräte. Denn Bauprojekte wie Geschäfts- oder Privathäuser lassen sich damit vor der Realisierung als Modell darstellen und zu Planungs-, Vertriebs- oder Marketingzwecken mobil nutzen. Aufwendig erstellte 3D-Modelle aus Pappe oder Holz werden überflüssig.

VIATAGwindshield

Foto: MotionID technologies

Mit im Rennen ist ferner die MotionID technologies AG mit der VIATAG App als Ergänzung zum Zugangs- und Bezahlsystem Viatag für Autos. Als systemübergreifende Lösung versieht die Viatag App in Kombination mit dem kleinen Funkaufkleber „VIATAGwindshield“ das Auto mit einer berührungslosen Zahlungsfunktion, beispielsweise für Parkhäuser. Verwaltung und Steuerung der Viatag-Services erfolgt dabei komfortabel über die App.

Smingo ist ein App-System des jungen Unternehmens ProAPE GmbH. Durch Anbindung individuell zu erstellender Apps an das modifizierte CMS/PIM-System pimcore können Unternehmen Informationen und Inhalte über ein Webportal in Eigenregie steuern. Durch das integrierte Produktinformationssystem (PIM) werden sämtliche Produkte dargestellt – optional verknüpft mit multimedialen Daten wie Bildern, PDFs oder Videos.

Der fünfte Finalist ist die Testbirds GmbH. Das Unternehmen realisiert den Test von mobilen Apps und Webanwendungen mithilfe der Crowd, um Applikationen fehlerfrei, benutzerfreundlich und damit marktreif zu gestalten. Dazu registrieren sich „echte“ Nutzer auf der Testbirds-Plattform mit Angaben zu ihrem Profil. Im „Schwarm“  lassen sich jederzeit bestimmte Fokusgruppen oder Test-Experten finden. Und während die Tester von Zuhause aus arbeiten, sichert ein Projektmanager die notwendige Qualität.

Noch bis Anfang Oktober 2012 können interessierte Nutzer auf der Facebook-Seite der Communication World ihre Stimme abgeben.

Location Based Services auf der Communication World 2012: Apps für hier und heute


Aus der mobilen Welt sind Location Based Services nicht mehr wegzudenken. Über die standortbezogenen Dienste lassen sich jetzt Mini-Jobs finden, Marketingbotschaften verschicken, und auch Kommunen setzen die Apps ein, um Bürger mit aktuellen Informationen zu versorgen.

streetspotr ScreenshotEin ganz besonderer Location Based Service, der auf der Communication World 2012 gezeigt wird, ist Streetspotr: Als erste deutsche App macht die Lösung Crowdsourcing mobil, lokal und sozial. „Durch die ständige Verfügbarkeit von Hunderttausenden Smartphones in ganz Europa bildet sich eine Gemeinschaft, welche jederzeit und überall kleine Jobs ausführen kann“, erklären die App-Macher der Streetspotr GmbH aus Nürnberg. Auf der einen Seite sollen die unterschiedlichsten Unternehmen und Gemeinden von der Flexibilität, Unmittelbarkeit und Ortsbezogenheit der App profitieren. Und die User erhalten andererseits für jeden gut ausgeführten „Mikro-Job“ – genannt „Spot“ – eine finanzielle Entlohnung. Die jeweiligen Offerten sieht der Nutzer in der Streetspotr-App in seiner Umgebungskarte. Nimmt er einen Spot an, ist dieser für andere User nicht mehr sichtbar, und er hat 24 Stunden Zeit, ihn zu erledigen. Mögliche Aufträge, für die es dann ein Honorar gibt, sind beispielsweise die Erkundung der Gegend oder auch die Bewertung einer Dienstleistung.

Auch die Init AG mit Sitz in Berlin präsentiert auf der Communication World 2012 Geo-Informationssysteme und Location Based Services. Ein Entwicklungsschwerpunkt des Unternehmens sind Lösungen für die öffentliche Verwaltung. So integrierte Init für das rheinland-pfälzische Landesamt für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht (LUWG) in das Geoportal Wasser einen „digitalen Seenatlas“. Wer beispielsweise in Rheinland-Pfalz gern ins kühle Nass springt, angelt oder Wassersport betreibt, kann sich damit über die tagesaktuelle Qualität der Gewässer in seiner näheren Umgebung und attraktive Ausflugsziele informieren. Fachleute finden darüber hinaus eine Vielzahl von Daten aus regelmäßigen Untersuchungen der Gewässer.

Ein weiterer Anbieter von Location Based Services ist die PTW GmbH aus Lindau. Sie betreibt das „gotolisten-Portal“, das auf der Communication World 2012 zu sehen ist. Das Besondere daran: Werbetreibende haben damit die Möglichkeit, zielgerichtet Interessenten zu erreichen, indem individuelle Informationen mit einem selbst gewählten Ort verknüpft werden können – und das in Echtzeit. Befindet sich ein Smartphone-Nutzer an diesem Ort, erhält er entsprechende Informationen direkt auf sein iPhone oder Android-Smartphone. Als Referenzkunden nennt PTW den Reiseführerhersteller Info-Guide aus Lindau sowie den e-bike-Tankstellen-Betreiber Met Solutions. Er nutzt die Lösung, um e-Bike-Besitzer „on tour“ mit aktuellen Informationen über Möglichkeiten zum Auftanken zu versorgen.

Das Potenzial, das standortbezogene Dienste beinhalten, ist enorm, soviel ist sicher. Auch für den stationären Handel, wie ein Blog-Eintrag feststellt: „Was tun, wenn dass Geschäft in der Mittagszeit leer bleibt? Eine Möglichkeit: Den potenziellen und in der Nähe befindlichen Kunden per LBS-Applikation … mit Sonderangeboten locken…

ECC mCommerce

Strenge Richtlinien bei „Mobile IT“ – und aus Sorgenkindern werden Musterknaben


In Unternehmen findet ein kultureller Umschwung statt. Haben viele Firmen bis vor Kurzem den Einsatz von Smartphones und Tablets generell abgelehnt, wollen die meisten Organisationen nun eigene mobile Anwendungen entwickeln und verteilen. Denn sie steigern erfahrungsgemäß die Produktivität. Trotzdem zählen mobile Endgeräte zu den großen  Sorgenkindern im Bereich IT-Sicherheit.

Symantec State of Mobility Studie 2012 - Deutsche ErgebnisseUnternehmen sind fest davon überzeugt, dass Mobilität sich positiv auf die Produktivität auswirkt“, so ein Ergebnis der State of Mobility Studie 2012 von Symantec. Befragt wurden dabei 6.275 Unternehmen in 43 Ländern. Nach der Implementierung haben laut der Analyse 77 Prozent aller weltweit Befragten festgestellt, dass die Angestellten effizienter arbeiten. Allerdings gaben 41 Prozent der weltweit Befragten und 37 Prozent der Interviewten in Deutschland auch zu, dass mobile Endgeräte zu den Top 3 der größten Risiken im Bereich IT-Sicherheit zählen. Die Befragten fürchten vor allem verlorene oder gestohlene Geräte, Datenverlust und unautorisierten Zugang zu Unternehmensressourcen. Hinzu komme Malware, die das Unternehmensnetzwerk infizieren kann. Und Sicherheitsvorfälle können teuer werden – vor allem wenn Mobile Computing zu einem festen Bestandteil der Unternehmens-IT zählt. Symantec kalkuliert die dafür anfallenden durchschnittlichen Kosten für deutsche Unternehmen mit jährlich fast 80 000 Euro. Die Summe setze sich aus Datenverlust, Imageschaden, Produktivitätseinbußen oder auch sinkendem Kundenvertrauen zusammen.

Alexander Peters SymantecAlexander Peters, Manager Technology Sales Organisation der Symantec Deutschland GmbH sieht „Mobile Security“ als ein Thema, das ganzheitlich betrachtet werden muss. Er präsentiert auf dem Kongress der Communication World 2012 anhand konkreter Beispiele verschiedene Lösungsansätze, um IT-Governance im mobilen Umfeld sicherzustellen. Denn das Credo der Experten von Symantec lautet: „Sobald mobile Lösungen auf breiter Basis genutzt werden, müssen strengere Richtlinien eingehalten werden. Ausnahmen sind dann nicht mehr zu tolerieren.

Nicht ohne Cloud: Wenn die Waschmaschine online geht


Communication World Messe

Zukunftsfähige Breitbandinfrastrukturen sind nicht nur ein Standortvorteil  für Unternehmen, sondern auch die Basis für das intelligente Energiemanagement. Was Cloud-Computing und Hochgeschwindigkeitsnetze möglich machen, erfahren Besucher der Communication World 2012.

Hamid-Reza Nazeman, Country Manager für Deutschland und Zentraleuropa Qualcomm CDMA TechnologiesEin Szenario beschreibt Hamid-Reza Nazeman, Country Manager für Deutschland und Zentraleuropa der Qualcomm CDMA Technologies GmbH, auf dem Kongress der Communication World 2012 in seinem Beitrag: „Wenn die Waschmaschine online geht – der Mobilfunk als weltweiter Türöffner“.

Dabei ist die Steuerung von Haushaltsgeräten via Smartphone oder Tablet nicht nur komfortabel, sondern auch kosten- und energieeffizient. Denn durch die Zunahme von Strom aus Wind- und Sonnenenergie lassen sich künftig verstärkt flexible Stromtarife anbieten. In Verbindung mit Smart Grids und Smart Metern haben dann Unternehmen und Haushalte in Echtzeit den Überblick über den aktuellen Verbrauch.  Und die Waschmaschine oder der Geschirrspüler wird  – auch automatisiert – immer nur eingeschaltet, wenn der Strom besonders günstig ist.

Das Sparpotenzial ist enorm: Einer Untersuchung der BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH und des Energieerzeugers E.ON, die im vergangenen Jahr durchgeführt wurde, reduzierten die Verbraucher insgesamt 25 Prozent ihrer Stromkosten im Vergleich zum Standardtarif, wenn sie die Hälfte aller Wasch- und Spülvorgänge auf andere Tageszeiten mit billigeren Tarifen verlegten.

Christian Theilen, M-net Telekommunikations GmbHVoraussetzung für den allgegenwärtigen Überblick und den energieeffizienten Betrieb sind Cloud-Konzepte und schnelle Wege der Informationsübertragung. „Wenn sich `alles` in die Cloud verlagert, dann müssen Provider hochverfügbare und breitbandige Zugänge bereitstellen“, so Christian Theilen, Vertriebsleiter GeschäftskundenM-net Telekommunikations GmbH.

Das Unternehmen versorgt weite Teile Bayerns sowie den Großraum Ulm mit entsprechender Kommunikationstechnologie. Dem Experten zufolge bietet die Communication World 2012eine hervorragende Informations-Plattform für aktuelle Techniken und für den Ausblick auf zukünftig verfügbare Telekommunikations-Infrastrukturen.

Staatsminister Zeil im Interview – Smart Mobile Award würdigt zur Communication World kreative Mobile IT-Lösungen


Staatsminister Martin Zeil

Staatsminister Martin Zeil

Anlässlich der Initiative des Smart Mobile Awards zur Communication World 2012 hat der Bayerische Staatsminister für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie Martin Zeil uns ein Interview gegeben. Hier die Fragen und Antworten im Wortlaut:

Was war der Anlass, den Smart Mobile Award ins Leben zu rufen? Gibt es einen vorangehenden Impuls dazu?

Mit dem ausgelobten Preis führen wir unsere Aktivitäten konsequent weiter, mobile Anwendungen zu unterstützen. Schon bei der gemeinsamen ‚Mobile World Capital’-Bewerbung der Landeshauptstadt München, der Messe München und der Bayerischen Staatsregierung hat sich gezeigt, wie ideal die Standortbedingungen in Bayern für die Entwicklung von mobilen Anwendungen sind. Wir haben mit unserem Bewerbungskonzept ‚Apps und Alps’ eine Aufbruchstimmung seitens Industrie und Wissenschaft wahrgenommen, wie wir sie selten erlebt haben. Das war für mich als Wirtschaftsminister eine schöne Bestätigung unseres Engagements.

Weitergeführt wurden diese Aktivitäten im Rahmen des letzten IT-Gipfels am 6. Dezember 2011 in München. Bayern hat gezeigt, welches Potenzial in der mobilen Gesellschaft für neue Wertschöpfung gerade im Freistaat besteht. Genau hier wollen wir jetzt mit dem Smart Mobile Award aufsetzen. Mit dem Preis in zwei Kategorien wollen wir einerseits die Entwicklung von mobilen Geschäftsmodellen anregen und andererseits das Potenzial des High-Tech- und Wirtschaftsstandortes Bayern als Austauschplattform für die Entwicklung von mobilen Anwendungen würdigen.

Warum gibt es zwei Kategorien – eine für Unternehmen, die bereits im Markt wirken, die andere für innovative Gründer und deren Ideen?

Die Struktur des Wirtschaftsstandorts Bayern zeigt, dass hier ein Mix aus verschiedetensten Firmen vorhanden ist und erfolgreich agiert: von internationalen Technologiekonzernen über mittelständische Unternehmen bis hin zu kreativen Start-Ups auch in den Anwenderbranchen. Die großen Chancen für mobile Geschäftsanwendungen, mit denen unsere Unternehmen durchstarten, liegen einerseits im kreativen Potenzial der mobilen Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT), andererseits im notwendigen Zusammenwirken zwischen der IKT- und der Anwenderindustrie. Genau aus diesem Grund haben wir zwei Kategorien ausgelobt. Ich bin davon überzeugt, dass etablierte mobile Lösungen der IKT- und Anwenderindustrie ebenso gewürdigt werden sollten wie die kreativen Start-Ups.

Der Smart Mobile Award ist aus Bayern und für Unternehmen im deutschsprachigen Raum. Welches Signal geht von dem Award und den Partnern hinter der Initiative aus?

Die IKT- und Anwenderindustrie in Deutschland, speziell in Bayern, hat wie kaum ein anderer internationaler Standort Möglichkeiten, sich zu vernetzen. Dieser Austausch ist notwendig, um erfolgreiche mobile Anwendungen nicht nur zu entwickeln, sondern auch in die Erstanwendung zu bringen. Mit dem Smart Mobile Award wollen wir erreichen, dass eine national wie international renommierte Austauschplattform für die Entwicklung von mobilen Anwendungen etabliert wird, die auf einem Querschnittsansatz basiert. Das ist die ‚Communication World’. Bislang fehlt ein Kristallisationspunkt für mobile Anwendungen, an dem sich potenzielle Partner für Geschäftsmodelle aus der IKT- und Anwenderindustrie finden.

Als Bayerischer Wirtschaftsminister will ich gemeinsam mit allen anderen Veranstaltern durch den Award erreichen, dass die Leistungen für mobile Anwendungen in Bayern und Deutschland die notwendige öffentliche Aufmerksamkeit erhalten und das Potenzial die Anerkennung findet, die es verdient.

Welches Potenzial messen Sie dem Smart Mobile Award bei? Was kann die Initiative auslösen, wobei kann sie helfen? Welche Impulse wünschen Sie sich ausgehend von den Beteiligten des Smart Mobile Awards, die sich bereits engagieren, für die Zukunft der Unternehmen der Mobile -IT Branche?

Auszeichnungen sind ein Ansporn zur steten Verbesserung, sie motivieren und setzen kreative Kräfte frei – für die Preisträger, aber auch für ihre Konkurrenten. Mit den Awards wollen wir erreichen, dass einer breiten Öffentlichkeit bewusst wird, wie sehr die mobile Informations- und Kommunikationstechnologie nahezu alle Wirtschaftszweige durchdringt, und das Thema im Mittelstand zur Chefsache wird. Wir können mit den Awards dazu beitragen, Aufklärungsarbeit und Sensibilisierung für Wettbewerbsvorteile durch mobile IKT-Anwendungen zu leisten. Das ist wichtig und richtig.

Für die Zukunft der mobilen IKT-Branche baue ich darauf, dass durch die Awards als bedeutender Impuls die Entwicklung mobiler erfolgreicher Businessanwendungen weiter beflügelt wird und Leuchtturmprojekte entstehen. Dazu zählen Anwendungen in den Bereichen Energie, Finanzen, Automotive, Logistik, Medizin und Medien. Das ist unser Ziel und das wollen wir erreichen.

Telekom: Speed Option LTE ist jetzt erhältlich


Deutsche Telekom Mobile LTE Ausbau 09-2012

T-Mobile LTE Ausbau (Stand 09/2012) – Quelle: Deutsche Telekom

Seit 4. September 2012 können Mobilfunk-Kunden der Deutschen Telekom die neue „Speed Option LTE“ zu  Complete-Mobile-Tarifen dazu buchen  und mit bis zu 100 Mbit pro Sekunde via Smartphone im Internet surfen. Das Zusatzpaket kostet 9,95 Euro pro Monat. Gleichzeitig verdoppelt sich das im gewählten Tarif enthaltene Datenvolumen.

Die Telekom startet damit pünktlich zur Einführung der ersten LTE-fähigen Smartphones, beispielsweise des HTC One XL oder des Samsung Galaxy SIII LTE, die Vermarktung der neuen Option. Die Laufzeit der Speed Option LTE beträgt drei Monate.

Doch auch ohne die neue Speed Option LTE sollen Telekom-Kunden bei Geschwindigkeiten von bis zu 21,6 Mbit pro Sekunde von den Vorzügen des neuen LTE-Hochgeschwindigkeitsnetzes profitieren. Sämtliche Tarife mit Vertragslaufzeit sind technologieneutral – somit nutze der Kunde stets das beste zur Verfügung stehende Netz.

Bis zum Jahresende will  das Unternehmen 100 Städte an das schnelle LTE-Netz anbinden. Mehr als 10 Millionen Menschen in ländlich strukturierten Regionen seien bereits über LTE 800 mit schnellem mobilem Breitband versorgt.