Location Based Services auf der Communication World 2012: Apps für hier und heute


Aus der mobilen Welt sind Location Based Services nicht mehr wegzudenken. Über die standortbezogenen Dienste lassen sich jetzt Mini-Jobs finden, Marketingbotschaften verschicken, und auch Kommunen setzen die Apps ein, um Bürger mit aktuellen Informationen zu versorgen.

streetspotr ScreenshotEin ganz besonderer Location Based Service, der auf der Communication World 2012 gezeigt wird, ist Streetspotr: Als erste deutsche App macht die Lösung Crowdsourcing mobil, lokal und sozial. „Durch die ständige Verfügbarkeit von Hunderttausenden Smartphones in ganz Europa bildet sich eine Gemeinschaft, welche jederzeit und überall kleine Jobs ausführen kann“, erklären die App-Macher der Streetspotr GmbH aus Nürnberg. Auf der einen Seite sollen die unterschiedlichsten Unternehmen und Gemeinden von der Flexibilität, Unmittelbarkeit und Ortsbezogenheit der App profitieren. Und die User erhalten andererseits für jeden gut ausgeführten „Mikro-Job“ – genannt „Spot“ – eine finanzielle Entlohnung. Die jeweiligen Offerten sieht der Nutzer in der Streetspotr-App in seiner Umgebungskarte. Nimmt er einen Spot an, ist dieser für andere User nicht mehr sichtbar, und er hat 24 Stunden Zeit, ihn zu erledigen. Mögliche Aufträge, für die es dann ein Honorar gibt, sind beispielsweise die Erkundung der Gegend oder auch die Bewertung einer Dienstleistung.

Auch die Init AG mit Sitz in Berlin präsentiert auf der Communication World 2012 Geo-Informationssysteme und Location Based Services. Ein Entwicklungsschwerpunkt des Unternehmens sind Lösungen für die öffentliche Verwaltung. So integrierte Init für das rheinland-pfälzische Landesamt für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht (LUWG) in das Geoportal Wasser einen „digitalen Seenatlas“. Wer beispielsweise in Rheinland-Pfalz gern ins kühle Nass springt, angelt oder Wassersport betreibt, kann sich damit über die tagesaktuelle Qualität der Gewässer in seiner näheren Umgebung und attraktive Ausflugsziele informieren. Fachleute finden darüber hinaus eine Vielzahl von Daten aus regelmäßigen Untersuchungen der Gewässer.

Ein weiterer Anbieter von Location Based Services ist die PTW GmbH aus Lindau. Sie betreibt das „gotolisten-Portal“, das auf der Communication World 2012 zu sehen ist. Das Besondere daran: Werbetreibende haben damit die Möglichkeit, zielgerichtet Interessenten zu erreichen, indem individuelle Informationen mit einem selbst gewählten Ort verknüpft werden können – und das in Echtzeit. Befindet sich ein Smartphone-Nutzer an diesem Ort, erhält er entsprechende Informationen direkt auf sein iPhone oder Android-Smartphone. Als Referenzkunden nennt PTW den Reiseführerhersteller Info-Guide aus Lindau sowie den e-bike-Tankstellen-Betreiber Met Solutions. Er nutzt die Lösung, um e-Bike-Besitzer „on tour“ mit aktuellen Informationen über Möglichkeiten zum Auftanken zu versorgen.

Das Potenzial, das standortbezogene Dienste beinhalten, ist enorm, soviel ist sicher. Auch für den stationären Handel, wie ein Blog-Eintrag feststellt: „Was tun, wenn dass Geschäft in der Mittagszeit leer bleibt? Eine Möglichkeit: Den potenziellen und in der Nähe befindlichen Kunden per LBS-Applikation … mit Sonderangeboten locken…

ECC mCommerce

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