Schnelles Internet: Deutschland hat den Anschluss verloren


Es ist zum Heulen! Deutschland verliert beim Schnellen Internet den Anschluss. Das zumindest legt der aktuelle The Akamai State of the Internet Report nahe. So liegt die durchschnittliche Verbindungsgeschwindigkeit in Deutschland bei 8,7 Mbit/s. Das reicht noch nicht einmal für vernünftiges digitales Fernsehen in SD-Qualität. Selbst Länder wie Russland (9,1 Mbit/s) und Rumänien (11,3 Mbit/s) lassen ihre Bürger und Firmen schneller im Web surfen.

Wie desolat die Lage in Deutschland tatsächlich ist, zeigt sich beim gegenwärtigen Ausbau und den geplanten Investitionen für das schnelle Web. Demnach wird Deutschland in den nächsten Jahren vermutlich noch weiter zurück fallen und sich im Reigen der zweiten und dritten Welt wieder finden. Na dann gute Nacht!Infografik: Deutsches Web: Zu langsam für die Weltspitze  | Statista

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IDC: Bald mehr Tablets als PCs


Neueste Zahlen von IDC prognostizieren, dass noch dieses Jahr mehr Tablets als Laptops und Notebooks verkauft werden. 2015 sollen sogar mehr Tablets als PCs insgesamt abgesetzt werden. Insgesamt sollen die Verkaufszahlen von Tablets in diesem jahr um 58,7 Prozent auf 229,3 Mio. Einheiten wachsen (Vorjahr: 144,5 Mio.).

IDC: Marktanteile Tablets

Langsames Internet in Deutschland


Das deutsche Internet lahmt. Im internationalen Vergleich landet der „Exportweltmeister“ laut Daten von Akamai und Statista bei der durchschnittlichen Geschwindigkeit nur auf Rang 19. Selbst das ehemalige Ostblock-Nachbarland Tschechien beglückt seine Bürger und seine Wirtschaft mit im Schnitt deutlich schnelleren Internetzugängen.

Das Thema stimmt um so nachdenklicher, als da sich Deutschland – bzw. dessen Politik – immer als technologische Speerspitze sieht. Wenn das so weiter geht, droht allerdings Deutschland den Anschluss zu verlieren, denn offenbar ist den Verantworlichen nicht klar, dass das Internet mittlerweile die Basis nahezu jeglichen wirtschaftlichen Handelns darstellt. Und damit sind nicht nur Startups „die irgendwas mit dem Internet machen“ gemeint, sondern auch der Bäcker um die Ecke, der ohne Internet noch nicht einmal seine Vorsteueranmeldung einreichen darf.

Zu den langsamen Internetzugängen passen die Platzierungen Deutschlands im Web-Index der World Wide Web Foundation, der die Bereitschaft einzelner Länder für das digitale Zeitalter anzeigt: Alles in allem liegt dort Deutschland auf Rang 16. Schaut man sich allerdings nur die Bereitschaft der Politik an, dann landet Deutschland gar nur auf Rang 23.

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Tablets verkaufen sich auch in Deutschland wie geschnittenes Brot


Der ITK-Branchenverband BITKOM berichtet in seiner aktuellen Pressemitteilung:

Der deutsche Markt für Tablet Computer ist 2012 um fast 84 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro gewachsen. Der Geräteverkauf hat sich im gleichen Zeitraum mehr als verdoppelt: Die verkauften Stückzahlen stiegen von 2,1 Millionen Geräten im Jahr 2011 auf rund 4,4 Millionen im Jahr 2012, ein Plus von 122 Prozent. 2013 soll der Absatz die 5-Millionen-Marke übertreffen. Das berichtet der Hightech-Verband BITKOM auf Basis aktueller Prognosen des Marktforschungsinstituts EITO. Ursprünglich war für 2012 ein Absatz von 3,2 Millionen Geräten erwartet worden.

Strategy Analytics: Apple iPhone 5 überholt das Samsung Galaxy S3


Die Zahlen der Marktforscher von Strategy Analytics zeigen, dass im letzten Quartal 2012 das Apple iPhone 5 das Samsung Galaxy S3 als weltweit bestverkauftes Smartphone abgelöst hat. Selbst der „Veteran“ iPhone 4S konnte den Smasung-Bestseller hinter sich lassen, glaubt man den präsentierten Zahlen.

Strategy Analytics Global Smartphone Shipments & Marketshare by Model in Q4 2012

IDC: Android und iOS kommen zusammen weltweit auf 91,1 Prozent Marktanteil


Android wächst und wächst. Apples iOS wächst ebenfalls immer noch zweistellig, wenn sich auch das Wachstum etwas verlangsamt hat. Nicht so gut sieht es für alle anderen Mitbewerber, allen voran Windows Phone bzw. Windows Mobile und RIMs Blackberry aus. Das legen jedenfalls aktuelle Zahlen von IDC nahe.

Top Five IDC - Smartphone Operating Systems

Mobiles Internet überholt bald mobiles Telefonieren


Aus der aktuellen Pressemitteilung des BITKOM:

Der Markt für mobiles Internet wird bald das mobile Telefonieren als wichtigsten Umsatzbringer für deutsche Telekommunikationsanbieter ablösen. Das Geschäft mit mobilen Datendiensten legt seit 2009 zweistellig zu, in diesem Jahr voraussichtlich um 10 Prozent auf 9,4 Milliarden Euro. Hingegen geht seit 2006 der Umsatz mit Handy-Gesprächen zurück, in diesem Jahr um 7 Prozent auf 11,9 Milliarden Euro. Im Jahr 2005 wurde noch für 19,1 Milliarden Euro mobil telefoniert. Weltweit wächst der Markt für mobile Datendienste 2013 um 15 Prozent auf 288 Milliarden Euro.

Boom des mobilen Internets ungebrochen

iOS-Nutzer geben mehr Geld aus als Android-Nutzer


Es ist richtig, Samsung verkauft mittlerweile mehr Smartphones als Apple und Android ist schon lange das am weitesten verbreitete mobile Betriebssystem. Aber aus der Sicht des Handels ist das unbedeutend. Viel wichtiger ist die Frage, wer mit seinem Smartphone oder Tablet-PC mehr Geld ausgibt. Und da liegen die Apple-Jünger weit vorne.

Bekanntlich ist die Zeit rund um Thanksgiving (u.a. Black Friday) in den USA besonders verkaufsstark. Das gilt auch für den Online-Handel. Dies wird Jahr für Jahr in den Holiday Benchmark Reports von IBM dokumentiert. Asymco hat nun das Zahlenkonvolut grafisch aufbereitet und kommt zu überraschend eindeutigen Ergebnissen: Rund 24 Prozent des Umsatzes wurde mit mobilen Geräten erwirtschaftet. Davon wiederum 77 Prozent mit iOS und lediglich 23 Prozent mit Android-Geräten.

Woran das liegt? Schwer zu sagen. Tatsache ist jedenfalls, dass die Kern-Aussage mittlerweile von einer anderen Studie bestätigt wurde. Die Erklärung jedenfalls, dass iOS-Nutzer wohlhabender sind und deshalb mehr konsumieren greift vermutlich zu kurz. Eher spielen vermutlich Faktoren wie die Usability eine Rolle.

Studie von Cisco: Deutsche wollen mehr „Mobile Banking“ – und die klassische Filiale


Cisco Jabber Video

Foto: Cisco

Immer mehr Kunden in Deutschland wünschen sich von Banken mobile und virtuelle Dienstleistungen. Die Services sollen übergreifend über virtuelle und reale Vertriebskanäle verfügbar sein. Dabei zeigten sich die Kunden in Deutschland besonders aufgeschlossen für Mobile Banking, wie die internationale Studie „Cisco IBSG Omnichannel Banking“ ermittelt hat. Der Netzwerkspezialist Cisco beteiligt sich an der Communication World 2012 mit einem Kongressbeitrag und mit einem Messe-Stand.

Kunden in Deutschland wechseln laut der Analyse bereits zunehmend auf virtuelle Kanäle: So bevorzugten 67 Prozent schon Web-Anwendungen für Transaktionen wie das Bezahlen von Rechnungen sowie für die Kontoverwaltung und -prüfung. Solche einfachen virtuellen Interaktionen werden mit 62 Prozent häufiger von zu Hause aus erledigt als über Bankautomaten (53 Prozent).

Laut der Studie von Cisco wollen außerdem 20 Prozent der Deutschen Mobile Banking nutzen, um beispielsweise ihre Ausgaben in Echtzeit zu kontrollieren sowie um persönliches Finanzmanagement zu betreiben und um Zahlungen durchzuführen. 36 Prozent haben bereits PayPal für mobile Bezahlungen verwendet, im Vergleich zu 14 Prozent in Großbritannien und elf Prozent in Frankreich. Nur ein Prozent der Deutschen würden aber derzeit Finanztransaktionen über soziale Medien ausführen.

Trotz der hohen Popularität von Online-Banking legen Kunden laut Cisco allerdings immer noch großen Wert auf reale Bankfilialen. 76 Prozent der Kunden in Deutschland wollen auf eine Filiale, die umfassende Finanzberatung sowie klassische Bankdienste wie Steuerberatung oder Versicherungen anbietet, nicht verzichten. 32 Prozent würden sogar ihre Bank wechseln, wenn es keine persönliche Beratung mehr in der Filiale gäbe. Doch bereits 21 Prozent akzeptieren Videokonferenzen für eine höhere Beratungsqualität, wenn spezialisiertes Wissen wichtig ist. Dabei besuchen heute schon Kunden in Deutschland im Schnitt nur 1, 3mal im Monat eine Bank – der amerikanische Bankkunde geht 2, 5mal im Monat zur Bank.

Bedenken bezüglich der Sicherheit persönlicher Daten könnten die Akzeptanz von Omnichannel Banking jedoch verzögern. Die Studie ergab, dass sich in Deutschland 56 Prozent der Kunden Sorgen über Datenschutz, Sicherheit und Identitätsdiebstahl machen. 29 Prozent sehen aber Banken noch als vertrauenswürdigste Institution beim Schutz der Daten im Vergleich zu Behörden (25 Prozent), Social Media-Angeboten (4 Prozent) und Telekommunikationsunternehmen (3 Prozent).

Cisco reagiert auf den Trend zum Omnichannel Banking und hat die „Remote Expert for Retail Banking Smart Solution“ angekündigt. Die Lösung ermögliche über High-Definition-Video virtuelle persönliche Meetings zwischen Bankberatern und Kunden in jeder Filiale. Mithilfe dieser Lösung sollen Banken die Effizienz und Produktivität ihrer Finanzberater erhöhen und personalisierte Kundenservices bieten können.

Strenge Richtlinien bei „Mobile IT“ – und aus Sorgenkindern werden Musterknaben


In Unternehmen findet ein kultureller Umschwung statt. Haben viele Firmen bis vor Kurzem den Einsatz von Smartphones und Tablets generell abgelehnt, wollen die meisten Organisationen nun eigene mobile Anwendungen entwickeln und verteilen. Denn sie steigern erfahrungsgemäß die Produktivität. Trotzdem zählen mobile Endgeräte zu den großen  Sorgenkindern im Bereich IT-Sicherheit.

Symantec State of Mobility Studie 2012 - Deutsche ErgebnisseUnternehmen sind fest davon überzeugt, dass Mobilität sich positiv auf die Produktivität auswirkt“, so ein Ergebnis der State of Mobility Studie 2012 von Symantec. Befragt wurden dabei 6.275 Unternehmen in 43 Ländern. Nach der Implementierung haben laut der Analyse 77 Prozent aller weltweit Befragten festgestellt, dass die Angestellten effizienter arbeiten. Allerdings gaben 41 Prozent der weltweit Befragten und 37 Prozent der Interviewten in Deutschland auch zu, dass mobile Endgeräte zu den Top 3 der größten Risiken im Bereich IT-Sicherheit zählen. Die Befragten fürchten vor allem verlorene oder gestohlene Geräte, Datenverlust und unautorisierten Zugang zu Unternehmensressourcen. Hinzu komme Malware, die das Unternehmensnetzwerk infizieren kann. Und Sicherheitsvorfälle können teuer werden – vor allem wenn Mobile Computing zu einem festen Bestandteil der Unternehmens-IT zählt. Symantec kalkuliert die dafür anfallenden durchschnittlichen Kosten für deutsche Unternehmen mit jährlich fast 80 000 Euro. Die Summe setze sich aus Datenverlust, Imageschaden, Produktivitätseinbußen oder auch sinkendem Kundenvertrauen zusammen.

Alexander Peters SymantecAlexander Peters, Manager Technology Sales Organisation der Symantec Deutschland GmbH sieht „Mobile Security“ als ein Thema, das ganzheitlich betrachtet werden muss. Er präsentiert auf dem Kongress der Communication World 2012 anhand konkreter Beispiele verschiedene Lösungsansätze, um IT-Governance im mobilen Umfeld sicherzustellen. Denn das Credo der Experten von Symantec lautet: „Sobald mobile Lösungen auf breiter Basis genutzt werden, müssen strengere Richtlinien eingehalten werden. Ausnahmen sind dann nicht mehr zu tolerieren.