Tablets verkaufen sich auch in Deutschland wie geschnittenes Brot


Der ITK-Branchenverband BITKOM berichtet in seiner aktuellen Pressemitteilung:

Der deutsche Markt für Tablet Computer ist 2012 um fast 84 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro gewachsen. Der Geräteverkauf hat sich im gleichen Zeitraum mehr als verdoppelt: Die verkauften Stückzahlen stiegen von 2,1 Millionen Geräten im Jahr 2011 auf rund 4,4 Millionen im Jahr 2012, ein Plus von 122 Prozent. 2013 soll der Absatz die 5-Millionen-Marke übertreffen. Das berichtet der Hightech-Verband BITKOM auf Basis aktueller Prognosen des Marktforschungsinstituts EITO. Ursprünglich war für 2012 ein Absatz von 3,2 Millionen Geräten erwartet worden.

Strategy Analytics: Apple iPhone 5 überholt das Samsung Galaxy S3


Die Zahlen der Marktforscher von Strategy Analytics zeigen, dass im letzten Quartal 2012 das Apple iPhone 5 das Samsung Galaxy S3 als weltweit bestverkauftes Smartphone abgelöst hat. Selbst der „Veteran“ iPhone 4S konnte den Smasung-Bestseller hinter sich lassen, glaubt man den präsentierten Zahlen.

Strategy Analytics Global Smartphone Shipments & Marketshare by Model in Q4 2012

IDC: Android und iOS kommen zusammen weltweit auf 91,1 Prozent Marktanteil


Android wächst und wächst. Apples iOS wächst ebenfalls immer noch zweistellig, wenn sich auch das Wachstum etwas verlangsamt hat. Nicht so gut sieht es für alle anderen Mitbewerber, allen voran Windows Phone bzw. Windows Mobile und RIMs Blackberry aus. Das legen jedenfalls aktuelle Zahlen von IDC nahe.

Top Five IDC - Smartphone Operating Systems

Change 3.0: Hamburg nimmt mit mobiler IT Kurs auf Hafen der Zukunft


Hafen Hamburg (Foto: HPA)

Wie mit mobiler IT die Logistikprozesse am Hamburger Hafen optimiert werden, erfahren die Kongressteilnehmer der Communication World 2012 am 9. Oktober 2012. Denn die Hamburg Port Authority (HPA), die Deutsche Telekom und SAP starten gemeinsam die Logistik-IT-Lösung „Smart Port Logistics“. Sie soll durch eine Kombination aus übergreifender IT-Plattform und mobilen Anwendungen Unternehmen, Partner und Kunden des Hafens enger miteinander vernetzen. Künftig lassen sich damit Verkehrsinformationen und Dienstleistungen rund um den Hafen mithilfe mobiler Endgeräte wie Tablets oder Smartphones abrufen.

Ziel des Projekts ist es, Verkehr und Logistikabläufe zu optimieren, um größere Gütermengen im Hafengebiet umschlagen zu können. Um das Verkehrsmanagement effizienter zu gestalten, wurden in einer dreimonatigen Testphase 30 Lkw mit Tablet-PCs ausgerüstet und in Smart Port Logistics eingebunden. Durch die damit verfügbaren Echtzeit-Verkehrsinformationen aus dem Port-Road-Management-System der HPA sowie Parkrauminformationen erhielten die Lkw-Fahrer aktuelle und personalisierte Benachrichtigungen zur Verkehrssituation im und um den Hafen. Gleichzeitig konnten die beteiligten Speditionen ihre Transportaufträge in Echtzeit verfolgen.

Erste Ergebnisse: Das Diensteangebot und die technische Ausstattung für die mobile Nutzung erwiesen sich im Feldversuch als praxistauglich und wurden von den Testteilnehmern intensiv genutzt. Die optimierte Kommunikation zwischen Disponent und Fahrer trug dazu bei, die Reaktionszeit auf Verkehrsstörungen wie eine Brückensperrung oder einen neu zugewiesenen Haltebereich auf dem weitläufigen Hafengelände deutlich zu reduzieren. Wenn künftig noch mehr Fahrer das System nutzen, können so die Wartezeiten der Lkw verkürzt und Staus im Hafen und auf den Zufahrtswegen minimiert werden. In den kommenden Monaten wollen die Projektpartner über die nächsten Schritte entscheiden. Die Einbindung weiterer Unternehmen aus dem Hamburger Hafen ist geplant.

Die technische Grundlage für Smart Port Logistics bildet eine Kombination der Lösung TelematicOne der Deutschen Telekom, der NetWeaver Cloud-Plattform von SAP sowie Konzepten zu webbasierten Dienstleistungsmarktplätzen.

Software zur Geräteverwaltung SAP Afaria bindet auch iOS 6-Geräte sicher ein


– Gastposting von Alexander Arnold, SAP Deutschland –

Alexander Arnold, SAP Deutschland

Alexander Arnold (Bild: SAP)

Die Vorbestellungen für das iPhone 5 haben alle Rekorde gebrochen und wieder einmal standen Nutzer nächtelang an, um eins der neuen Geräte zu erwerben. Die IT-Abteilungen hingegen mussten nicht lange auf Unterstützung für die Verwaltung des neuen Smartphones und der neuen Version von Apples Betriebssystem warten: Die Lösung SAP Afaria für das Management mobiler Endgeräte (Mobile Device Management, MDM) unterstützt Apples Betriebssystem iOS 6 sofort ab dessen Verfügbarkeit. Unternehmen können somit auf iOS 6 aktualisierte Geräte und das iPhone 5 für ihre Mitarbeiter bereitstellen und sicher betreiben.

Neue Funktionen von iOS 6 beinhalten beispielsweise einen „Authorized Mode“. Dieser ermöglicht es Unternehmen, Apps mittels MDM vorzuinstallieren. Mit SAP Afaria können IT-Abteilungen einzelne Apps entsprechend der jeweiligen Nutzungsrichtlinien und Genehmigungen des Gerätebesitzers aktivieren oder blockieren. Zusätzlich unterstützt SAP Afaria den „Guided Access“ im Authorized Mode: Anwender können mit einem Dreifach-Klick auf den Home-Button den Zugriff auf eine App beschränken. Bei aktiviertem Guided Access kann ausschließlich die aktivierte App genutzt werden. Für andere Apps sowie bestimmte Bereiche des Touchpads ist ein Passwort erforderlich. Diese Funktion wird zum Beispiel im Schulwesen und anderen Einsatzszenarien genutzt, wenn lediglich eine App auf dem Gerät benutzt wird.

SAP Afaria ermöglicht das Verwalten von Anwendungen verschiedenster Art sowie mobiler Endgeräte mit Betriebssystemen wie iOS, Android, Blackberry und Windows. Die Software kann sowohl bei Unternehmen (On-Premise) als auch aus der Cloud genutzt werden (On-Demand).

SAP verwaltet mehr als 30.000 iOS-Geräte

Die Einbindung mobiler Endgeräte in Unternehmensnetzwerke ist also weiterhin sicher. SAP selbst verwaltet die weltweit rund 18.000 iPads und 13.000 iPhones mit SAP Afaria. Mit dem iPhone 5 wird die Zahl der eingesetzten iOS-Geräte sicher noch steigen. Aber im schnelllebigen Handymarkt steht mit dem Betriebssystem Windows Phone 8 bereits die nächste Neuerung an. Die IT-Abteilungen können sicher sein, dass sie nicht lange auf Unterstützung für die Verwaltung der Geräte mit dem neuen Betriebssystem warten müssen.

Veranstaltungshinweis:

Ein englischsprachiges Webinar für den sicheren und skalierbaren Einsatz von Apps auf Geräten mit verschiedenen Betriebssystemen einschließlich iOS 6 findet am 17. Oktober um 17:00 Uhr MEZ statt. Anmeldungen sind bereits möglich: Scaling Your Mobile Enterprise for Next-Generation Operating Platforms.

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Über den Autor: Alexander Arnold ist Leiter Center of Excellence Mobility DACH, SAP Deutschland AG & Co. KG. In dieser Funktion ist er bei SAP für die mobilen Geschäftslösungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz verantwortlich.

Mobile-IT-News vom 20. März 2012 [VIDEO]


Tablets werden erschwinglich: Das eigentlich Gute am neuen Apple iPad ist, dass es das nicht minder gute iPad 2 mit 16 GByte Speicher nun zum Schnäppchenpreis ab 399 Euro gibt. Noch günstiger ist das neue Tablet von Aldi. Der Lebensmitteldiscounter ist bekannt für seine günstigen PCs und Notebooks, die er in teils beträchtlicher Stückzahl unter das Volk zu bringen vermag. Jetzt soll auch der Tablet-Markt aufgerollt werden. Das neue „Aldi-Pad“ hört auf den Namen Medion P9516, bietet einen 10-Zoll-Bildschirm, 32 GByte Speicher und Android 3,2 (Honeycomb) als Betriebssystem. Das eigentlich spannende aber ist: Es hat 3G an Bord und der Aldi-eigene Provider AldiTalk bietet dazu den entsprechend günstigen Internet-Tarif.

Bestseller iPad 3: Apple konnte gestern stolz verkünden, dass sich das neue iPad wie geschnitten Brot verkauft. Laut Pressemitteilung konnten die Kalifornier allein vom 16. bis 19. März drei Millionen Stück absetzen. Laut „Senior Vice President Worldwide Marketing“, oder kurz dem zweiten Mann im Staate Apple, Phil Schiller, handelt es sich demnach um den bislang erfolgreichsten iPad-Lounch. Wobei das wohl vor allem daran lag, dass die erste und zweite Version wohl zum Start in geringeren Stückzahlen verfügbar war.

Nokia Windows Phone: Schwer einzuschätzen, wie hoch bei dieser Meldung der Wahrheitsgehalt ist, aber sie ist einfach zu schön. Demnach soll Nokia exklusiv das Recht haben, die Benutzeroberfläche von Windows Phone nach eigenen Wünschen anzupassen. Und dazu hat wohl, schon im letzten Jahr, eine Nokia-Grafikerin Entwürfe angefertigt. Die sind jetzt ans Tageslicht gekommen und auch noch recht hübsch. Ob es damit aber wirklich etwas auf sich hat, nun ja… Ist doch Metro gerade das tolle an Windows Phone!

Mobile-IT-News vom 15. März 2012


iPad 3 in der Presse: Heute ist der Tag der Reviews des neuen iPads, das ja nicht iPad 3, sondern einfach nur iPad heisst. Keine Online-Publikation, die am Vortag des offiziellen Verkaufsstarts, nicht mit einem „Test“ oder „Hands-on“ prahlen würde. Und klar, die Journalisten sind begeistert. Besseres Display, bessere Kamera, mehr Speed. Was will man mehr? Selbst Spiegel Online jubeliert mehr als gewohnt. Allerdings wird sowohl beim Spiegel, als auch bei der Zeit-Online bemängelt, dass das neue iPad in Deutschland sein Geschwindigkeitspotential beim mobilen Surfen im Internet nicht nutzen kann. Zum einen, weil es hier kein LTE gibt, zum anderen, weil viele Provider das eh schon recht lahme 3G (UMTS) drosseln.

Kaufberatung zum neuen iPad: Falls Sie übrigens wissen wollen, ob sich der Kauf des neuen iPads für Sie lohnt, dann schauen Sie am besten beim renommiertesten Apple-Fan, nämlich Walt Mossberg und seinem iPad-Test vorbei. Auch gut: ZDNet mit 16 Gründen kein neues iPad kaufen zu müssen. Eine gute und für alle Generationen einleuchtende Kaufberatung zum iPad gibt es ausserdem bei TUAW. Und wenn Sie wissen wollen, wie das neue iPad von innen aussieht und welche Komponenten drin stecken, dann werden Sie hier fündig.

Nokia-Tablet: Angesichts der Übermacht des iPads und den Hoffnungsträgern der Android-Tablet-Fraktion freut man sich schon fast darüber, dass Nokia laut Reuters angeblich an einem eigenen Windows-8-Tablet arbeitet.

User wünschen größere Smartphone-Displays: Derweilen meinen die Marktforscher von Strategy Analytics heruasgefunden zu haben, dass sich britische und amerikanische Smartphone-Nutzer größere Displays wünschen. Am besten mit 4 bis 4,5 Zoll. Zum Vergleich: Der Bestseller Apple-iPhone hat ein 3,5-Zoll-Display!

Deutsche digital kauffaul: Zum Schluss noch neue Zahlen von Nielsen. Dort hat man Tablet-Nutzer in USA, UK, Italien und Deutschland befragt, für welche Inhalte sie bezahlen würden. Das Ergebnis: Deutschland ist digitale Diaspora, wenn es um bezahlten Content geht. Es ist nicht klar, ob die Deutschen noch nicht im digitalen Zeitalter angekommen sind oder einfach nur geizig sind. Fest steht, alle anderen geben für digitale Tablet-Inhalte mehr Geld aus:

Mobile-IT-News vom 9. März 2012


Obwohl in Hannover gerade die CeBit tobt – tatsächlich wird dieser Beitrag gerade im Pressezentrum der Hannover Messe geschrieben – ist das Thema „Mobile-IT“ zwar präsent, beherrscht aber nicht wirklich die öffentliche Wahrnehmung. Sicher, an jeder Ecke gibt es Smartphones und Tablet-PCs in allen Varianten und Geschmacksrichtungen, aber als einzelnes Thema geht es im riesigen Nachrichten-Strom, den die CeBit produziert unter. Die Taktgeber der Mobile-IT scheinen sich wo anders aufzuhalten. Zum Beispiel in…

… Taiwan: Von dort stammen Gerüchte (falls Link nicht funktioniert: hier), dass Asus noch im Mai ein Google-gebrandetes, also unter Android laufendes, 7-Zoll-Tablet auf den Markt bringen könnte. Das besondere daran? Natürlich der Preis! Der soll nämlich bei lediglich 199 bis 249 Dollar liegen. Damit will der Suchmaschinen-Riese nicht etwa gegen das iPad konkurrieren (zumindest nicht gering), sondern gegen den Amazon Kindle Fire.

Sehr interessant und wieder einmal eine Bestätigung für die Relevanz des Mobile-IT-Themas ist das ausführliche Interview von GeegWire mit Ray Ozzie. Sie wissen nicht wer das ist? Das ist der Mann, der Lotus Notes entwickelt und konzipiert hat. Vor allem aber war er zwischen 2005 und 2010 der Chef-Software-Architekt von Microsoft. Er ist dafür verantwortlich, dass Microsoft den Weg von der monolithischen und hermetisch geschlossenen Windows-Company, zu einem modernen Software-Unternehmen mit einer neuen, offenen Standards-Policy und innovativen Produkten wie Windows 8 und Metro-Oberfläche beschritten hat. Jedenfalls postuliert Ray Ozzie (nicht nur) in diesem Interview das „Post-PC-Zeitalter„! Was übrigens aktuelle Zahlen der Marktforscher von Gartner bestätigen.

Zum Abschluss dann noch etwas für die Techies unter den Lesern: Übergizmo klärt die Verwirrung um den im neuen iPad verbauten A5X-Prozessor auf. Auch wenn es traditionellen Apple-Fans schnurz piep egal ist welche gigantomanischen Tech-Specs ein Apple-Prudukt unter der Haube hat (Hauptsache es funktioniert überragend), offenbar haben aber einige Leute nicht verstanden, was im neuen iPad Quad- und was nur Dual-Core ist.

Mobile-IT-News vom 7. März 2012


Bekanntlich tobt gerade unter den Smartphone-Herstellern ein Patentkrieg sonders gleichen. Apple, Samsung, HTC, Google und Motorola (dessen Patente jetzt Google gehören) klagen wild und in verschiednen Konstellationen gegeneinander. Jetzt hat der Tech-Blog The Verge einen erhellenden Beitrag inklusive Video geliefert, der die Folgen von Apples Klagen für Android und Co. zeigt. Und die sind keinesfalls negativ. Im Gegenteil! Statt einfach nur die Benutzeroberfläche zu kopieren, müssen die Hersteller innovativ sein und neue Wege gehen.

Bleiben wir bei Apple. Dort konnte man ja kürzlich den Download der 25 Milliardsten App feiern. Anlässlich dessen hat sich Techcrunch die Rangliste der meistgeladenen Apps genauer angesehen und dabei erfreuliches festgestellt. iPads werden offenbar in großem Maße produktiv und nicht nur für Spiel und Freizeit eingesetzt. So ist in der US-Rangliste die Textverarbeitung Pages auf Rang eins, die Tabellenkalkulation Numbers auf Platz 11 und das Präsentationsprogramm Keynote auf Platz 12. Insgesamt sind ca. ein Viertel der 25 kostenpflichtigen Top-iPad-Apps der Kategorie Produktivität zuzuordnen. Übrigens schaut es in der deutschen iPad-Rangliste (iTunes-Link) ganz ähnlich aus. Auch hier belegt Pages Platz 1.

Eine aktuelle Studie von Forrester offenbart das Dilemma der Tablet-PC-Hersteller. Demnach führt das iPad von Apple mit 73 Prozent Marktanteil weit vor den anderen Anbietern und keines der angebotenen Android-Tablets schafft mehr als fünf Prozent des iPad-Anteils. US-Kunden, die nach ihren Kaufabsichten für einen Tablet-PC gefragt wurden, erwägen ebenfalls mit überwältigender Mehrheit das iPad (64 Prozent). Allenfalls Amazons Kindle könnte dem Apple-Produkt halbwegs nahe kommen, wenn überhaupt.

Um den Reigen der Pro-Apple-Meldungen für heute abzuschließen (vorausgesetzt Apple überrascht uns heute Abend nicht mit einem neuen Produkt) hier noch etwas interessantes: Offenbar mögen Entwickler iOS lieber als Android. Dafür gibt es verschiedene Gründe (verfügbare Programmierwerkzeuge, Bereitschaft der User Geld auszugeben), vor allem aber den, das iPad- und iPhone-Anwender wesentlich schneller auf die jeweils neueste Betriebssystem-Version umsteigen. Das liegt natürlich nicht nur an den Anwendern selbst, sondern auch an der Verfügbarkeit von Updates für die verschiedenen Geräte. Jedenfalls ist es aber so, dass 75 Prozent der iOS-Anwender schon nach 20 Wochen auf die aktuelle Version 5.x upgegradet haben. Die aktuelle Android-Version „Ice Cream Sandwich“ taucht in dem Chart noch nicht einmal auf und liegt nach 15 Wochen bei lediglich einem Prozent!