IDC: Bald mehr Tablets als PCs


Neueste Zahlen von IDC prognostizieren, dass noch dieses Jahr mehr Tablets als Laptops und Notebooks verkauft werden. 2015 sollen sogar mehr Tablets als PCs insgesamt abgesetzt werden. Insgesamt sollen die Verkaufszahlen von Tablets in diesem jahr um 58,7 Prozent auf 229,3 Mio. Einheiten wachsen (Vorjahr: 144,5 Mio.).

IDC: Marktanteile Tablets

Disruption überall – wie Mobile die Welt verändert


Eine gute, wenn auch etwas überladene Präsentation des Zukunftsforschers Gerd Leonhard. Jeder, der immer noch glaubt, Mobile und Post-PC-Ära würde ihn nichts angehen, sollte hier mal reinschauen. So manche Branche und Industrie steht nämlich vor großen Veränderungen. Unternehmen, die darauf nicht reagieren, könnten bald der Vergangenheit angehen.

IDC: Marktanteile Smartphone-Betriebssysteme Q1 2013


Android und iOS dominierten laut IDC mit gewaltigen 92,3 Prozent den Markt für Smartphone-Betriebssysteme im ersten Quartal 2013. Das entspricht 199,5 Millionen ausgelieferten Geräten. Eine Steigerung um 59,1 Prozent im Vergleich zu Q1 im Vorjahr. Bemerkenswert ist dabei, dass Apples iPhone das stärkste Quartal seiner Geschichte verzeichnen konnte (laut Apple wurde in Q1 2013 37,4 Mio iPhones abgesetzt), der Marktanteil relativ zu Android aber sinkt. Es wird spannend zu beobachten sein, ob neue iPhone-Modelle den Trend wieder umdrehen werden können.

Während der Android/iOS-Vorsprung zu erwarten war, überrascht im Feld dahinter ein Führungswechsel. Windows Phone hat erstmals RIMs Blackberry überholt und ist damit auf Rang drei der meist verkauften Smartphone-Betriebssysteme gerutscht. Die mageren 3,2 Prozent Marktanteil verdankt Windows weitgehend dem finnischen Hersteller Nokia, der im abgelaufenen Quartal immerhin 20,3 Millionen Geräte ausliefern konnte.

IDC Marktanteile Mobile-OS Q1 2013

Videoumfrage auf der re:publica 2013 (#rp13) zum Surface Pro von Microsoft


So etwas passiert, wen man Freunde bei Microsoft hat: Man findet als eingefleischter und altgedienter Macianer und Apple-Fan das Surface Pro von Microsoft gar nicht so schlecht. Trotzdem bin ich im nachfolgenden Video (übrigens gedreht von meinen Freunden bei PAGES Media auf der #rp13) etwas ausgeschert und habe auf zwei Wertungen bestanden.

Meine eigene Wertung fällt mit einer „4“ eher mau aus. Das liegt aber weniger an der technischen Ausstattung oder dem Betriebssystem, sondern weil es schlichtweg an für mich wesentlichen Apps für die Windows-Tablets mangelt. So gibt es für die von mir und meinen Kunden genutzten Cloud-Applikationen (Sprout Social, Hootsuite, etc) praktisch keine nativen Windows-Apps. Auf der Musik- und Instrumenten-Seite sieht es genauso mau aus (Garageband, Figure, iElectribe, Launchkey). Und auch viele weitere interessante Lösungen fehlen bei Windows, etwa Flipboard, Rockmelt, Businessmodel Toolbox, etc.

Auf der anderen Seite muss man dem Surface Pro zugestehen, dass es rein aus technischer Sicht ein sehr gut gemachtes Tablet ist. Mir gefallen sowohl Formfaktor, als auch Display und das Tastaturcover. Für Leute, die meinen ohne Windows nicht auskommen zu können, ist Surface durchaus die richtige Wahl. Deshalb von mir eine gute „7“.

Warum es für eine noch bessere Note nicht gelangt hat? Nun, es ist halt immer noch Windows. Ich habe da keine Vorurteile. Wirklich nicht. Ich beschäftige mich seit Anfang der 80er Jahre (auch beruflich) mit Computern. Ich habe also schon so manches gesehen. Von Homecomputern über MS-DOS und UNIX/Linux bis hin zu OS X und eben Windows. Und trotzdem komme ich mit der Windows-GUI nicht gut klar. Metro ist in meinen Augen schon ein guter Anfang. Noch etwas mehr davon, und alles wird gut!

Übrigens, siehe auch IT-Techblog!

Android-Plattform wächst und wächst


Die Markforscher von Kantor World Panel haben heute eine detaillierte Aufstellung (PDF) der weltweiten Marktanteile mobiler Betriebssysteme veröffentlicht. Demnach wächst Android in allen wichtigen Ländern, während alle anderen Systeme eher negatives Wachstum zu verzeichnen haben. Die Marktforscher gehen ausserdem davon aus, dass die Android-Marktanteile angesichts der Neuvorstellungen der potentiellen Bestseller HTC One und Samsung Galaxy S4 sogar noch zulegen werden.

Kantar Worldpanel Smartphone OS Sales Share

Präsentation: Mobile Commerce – Stationärer Handel ist der Verlierer


Focus-Redekteur Holger Schmidt, vielen auch unter dem Namen Netzökonom bekannt, hat eine aufschlussreiche Präsentation zum Thema Mobile Commerce veröffentlicht. Demnach bilden Smartphones eine Gefahr für den stationären Handel, wohingegen der Online-Handel auf dessen Kosten profitiert.

iOS-Nutzer geben mehr Geld aus als Android-Nutzer


Es ist richtig, Samsung verkauft mittlerweile mehr Smartphones als Apple und Android ist schon lange das am weitesten verbreitete mobile Betriebssystem. Aber aus der Sicht des Handels ist das unbedeutend. Viel wichtiger ist die Frage, wer mit seinem Smartphone oder Tablet-PC mehr Geld ausgibt. Und da liegen die Apple-Jünger weit vorne.

Bekanntlich ist die Zeit rund um Thanksgiving (u.a. Black Friday) in den USA besonders verkaufsstark. Das gilt auch für den Online-Handel. Dies wird Jahr für Jahr in den Holiday Benchmark Reports von IBM dokumentiert. Asymco hat nun das Zahlenkonvolut grafisch aufbereitet und kommt zu überraschend eindeutigen Ergebnissen: Rund 24 Prozent des Umsatzes wurde mit mobilen Geräten erwirtschaftet. Davon wiederum 77 Prozent mit iOS und lediglich 23 Prozent mit Android-Geräten.

Woran das liegt? Schwer zu sagen. Tatsache ist jedenfalls, dass die Kern-Aussage mittlerweile von einer anderen Studie bestätigt wurde. Die Erklärung jedenfalls, dass iOS-Nutzer wohlhabender sind und deshalb mehr konsumieren greift vermutlich zu kurz. Eher spielen vermutlich Faktoren wie die Usability eine Rolle.

Telekom: Speed Option LTE ist jetzt erhältlich


Deutsche Telekom Mobile LTE Ausbau 09-2012

T-Mobile LTE Ausbau (Stand 09/2012) – Quelle: Deutsche Telekom

Seit 4. September 2012 können Mobilfunk-Kunden der Deutschen Telekom die neue „Speed Option LTE“ zu  Complete-Mobile-Tarifen dazu buchen  und mit bis zu 100 Mbit pro Sekunde via Smartphone im Internet surfen. Das Zusatzpaket kostet 9,95 Euro pro Monat. Gleichzeitig verdoppelt sich das im gewählten Tarif enthaltene Datenvolumen.

Die Telekom startet damit pünktlich zur Einführung der ersten LTE-fähigen Smartphones, beispielsweise des HTC One XL oder des Samsung Galaxy SIII LTE, die Vermarktung der neuen Option. Die Laufzeit der Speed Option LTE beträgt drei Monate.

Doch auch ohne die neue Speed Option LTE sollen Telekom-Kunden bei Geschwindigkeiten von bis zu 21,6 Mbit pro Sekunde von den Vorzügen des neuen LTE-Hochgeschwindigkeitsnetzes profitieren. Sämtliche Tarife mit Vertragslaufzeit sind technologieneutral – somit nutze der Kunde stets das beste zur Verfügung stehende Netz.

Bis zum Jahresende will  das Unternehmen 100 Städte an das schnelle LTE-Netz anbinden. Mehr als 10 Millionen Menschen in ländlich strukturierten Regionen seien bereits über LTE 800 mit schnellem mobilem Breitband versorgt.

Die Nutzung mobiler Endgeräte und die Olympischen Spiele 2012 in London


Bekanntlich geht die Verbreitung von Social Media und mobilen Geräten wie Smartphones und Tablet-PCs Hand-in-Hand. Wie rasant hier die Entwicklung war, werden wohl die Olympischen Spiele in London im Vergleich mit den Sommerspielen 2008 in Beijing zeigen.

Das Apple iPhone war da gerade mal ein Jahr auf dem Markt, Android noch in der Beta-Phase (die Version 1.0 kam erst im September 2008 heraus) und Tablet-PCs, wie wir sie heute kennen, waren lediglich eine Idee der Entwickler. Und trotzdem spielte schon damals User-Generated-Content, auch auf sozialen Netzwerken, eine nicht unbeträchtliche Rolle.

Dabei hatte Facebook damals gerade mal knapp 100 Millionen Nutzer, heute sind es mehr als 900 Millionen. Twitter war mit rund 6 Millionen registrierten Anwendern gerade mal ein zartes Pflänzchen. Heute nutzen 500 Millionen Menschen weltweit den Kurznachrichten-Dienst und versenden dabei rund 400 Millionen Tweets täglich.

Doch wenn in wenigen Tagen die Spiele in London beginnen, wird die überwiegend mobile Contenterzeugung in sozialen Netzwerken und die mobile Content-Nutzung via Smartphone und Tablet kaum noch Grenzen kennen. Das legt zumindest eine Infografik der Performance- und Anzeigen-Agentur iProspect nahe. Vermutlich wird das sogar trotz der limitierenden Vorstellungen des Olympisches Komitees hinsichtlich von Verlinkungen auf die olympische Homepage der Fall sein.

So oder so, Großereignisse wie die Olympischen Spiele haben immer auch die Adaption von Technologie beflügelt. Waren es früher Farbfernseher, Videorecorder und zum Schluss LCD-Fernsehapparate, könnte es dieses mal die mobile Berichterstattung und Nutzung sein.