Welche Plattformen Entwickler im Mobilbereich bevorzugen und warum


Wenig verwunderlich: Android und iOS sind die bevorzugten Mobilplattformen der Entwickler. Aber HTML5, also Web-Apps sind den beiden dicht auf der Fährte. Schon bald könnte HTML5 mobile vor IOS liegen. Ebenfalls interessant: iOS-Entwickler machen zu einem größeren Prozentsatz auch eine entsprechende Android-Version als vizeversa. Und: Noch immer ist iOS für Entwickler das lukrativere Geschäft! Mehr Infos gibt es hier.

Developer Economics Q3 2013 (Grafik: Vision Mobile)

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Pebble Steel: Ist das die erste wirklich gute Smartwatch?


Die Pebble Watch ist gleich in zweierlei Hinsicht bemerkenswert: Zum einen ist sie die erste halbwegs brauchbare Smartwatch auf dem Markt, zum anderen hält Pebble immer noch mit satten 10.266.845 Dollar den Rekord für das höchste Backing einer Kampagne auf Kickstarter. Aber die Uhr hat, wie auch die meisten ihrer Mitbewerber ein Problem: Sie ist weder besonders schön, noch ausgesprochen elegant. Für die meisten Uhrenkäufer ist aber genau das das entscheidende Kriterium. Gilt doch die Armbanduhr als einzig akzeptabler Schmuck beim Mann. Was die elegante Damenuhr betrifft, kann die gängige Smartwatch erst recht nicht mithalten.

Jetzt hat der sympathische Pebble-Chef Eric Migicovsky auf der CES endlich ein neues, deutlich eleganteres Modell vorgestellt, die Pebble Steel. Sie kann all das, was auch die normale Pebble kann, sieht aber mit Edelstahlarmband und Metallgehäuse – wahlweise in Silber oder Schwarz – endlich mehr nach Uhr als nach billigem Nerd-Spielzeug aus. Der Preis für die zusätzliche Eleganz hält sich alles in allem sich in Grenzen: Die Pebble Steel kostet 249 Dollar, also Hundert mehr, als das auch in Zukunft noch verfügbare Plastikmodell. Wobei die Stahlvariante zusätzlich ein stabiles und kratzfestes Corning-Gorilla-Glas bietet. Leiferbar soll das neue Modell ab Ende Januar sein.

Technisch unterscheidet sie sich nicht vom bisherigen Modell: Weiterhin wird sie vom eignen PebbleOS angetrieben und nimmt bei Bedarf via Bluetooth 4.0 Kontakt zur Aussenwelt bzw. zum Android- oder iOS-Smartphone auf. Ein Bewegungssensor, Kompass und Umgebungslichtsensor sorgen für zusätzliche Funktionalität. Wobei der eigentliche Clou die Programmierbarkeit über das Pebble-SDK ist. Die Zahl der verfügbaren Pebble-Apps sollte demnächst deutlich in die Höhe schnellen. Denn neben dem neuen Uhrenmodell soll Ende des Monats endlich auch der Pebble-AppStore verfügbar sein.

Hat die Pebble Steel das Zeug dazu, die Uhrenindustrie aufzumischen?

Die Pebble vielleicht nicht, aber die Smartwatch an sich durchaus! Erinnern wir uns: Anfang der siebziger Jahre wurde nahezu die gesamte westliche Uhrenindustrie ausgelöscht, weil sie den schicken und preiswerten Quarzuhren aus Japan nichts entgegensetzen konnte (Stichwort: Quarzkrise). Erst im Laufe der Neunziger- und Nuller-Jahre kam es zu einer Renaissance der guten alten Mechanikuhr. Seit dem erleben die vorrangig schweizerischen und deutschen Nobeluhrenmarken ein Rekordjahr nach dem anderen. Doch dieser Höhenflug könnte bald ein Ende haben. Gut möglich, dass schon bald der Kampf um das Handgelenk beginnt.

Das Punkt ist, dass große Teile der Zielgruppe für mechanische (Luxus-)Uhren naturgemäß auch technisch affin sind. Wer sonst würde für eine per Definition, im Vergleich zum Computer und Handy ungenaue, mechanische Uhr, mehrere Hundert, Tausend oder gar Zehntausend Euro ausgeben? Es sind zumeist Personen, die sich an der Technik erfreuen und sie zu schätzen wissen. Kein Wunder also, dass zu den beliebtesten Features mechanischer Armbanduhren der Glasboden gehört, der den Blick auf die komplexe Mechanik frei gibt.

Aber: Haben die Smartwatches erstmal ihre Daseinsberechtigung bewiesen und werden sie zu einem Must-have-Produkt, wird sich der Uhrenfreund entscheiden müssen. Soll es lieber die intelligente Computeruhr mit diversen Sensoren und Steuerungsmöglichkeiten für Smartphone, Connected Home und Google Glass Casting sein, oder doch die Rolex? Dabei geht es logischerweise nicht nur um Funktion, sondern auch um das Renomee. Was sagt die Smartwatch über mich aus, was die schicke Panerei, IWC oder Patek Philippe?

Und genau da hakt es: Luxus und hochwertiges Design sind nicht gerade die Kennzeichen der bislang verfügbaren Smartwatches. Selbst die an sich hübsche Sony SmartWatch 2 kommt mit einem schnöden Plastikband daher. In dieser Hinsicht ist die Pebble Steel mit ihrem Stahl-Gliederband sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung. Bei näherer Betrachtung freilich kann es keine der aktuellen Smartwatches, inklusive der Pebble Steel mit einer hochwertigen Armbanduhr aufnehmen. Nicht einmal im Ansatz! Dabei gilt doch die Armbanduhr bei vielen Männern als einzig akzeptabler Schmuck.

Man darf gespannt sein, ob Apple tatsächlich die lange kolportierte „iWatch“ bringen wird. Der Hersteller aus Cupertino hat mit dem iPhone jedenfalls schon einmal bewiesen, dass er in der Lage ist Elektronik zum begehrten Luxusartikel zu machen.

Und die Uhrenindustrie? Die ruht sich auf ihren Erfolgen aus und scheint sich vor allem darauf zu beschränken von Jahr zu Jahr die Preise kräftig anzuheben und ihre neuen Uhrenmodelle am Geschmack neureicher Abnehmer ins Asien auszurichten. Was sie jedoch zu vergessen scheint ist: Die großen Elektronikkonzerne wie Samsung und Apple haben schon so manche Industrie obsolet gemacht, da sind die Uhrenhersteller nur kleine Fische. Und, die Elektronik hat eben, man denke hier beispielsweise an Citizen und Casio, die Uhrenindustrie schon einmal zu Fall gebracht, nämlich mit der Quarzuhr!

Android-Plattform wächst und wächst


Die Markforscher von Kantor World Panel haben heute eine detaillierte Aufstellung (PDF) der weltweiten Marktanteile mobiler Betriebssysteme veröffentlicht. Demnach wächst Android in allen wichtigen Ländern, während alle anderen Systeme eher negatives Wachstum zu verzeichnen haben. Die Marktforscher gehen ausserdem davon aus, dass die Android-Marktanteile angesichts der Neuvorstellungen der potentiellen Bestseller HTC One und Samsung Galaxy S4 sogar noch zulegen werden.

Kantar Worldpanel Smartphone OS Sales Share

IDC: Android und iOS kommen zusammen weltweit auf 91,1 Prozent Marktanteil


Android wächst und wächst. Apples iOS wächst ebenfalls immer noch zweistellig, wenn sich auch das Wachstum etwas verlangsamt hat. Nicht so gut sieht es für alle anderen Mitbewerber, allen voran Windows Phone bzw. Windows Mobile und RIMs Blackberry aus. Das legen jedenfalls aktuelle Zahlen von IDC nahe.

Top Five IDC - Smartphone Operating Systems

iOS-Nutzer geben mehr Geld aus als Android-Nutzer


Es ist richtig, Samsung verkauft mittlerweile mehr Smartphones als Apple und Android ist schon lange das am weitesten verbreitete mobile Betriebssystem. Aber aus der Sicht des Handels ist das unbedeutend. Viel wichtiger ist die Frage, wer mit seinem Smartphone oder Tablet-PC mehr Geld ausgibt. Und da liegen die Apple-Jünger weit vorne.

Bekanntlich ist die Zeit rund um Thanksgiving (u.a. Black Friday) in den USA besonders verkaufsstark. Das gilt auch für den Online-Handel. Dies wird Jahr für Jahr in den Holiday Benchmark Reports von IBM dokumentiert. Asymco hat nun das Zahlenkonvolut grafisch aufbereitet und kommt zu überraschend eindeutigen Ergebnissen: Rund 24 Prozent des Umsatzes wurde mit mobilen Geräten erwirtschaftet. Davon wiederum 77 Prozent mit iOS und lediglich 23 Prozent mit Android-Geräten.

Woran das liegt? Schwer zu sagen. Tatsache ist jedenfalls, dass die Kern-Aussage mittlerweile von einer anderen Studie bestätigt wurde. Die Erklärung jedenfalls, dass iOS-Nutzer wohlhabender sind und deshalb mehr konsumieren greift vermutlich zu kurz. Eher spielen vermutlich Faktoren wie die Usability eine Rolle.

Software zur Geräteverwaltung SAP Afaria bindet auch iOS 6-Geräte sicher ein


– Gastposting von Alexander Arnold, SAP Deutschland –

Alexander Arnold, SAP Deutschland

Alexander Arnold (Bild: SAP)

Die Vorbestellungen für das iPhone 5 haben alle Rekorde gebrochen und wieder einmal standen Nutzer nächtelang an, um eins der neuen Geräte zu erwerben. Die IT-Abteilungen hingegen mussten nicht lange auf Unterstützung für die Verwaltung des neuen Smartphones und der neuen Version von Apples Betriebssystem warten: Die Lösung SAP Afaria für das Management mobiler Endgeräte (Mobile Device Management, MDM) unterstützt Apples Betriebssystem iOS 6 sofort ab dessen Verfügbarkeit. Unternehmen können somit auf iOS 6 aktualisierte Geräte und das iPhone 5 für ihre Mitarbeiter bereitstellen und sicher betreiben.

Neue Funktionen von iOS 6 beinhalten beispielsweise einen „Authorized Mode“. Dieser ermöglicht es Unternehmen, Apps mittels MDM vorzuinstallieren. Mit SAP Afaria können IT-Abteilungen einzelne Apps entsprechend der jeweiligen Nutzungsrichtlinien und Genehmigungen des Gerätebesitzers aktivieren oder blockieren. Zusätzlich unterstützt SAP Afaria den „Guided Access“ im Authorized Mode: Anwender können mit einem Dreifach-Klick auf den Home-Button den Zugriff auf eine App beschränken. Bei aktiviertem Guided Access kann ausschließlich die aktivierte App genutzt werden. Für andere Apps sowie bestimmte Bereiche des Touchpads ist ein Passwort erforderlich. Diese Funktion wird zum Beispiel im Schulwesen und anderen Einsatzszenarien genutzt, wenn lediglich eine App auf dem Gerät benutzt wird.

SAP Afaria ermöglicht das Verwalten von Anwendungen verschiedenster Art sowie mobiler Endgeräte mit Betriebssystemen wie iOS, Android, Blackberry und Windows. Die Software kann sowohl bei Unternehmen (On-Premise) als auch aus der Cloud genutzt werden (On-Demand).

SAP verwaltet mehr als 30.000 iOS-Geräte

Die Einbindung mobiler Endgeräte in Unternehmensnetzwerke ist also weiterhin sicher. SAP selbst verwaltet die weltweit rund 18.000 iPads und 13.000 iPhones mit SAP Afaria. Mit dem iPhone 5 wird die Zahl der eingesetzten iOS-Geräte sicher noch steigen. Aber im schnelllebigen Handymarkt steht mit dem Betriebssystem Windows Phone 8 bereits die nächste Neuerung an. Die IT-Abteilungen können sicher sein, dass sie nicht lange auf Unterstützung für die Verwaltung der Geräte mit dem neuen Betriebssystem warten müssen.

Veranstaltungshinweis:

Ein englischsprachiges Webinar für den sicheren und skalierbaren Einsatz von Apps auf Geräten mit verschiedenen Betriebssystemen einschließlich iOS 6 findet am 17. Oktober um 17:00 Uhr MEZ statt. Anmeldungen sind bereits möglich: Scaling Your Mobile Enterprise for Next-Generation Operating Platforms.

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Über den Autor: Alexander Arnold ist Leiter Center of Excellence Mobility DACH, SAP Deutschland AG & Co. KG. In dieser Funktion ist er bei SAP für die mobilen Geschäftslösungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz verantwortlich.

IDC: Windows Phone wird iOS 2016 überholen


Seit kurzem gibt s wieder aktuelle Zahlen von IDC zu den geschätzten Marktanteilen bei Smartphone-Betriebssystemen für die Jahre 2012 bis 2016. Nicht überraschend sehen die kalifornischen Marktforscher 2012 weltweit Googles Android mit einem Marktanteil von 61 Prozent an erster Stelle. Dahinter folgt Apples iOS mit 20,5 Prozent. Windows Mobile und Blackberry OS rangieren mit 5,2 beziehungsweise 6,0 Prozent unter ferner liefen.

Die eigentliche Sensation ist jedoch IDCs Prognose für 2016. Dann soll nämlich Android leicht auf 52,9 und iOS auf 19 Prozent nachgeben, während Windows Mobile auf 19,2 Prozent Marktanteil kommen soll. Damit hätte Microsoft den Sinkflug in die Bedeutungslosigkeit nicht nur gestoppt, sondern sogar eine signifikante Trendwende eingeleitet.

BITKOM: Marktanteile der Smartphone-Betriebssysteme in Deutschland


Die aktuellen Zahlen des Branchenverbands BITKOM belegen es: Auch in Deutschland ist Android das führende Smartphone-OS mit immerhin 40 Prozent. Im letzten Jahr lag das Google-Betriebssystem noch bei lediglich 17 Prozent. Apples iOS hält sich dagegen stabil bei 22 Prozent (Vorjahr 21 Prozent), verliert aber natürlich die Führung. Nicht verwunderlich angesichts der Tatsache, dass sich nahezu jeder Hersteller ohne eigenes Betriebssystem auf Android stürzt.

Zu recht muss man sagen, denn die einstigen Marktführer RIM Blackberry und Windows Mobile scheinen mit nur noch drei und sieben Prozent in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden. Selbst das auf vielen der preiswerteren Nokia-Feature-Phones verwendete Symbian büßt fast die Hälfte seines Marktanteils ein und kommt nach 42 Prozent im ersten Quartal 2011 auf nur noch 24 Prozent.

Nach wie vor spannend ist, ob es Microsoft und Kooperationspartner Nokia mit den kommenden Windows-Versionen schaffen werden, den beiden Kaliforniern Google und Apple Paroli bieten zu können. In der Theorie stehen die Karten gut dafür. In der Praxis dominieren aber Apple und Samsung, der eine mit iOS, der andere mit seinen Android-Smartphones unangefochten den Markt. Beide zusammen kommen auf 54,7 Prozent!

F-Secure Mobile Thread Report: Mit mobilen Sicherheitsprogrammen gegen profitgetriebene Malware


Mobile Anwendungen auf Smartphones und Tablet-PCs bieten vielseitige und umfassende Möglichkeiten, Dass dabei von Anfang an und fortlaufend mehr vertrauliche und daher sicherheitsrelevante Daten ausgetauscht werden, bleibt nicht aus. Mit den neuesten Entwicklungen im Hinblick auf Details und Verteilung sowie Trends der schädlichen Einflüsse im Malware-Bereich beschäftigt sich der quartalsweise bereitgestellte F-Secure Mobile Thread ReportDemnach lässt sich eine deutliche Tendenz hin zu profitorientierter Ausrichtung beobachten. Das folgende Schaubild illustriert diesen deutlichen Trend seit 2011 bis in die Gegenwart:

F-Secure MobileThreatReport Q1 2012 Figure 3

– Quelle: F-Secure [Klick öffnet PDF-Download]

In einem kürzlich veröffentlichten Gastbeitrag für das unternehmenseigene TechNet Blog Deutschland (der deutschsprachige Blog-Bereich des Microsoft TechNet) greift Michael Kranawetter, Chief Security Advisor (CSA) bei Microsoft Deutschland, Aspekte daraus auf und analysiert die Situation im 1. Quartal 2012 so:

 Im mobilen Bereich setzen [Malware-Anbieter] in erster Linie auf unauffällige Betrügereien. […] Zahlreiche Schadprogramme sichern sich […] weitgehende Rechte, etwa zum Sammeln von Systeminformationen oder die Erlaubnis zum Senden von Kurznachrichten. Über diese Berechtigungen können sie anschließend Informationen an die Macher übertragen. […] Ein Großteil der Schadprogramme fokussiert sich auf Android, das mobile Betriebssystem von Google. Das liegt zum einen sicherlich an dessen enormen Marktanteil, der weltweit mittlerweile bei über 50 Prozent liegt.

 

Chinesische Kartellbehörden: Android muss noch mindestens fünf Jahre frei und kostenlos bleiben


Spätestens seit August letzten Jahres fragt sich die Mobile-Welt, ob Google nun zum Hardware-Hersteller mutieren wird oder nicht? Hintergrund ist der Kauf der Mobile-Sparte von Motorola durch den Suchriesen aus Kalifornien. Die Verlautbarung dazu auf dem Google-Blog lässt jedenfalls darauf schließen, dass es bei dem 12,5-Mrd.-Dollar-Deal vorrangig um die Patente im Hinblick auf Googles Smartphone- und Tablet-Betriebssystem Android geht. Wie wichtig dieses Thema ist, zeigt auch das jüngste Urteil der US-Kartellbehörden im Streit zwischen Motorola und Microsoft. Hier konnte sich offenbar der Software-Hersteller aus Redmond durchsetzen und einen (theoretischen) Importstop für Motorola-Mobilgeräte in die USA erwirken.

Zurück zum Motorola-Kauf: Während die US- und EU-Behörden dem Merger weitgehend problemlos und zeitnah zustimmten, ließen sich die chinesischen Behörden Zeit und stimmten jetzt erst zu. Bedingung: Android muss für mindestens fünf weitere Jahre kostenlos bleiben. Wer sich mit der Materie allerdings auskennt, runzelt bei dieser Bedingung die Stirn. Steht doch hinter Android nicht einfach nur Google, sondern vor allem die Open Handset Alliance. Diese wurde zwar von Google ins Leben gerufen, zu den Gründungsmitgliedern gehört allerdings das Who-is-who der asiatischen Handy-Hersteller. Mit anderen Worten: Google kann nicht ohne weiteres die Grundlagen der Android-Nutzungsbedingungen ändern.

Was steckt also dahinter? Wohl vor allem die nicht ganz unbegründete Angst Chinas, dass Motorola als Handy-Hersteller die neuesten Android-Versionen bevorzugt vor allen anderen bekommen könnte. Denn bekanntlich basiert ein nicht unbeträchtlicher Teil der chinesischen Smartphone-Lösungen auf diversen Betriebsystem-Eigengewächsen auf Basis von Android. Deswegen soll sicher gestellt sein, dass es da nicht zu Wettbewerbsvorteilen für Motorola kommt.