IDC: Windows Phone wird iOS 2016 überholen


Seit kurzem gibt s wieder aktuelle Zahlen von IDC zu den geschätzten Marktanteilen bei Smartphone-Betriebssystemen für die Jahre 2012 bis 2016. Nicht überraschend sehen die kalifornischen Marktforscher 2012 weltweit Googles Android mit einem Marktanteil von 61 Prozent an erster Stelle. Dahinter folgt Apples iOS mit 20,5 Prozent. Windows Mobile und Blackberry OS rangieren mit 5,2 beziehungsweise 6,0 Prozent unter ferner liefen.

Die eigentliche Sensation ist jedoch IDCs Prognose für 2016. Dann soll nämlich Android leicht auf 52,9 und iOS auf 19 Prozent nachgeben, während Windows Mobile auf 19,2 Prozent Marktanteil kommen soll. Damit hätte Microsoft den Sinkflug in die Bedeutungslosigkeit nicht nur gestoppt, sondern sogar eine signifikante Trendwende eingeleitet.

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Die Smartphone-Marktanteile für das erste Quartal 2012 sind da


Das war Absehbar: Nach dem kurzzeitig, bedingt durch die Neueinführung des iPhone 4s, Apple im vierten Quartal 2011 der größte Smartphone-Hersteller der Welt war, hat sich im ersten Quartal 2012 Samsung diesen Titel zurück geholt. Zumindest nach den aktuellen Zahlen von Strategy Analytics. Wie schon bei unserer Meldung zu den Zahlen des Vorquartals liegen keine offiziellen Zahlen Seitens Samsung vor, so dass es sich hier um eine Schätzung (hier eine andere) handelt. Im Gegensatz dazu hat Apple – wie immer – seine Zahlen offen gelegt.

Bemerkenswert ist in jedem Fall, dass Samsung und Apple zusammen über die Hälfte (54,7 Prozent) des Marktes kontrollieren. Gut möglich, dass im nächsten Quartal Samsungs Vorsprung noch einmal wachsen wird, denn bekanntlich soll am 3. Mai in London das neue Samsung-Smartphone-Flagschiff, der Nachfolger des Bestsellers Galaxy S II präsentiert werden.

Mobile-IT-News vom 15. März 2012


iPad 3 in der Presse: Heute ist der Tag der Reviews des neuen iPads, das ja nicht iPad 3, sondern einfach nur iPad heisst. Keine Online-Publikation, die am Vortag des offiziellen Verkaufsstarts, nicht mit einem „Test“ oder „Hands-on“ prahlen würde. Und klar, die Journalisten sind begeistert. Besseres Display, bessere Kamera, mehr Speed. Was will man mehr? Selbst Spiegel Online jubeliert mehr als gewohnt. Allerdings wird sowohl beim Spiegel, als auch bei der Zeit-Online bemängelt, dass das neue iPad in Deutschland sein Geschwindigkeitspotential beim mobilen Surfen im Internet nicht nutzen kann. Zum einen, weil es hier kein LTE gibt, zum anderen, weil viele Provider das eh schon recht lahme 3G (UMTS) drosseln.

Kaufberatung zum neuen iPad: Falls Sie übrigens wissen wollen, ob sich der Kauf des neuen iPads für Sie lohnt, dann schauen Sie am besten beim renommiertesten Apple-Fan, nämlich Walt Mossberg und seinem iPad-Test vorbei. Auch gut: ZDNet mit 16 Gründen kein neues iPad kaufen zu müssen. Eine gute und für alle Generationen einleuchtende Kaufberatung zum iPad gibt es ausserdem bei TUAW. Und wenn Sie wissen wollen, wie das neue iPad von innen aussieht und welche Komponenten drin stecken, dann werden Sie hier fündig.

Nokia-Tablet: Angesichts der Übermacht des iPads und den Hoffnungsträgern der Android-Tablet-Fraktion freut man sich schon fast darüber, dass Nokia laut Reuters angeblich an einem eigenen Windows-8-Tablet arbeitet.

User wünschen größere Smartphone-Displays: Derweilen meinen die Marktforscher von Strategy Analytics heruasgefunden zu haben, dass sich britische und amerikanische Smartphone-Nutzer größere Displays wünschen. Am besten mit 4 bis 4,5 Zoll. Zum Vergleich: Der Bestseller Apple-iPhone hat ein 3,5-Zoll-Display!

Deutsche digital kauffaul: Zum Schluss noch neue Zahlen von Nielsen. Dort hat man Tablet-Nutzer in USA, UK, Italien und Deutschland befragt, für welche Inhalte sie bezahlen würden. Das Ergebnis: Deutschland ist digitale Diaspora, wenn es um bezahlten Content geht. Es ist nicht klar, ob die Deutschen noch nicht im digitalen Zeitalter angekommen sind oder einfach nur geizig sind. Fest steht, alle anderen geben für digitale Tablet-Inhalte mehr Geld aus:

Mobile-IT-News vom 7. März 2012


Bekanntlich tobt gerade unter den Smartphone-Herstellern ein Patentkrieg sonders gleichen. Apple, Samsung, HTC, Google und Motorola (dessen Patente jetzt Google gehören) klagen wild und in verschiednen Konstellationen gegeneinander. Jetzt hat der Tech-Blog The Verge einen erhellenden Beitrag inklusive Video geliefert, der die Folgen von Apples Klagen für Android und Co. zeigt. Und die sind keinesfalls negativ. Im Gegenteil! Statt einfach nur die Benutzeroberfläche zu kopieren, müssen die Hersteller innovativ sein und neue Wege gehen.

Bleiben wir bei Apple. Dort konnte man ja kürzlich den Download der 25 Milliardsten App feiern. Anlässlich dessen hat sich Techcrunch die Rangliste der meistgeladenen Apps genauer angesehen und dabei erfreuliches festgestellt. iPads werden offenbar in großem Maße produktiv und nicht nur für Spiel und Freizeit eingesetzt. So ist in der US-Rangliste die Textverarbeitung Pages auf Rang eins, die Tabellenkalkulation Numbers auf Platz 11 und das Präsentationsprogramm Keynote auf Platz 12. Insgesamt sind ca. ein Viertel der 25 kostenpflichtigen Top-iPad-Apps der Kategorie Produktivität zuzuordnen. Übrigens schaut es in der deutschen iPad-Rangliste (iTunes-Link) ganz ähnlich aus. Auch hier belegt Pages Platz 1.

Eine aktuelle Studie von Forrester offenbart das Dilemma der Tablet-PC-Hersteller. Demnach führt das iPad von Apple mit 73 Prozent Marktanteil weit vor den anderen Anbietern und keines der angebotenen Android-Tablets schafft mehr als fünf Prozent des iPad-Anteils. US-Kunden, die nach ihren Kaufabsichten für einen Tablet-PC gefragt wurden, erwägen ebenfalls mit überwältigender Mehrheit das iPad (64 Prozent). Allenfalls Amazons Kindle könnte dem Apple-Produkt halbwegs nahe kommen, wenn überhaupt.

Um den Reigen der Pro-Apple-Meldungen für heute abzuschließen (vorausgesetzt Apple überrascht uns heute Abend nicht mit einem neuen Produkt) hier noch etwas interessantes: Offenbar mögen Entwickler iOS lieber als Android. Dafür gibt es verschiedene Gründe (verfügbare Programmierwerkzeuge, Bereitschaft der User Geld auszugeben), vor allem aber den, das iPad- und iPhone-Anwender wesentlich schneller auf die jeweils neueste Betriebssystem-Version umsteigen. Das liegt natürlich nicht nur an den Anwendern selbst, sondern auch an der Verfügbarkeit von Updates für die verschiedenen Geräte. Jedenfalls ist es aber so, dass 75 Prozent der iOS-Anwender schon nach 20 Wochen auf die aktuelle Version 5.x upgegradet haben. Die aktuelle Android-Version „Ice Cream Sandwich“ taucht in dem Chart noch nicht einmal auf und liegt nach 15 Wochen bei lediglich einem Prozent!

Fast eine Milliarde App-Downloads in Deutschland


Der ITK-Branchenverband BITKOM hat laut Pressemitteilung zusammen mit dem Marktforschungsinstitut research2guidance ermittelt, dass 2011 in Deutschland rund 962 Millionen Smartphone-Apps heruntergeladen wurden. Der Zuwachs entspricht 249 Prozent im Vergleich zu 2010. Die Zahl lag damals bei 386 Millionen Apps. Laut BITKOM war der überwiegende Teil der Apps, nämlich 88 Prozent, kostenlos und nur 12 Prozent waren kostenpflichtig. Der Umsatz mit mobilen Apps soll im vergangenen Jahr in Deutschland bei 210 Millionen Euro gelegen haben. Ein Anstieg von 123 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (94 Millionen). Darin enthalten sind Umsätze mit App-Verkäufen und Werbeeinnahmen, die innerhalb der Apps erzielt werden. Inwiefern In-App-Verkäufe darin enthalten sind, ist nicht bekannt.

Aktuell existieren laut BITKOM weltweit rund eine Million Apps für die unterschiedlichen Smartphone-Betriebssysteme. Nach den Prognosen des Branchenverbands soll der Smartphone-Absatz in Deutschland 2012 um 35 Prozent auf 16 Millionen Stück steigen. Der Absatz von Tablet Computern soll um 29 Prozent auf 2,7 Millionen Stück zulegen.

Derweilen fiebert Apple dem 25 Milliardsten App-Download entgegen:

Marktforschung: Die aktuellen Smartphone-, Tablett-, Notebook- und Desktop-PC-Zahlen


Nach IDC hat jetzt auch Canalys aktuelle Zahlen zum PC-, Tablett- und Smartphone-Markt vorgelegt. Das bemerkenswerte an den Canalys-Zahlen ist, dass hier die weltweiten Abverkaufszahlen aller PC-artigen Geräte – vom Desktop über Laptop bis hin zu Tablett und Smartphone – gegenüber gestellt werden. Das vierte Quartal 2011 wird demnach in sofern in die Geschichte eingehen, als hier zum ersten mal mehr Smartphones verkauft wurden als von allen anderen Geräten zusammen. So gingen laut Canalys in Q4 2011 158,5 Millionen Smartphones über die Ladentheke, während es PCs, Notebooks, Netbooks und Tabletts „lediglich“ auf 120,2 Millionen Stück schafften.

Ausschlag gebend für diese Entwicklung war zum einen der schrumpfende Netbook-Verkauf (minus 32,4 Prozent von Q4 2010 auf Q4 2011) sowie das riesige Wachstum (56,6 Prozent von Q4 2010 auf Q4 2011) bei den Smartphones. Von 2010 auf 2011 betrug das Wachstum sogar 62,7 Prozent. Allerdings muss bei der Analyse der Zahlen beachtet werden, wie man Smartphone definiert. So gehen offenbar in die Canalyszahlen auch Geräte ein, di andere Marktforscher zu den so genannten Feature-Phones zählen, also beispielsweise Geräte mit Symbiam- und Bada(Samsung)-Betriebssystem (siehe unten).

Retter der Abverkaufszahlen der Nicht-Smartphones war übrigens erwartungsgemäß der Tablett-PC. Davon wurden laut Canalys in Q4 2011 26,5 Millionen Stück abgesetzt, was einem satten Wachstum von immerhin 186,2 Prozent von Q4 2010 auf Q4 2011 entspricht. Im gesamten Jahr 2011 kommen die Tablettverkäufe auf 63,2 Millionen, ein Plus von 274,2 Prozent von von 2010 auf 2011.

Weiterhin hat sich Canalys die Smartphone-Marktanteile nach Plattformen angesehen. Demnach dominiert Googles Android mit weitem Abstand den Markt. Kein Wunder, handelt es sich doch dabei, neben Windows Phone, um das einzige zeitgemäße Smartphone-Betriebssytem, das für alle Hersteller zugänglich ist. Canalys kommt hier auf 81,9 Millionen ausgelieferte Geräte im vierten Quartal 2011 und 237,8 Millionen im Gesamtjahr 2011. An zweiter Stelle folgt Apples iPhone (iOS) mit 27 bzw. 93,1 Millionen.

Studie: Stürzen Apps unter Apples iOS häufiger ab als unter Googles Android?


Die Online-Ausgabe des amerikanischen Wirtschaftsmagazin Forbes hat einen Beitrag über eine Studie des Entwickler-Dienstleisters Crittercism veröffentlicht. Dieser untersucht nahezu exzessiv wie oft pro Start eine App auf welchem Betriebssystem abstürzt. Die Daten sind dabei aufgeschlüsselt nach Point-Releases, was zu insgesamt 23 iOS-Versionen und 33 Android-Versionen führt. Insgesamt wurden 214 Millionen App-Starts geprüft.

Insgesamt muss dabei festgehalten werden, dass sowohl iOS- als auch Android-Apps eher selten abstürzen. Im Viertel der besten Apps reden wir hier von einem halben Prozent bei iOS und lediglich 0,15 Prozent bei Android.

Dass iOS-Apps per se absturzfreudiger sind sollte aus den Daten allerdings nicht abgeleitet werden. Denn erstens gab es im Beobachtungszeitraum bei iOS einen großen Versionswechsel von iOS 4 auf iOS 5 (wobei tatsächlich die Apps unter iOS 5.0.1. überproporzional oft abstürzten) während der Lounch von Android 4.0 (Ice Cream Sandwich) sich in den Daten noch nicht niederschlagen konnte. Entsprechend erwarten die Macher der Studie laut des Forbes-Artikels ein ähnliches Phänomen bei Android im Zeitraum nach der Studie.

Zweitens wird vermutet, dass die jeweiligen App-Store- bzw. Marketplace-Genehmigungsprozesse sich indirekt auf die Zahlen auswirken. Denn während Android-Entwickler bei einer fehlerhaften App mehr oder weniger sofort eine korrigierte Version nachreichen können, muss diese bei Apple unter Umständen Tage auf die erneute Freigabe warten. Mit dem Ergebnis, dass fehlerhafte Apps länger im Apple-App-Store verfügbar sind, als in Android Marketplace.

IDC: Weltweite Marktanteile und Absatzmengen der Handy-Hersteller 2011


IDC hat seine neuesten Zahlen zum Handy-Markt veröffentlicht. Demnach ist der weltweite Absatz im vierten Quartal 2011 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 6,1 Prozent gewachsen. In Zahlen entspricht das 402,8 Millionen Mobiltelefonen in Q4 2010 und immerhin 427,4 Millionen in Q4 2011.

Aus Herstellerperspektive ist es wieder einmal Apple, das für Erstaunen sorgt: Obwohl der Hersteller aus dem kalifornischen Cupertino lediglich teure Smartphones herstellt, landet es nach Stückzahlen hinter Nokia und Samsung an dritter Stelle des Rankings.

Apple wieder Smartphone-Marktführer


Die Marktforscher von Strategy Analytics bestätigen, was sich in den letzten Tagen schon abgezeichnet hat: Apple hat im vierten Quartal 2011 wieder die weltweite Marktführung bei den Smartphones übernommen. Zwar haben sowohl Apple, als auch Nokia anlässlich der Präsentation ihrer jeweiligen Quartalszahlen die Zahl der jeweils verkauften Smartphones angegeben, nicht jedoch Samsung. Die Koreaner, die mit ihren Android-Smartphones der Galaxy-Reihe, Apples schärfster Konkurrent sind, geben keine Abverkaufszahlen bekannt.

Nielsen: Marktanteil des Apple iPhone im Dezember deutlich gestiegen


Aktuelle Zahlen von Nielsen belegen wieder einmal die Zugkraft des Apple iPhone. Zwar war auch im Dezember 2011 (US-Markt) Android mit einem Verkaufsanteil von 46,3 Prozent das führende Smartphone-Betriebssystem, allerdings stieg der Anteil von Apple deutlich an. So gaben 44,5 Prozent der Smartphone-Käufer im Dezember an, sich für ein iPhone entschieden zu haben. Im Oktober waren es lediglich 25,1 Prozent. Erstaunlich gering ist dabei allerdings der Marktanteil des im Herbst auf den Markt gebrachten iPhone 4s. Lediglich 57 Prozent der befragten iPhone-Käufer gaben an, sich für dieses Modell entschieden zu haben. Offenbar haben die nach wie vor verfügbaren Vorgängermodelle iPhone 4 dank deutlich günstigerer Zuzahlungs-Preise nichts an ihrer Attraktivität verloren.