Location Based Services auf der Communication World 2012: Apps für hier und heute


Aus der mobilen Welt sind Location Based Services nicht mehr wegzudenken. Über die standortbezogenen Dienste lassen sich jetzt Mini-Jobs finden, Marketingbotschaften verschicken, und auch Kommunen setzen die Apps ein, um Bürger mit aktuellen Informationen zu versorgen.

streetspotr ScreenshotEin ganz besonderer Location Based Service, der auf der Communication World 2012 gezeigt wird, ist Streetspotr: Als erste deutsche App macht die Lösung Crowdsourcing mobil, lokal und sozial. „Durch die ständige Verfügbarkeit von Hunderttausenden Smartphones in ganz Europa bildet sich eine Gemeinschaft, welche jederzeit und überall kleine Jobs ausführen kann“, erklären die App-Macher der Streetspotr GmbH aus Nürnberg. Auf der einen Seite sollen die unterschiedlichsten Unternehmen und Gemeinden von der Flexibilität, Unmittelbarkeit und Ortsbezogenheit der App profitieren. Und die User erhalten andererseits für jeden gut ausgeführten „Mikro-Job“ – genannt „Spot“ – eine finanzielle Entlohnung. Die jeweiligen Offerten sieht der Nutzer in der Streetspotr-App in seiner Umgebungskarte. Nimmt er einen Spot an, ist dieser für andere User nicht mehr sichtbar, und er hat 24 Stunden Zeit, ihn zu erledigen. Mögliche Aufträge, für die es dann ein Honorar gibt, sind beispielsweise die Erkundung der Gegend oder auch die Bewertung einer Dienstleistung.

Auch die Init AG mit Sitz in Berlin präsentiert auf der Communication World 2012 Geo-Informationssysteme und Location Based Services. Ein Entwicklungsschwerpunkt des Unternehmens sind Lösungen für die öffentliche Verwaltung. So integrierte Init für das rheinland-pfälzische Landesamt für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht (LUWG) in das Geoportal Wasser einen „digitalen Seenatlas“. Wer beispielsweise in Rheinland-Pfalz gern ins kühle Nass springt, angelt oder Wassersport betreibt, kann sich damit über die tagesaktuelle Qualität der Gewässer in seiner näheren Umgebung und attraktive Ausflugsziele informieren. Fachleute finden darüber hinaus eine Vielzahl von Daten aus regelmäßigen Untersuchungen der Gewässer.

Ein weiterer Anbieter von Location Based Services ist die PTW GmbH aus Lindau. Sie betreibt das „gotolisten-Portal“, das auf der Communication World 2012 zu sehen ist. Das Besondere daran: Werbetreibende haben damit die Möglichkeit, zielgerichtet Interessenten zu erreichen, indem individuelle Informationen mit einem selbst gewählten Ort verknüpft werden können – und das in Echtzeit. Befindet sich ein Smartphone-Nutzer an diesem Ort, erhält er entsprechende Informationen direkt auf sein iPhone oder Android-Smartphone. Als Referenzkunden nennt PTW den Reiseführerhersteller Info-Guide aus Lindau sowie den e-bike-Tankstellen-Betreiber Met Solutions. Er nutzt die Lösung, um e-Bike-Besitzer „on tour“ mit aktuellen Informationen über Möglichkeiten zum Auftanken zu versorgen.

Das Potenzial, das standortbezogene Dienste beinhalten, ist enorm, soviel ist sicher. Auch für den stationären Handel, wie ein Blog-Eintrag feststellt: „Was tun, wenn dass Geschäft in der Mittagszeit leer bleibt? Eine Möglichkeit: Den potenziellen und in der Nähe befindlichen Kunden per LBS-Applikation … mit Sonderangeboten locken…

ECC mCommerce

Social Media im Unternehmensalltag: Von Farbcodes zum Social Newsroom


Social Media im UnternehmenJeden Tag entsteht die Herausforderung auf’s Neue: Mitarbeiter in modernen Unternehmen haben eine Vielzahl von Kommunikationskanälen und Social-Media-Plattformen zur Verfügung, die eigentliche Verantwortung für Kommunikation jedoch liegt in den Händen weniger Kommunikationsfachleute. Dabei stehen den Mitarbeitern heute oft viele Türen hinsichtlich Themenauswahl und Einsatz von Kapazität offen – wenn es während der Arbeitszeit der Unterstützung der eigenen Marke dient.

Mit einigen weitläufig verbreiteten Apps und internen Kernelementen lassen sich im Social Web interessante Effekte bis hin zu richtiggehenden Erfolgen erzielen. Neben der verantwortungsvollen Rolle eines Social Media Managers, dem verbindlichen Regelwerk der Social-Media-Guidelines sowie einfach zu befolgenden Schritten gehören unbedingt die praktischen Befähigung und technische Möglichkeiten für alle Mitarbeiter gleichermaßen dazu. Und es ist durchaus möglich und plausibel, eigene Wege zu gehen, um kontinuierlich und strukturiert relevante Themen aus dem eigenen Unternehmensumfeld aufzubauen und zu platzieren.

Microsoft beispielsweise arbeitet beispielsweise mit einer eigens entwickelten, internen Social-Media-Ampel, den sogenannten Social Advisories: „Das sind E-Mail-Nachrichten, die Positionen zu bestimmten Themen beinhalten. Ein Farbcode signalisiert den gewünschten Umgang mit den Themen. Grün bedeutet „Please share“, rot warnt „Do not comment“, erläutert Thomas Mickeleit, Director of Communications bei Microsoft Deutschlandin einem aktuellen Interview. Dabei „geht es darum, möglichst viele zu motivieren, sich am Geschehen auf Facebook, Twitter & Co. zu beteiligen. Wir verstehen die Kollegen als Markenbotschafter.

Zur Umsetzung der Kommunikation 2.0 gibt eine handvoll bekannter und praktikabler Plattformen, mit denen einfach und schnell eigene Inhalte über Produkte, Lösungen und Services verbreitet werden können – mobil via Apps auf dem Smartphone und von allen Mitarbeitern im Team. Für die Communication World setzen wir auf eine gezielte Auswahl an Social-Web-Plattformen – hier unsere Top 10:

  1. Twitter – zur Information in Echtzeit vor, während und nach dem Event am 9. und 10. Oktober 2012.
  2. Facebook – für Postings und – aktuell – für die Einreichung zum Smart Mobile Award 2012 sowie der folgenden Abstimmung über die Start-ups.
  3. Google+ zum Verbreiten von Blogposting sowie zur Zusammenarbeit im Team.
  4. YouTube für Videos, z.B. Interviews mit Sprechern auf dem Kongress.
  5. Flickr – mit den besten Fotos von Messe und Kongress der Communication World.
  6. Scribd – zum Nachlesen unserer Communication World Newsletter.
  7. Paper.li – mit Themen-Empfehlungen unserer Twitter-Follower der letzen 24 Stunden.
  8. Slideshare –für Präsentationen über die Veranstaltung und von den Referenten im Forum und Kongress.
  9. Scoop.it! – für alle Ausgaben des Communication World Newsletter sowie weitere interessante Dokumente.
  10. Last but not least: der Blog, hier für Beiträge rund um spezifische Themen aus der Welt der Mobile-IT.

Alle Social Media Aktivitäten rund Communication World finden sich übrigens auf einen Blick in unserem Social Newsroom.

Neuer „start me up“ Gemeinschaftsstand lässt junge Unternehmen auf der Communication World glänzend auftreten


Communication World App Lab

Gute Nachrichten für interessierte Start-ups, die ihren Schwerpunkt in der Mobile IT-Branche oder geschäftliches Interesse daran haben: Auf der Communication World 2012 im Oktober errichten wir den start me up Gemeinschaftsstand mit besonders attraktiven Features für junge Unternehmen.

Da der Markt für mobile Anwendungen in Unternehmen noch relativ jung ist und sich im Aufbau befindet, gibt es verhältnismäßig viele kleine Unternehmen. Mit dem „start me up“Gemeinschaftsstand bieten wir zehn Start-up-Unternehmen die kostengünstige Möglichkeit, sich auf der Communication World 2012 Fachmesse zu präsentieren.

Jetzt für start me up anmelden! (PDF)

Die Beteiligung umfasst eine Reihe attraktiver Leistungen für alle Unternehmen, die frisch in der IT-Branche unterwegs sind. Damit Start-ups mehr Budget für die Entwicklung neuer Ideen, cooler Apps und mobile Lösungen, zum Beispiel zur Optimierung von Geschäftsprozessen, für Marketing oder Vertrieb bleiben, haben wir alle wichtigen Details für einen Messeauftritt zusammengestellt, welche zu einem besonderen Paketpreis angeboten werden.

Communication World start me up MessestandFür den start me up Messeauftritt sind diese Leistungen enthalten:

  • Arbeitsplatz
  • Standbau
  • Stromanschluss und Stromverbrauch
  • Internetzugang und WLAN-Router
  • 1 Ausstellerausweis inklusive Catering-Gutscheine (Essen und Getränke) für beide Veranstaltungstage
  • Kostenfreie Gutscheine für Tagestickets zum Besuch der Messe in unbegrenztem Umfang
  • 1 Parkticket für die Tiefgarage vor Ort im MOC Veranstaltungscenter München
  • Tägliche Standreinigung und allgemeine Bewachung

Für den parallel laufenden Communication World Kongress sind in dem Paket diese weiteren Leistungen enthalten:

Der Clou: Der Beteiligungspreis beträgt 750 Euro – inklusive Gebühren (zuzüglich Mehrwertsteuer).

Weiter zu allen Informationen über den start me up Gemeinschaftsstand (PDF-Download, 159 kb)

Damit alle die gleichen Chancen haben, einen der begehrten Plätze zu erhalten, gibt es einige einfache Spielregeln bei der Bewerbung um eine start me up-Fläche:

  • Junge Unternehmen aus Deutschland mit innovativen Business-Lösungen im Bereich Mobile IT
  • Drei bis fünf Jahre am Markt und an der Grenze zur Rentabilität
  • B2B-Anwendungen oder Anwendungen, die für Unternehmen relevant sind
  • Vorraussetzung sind vorhandene Praxisbeispiele, Beta-Versionen oder fertige Konzeptionen

Das Team der Communication World beantwortet gern Fragen und steht für weitere Infos zur Verfügung.

Zum Anmeldungsformular (PDF-Download, 614 kb)

Von Apps am Arbeitsplatz zum mobilen Unternehmen der Zukunft: Wegweisende Keynotes der Communication World 2012


Communication World KeynotesEin exzellenter Einstieg in die Gegenwart und Zukunft mobiler IT erwartet alle Besucher des Kongresses der Communication World im Oktober. Die insgesamt fünf Keynotes, welche die jeweilige Phase des Programms einläuten, werden von ebenso bekannten wie herausragenden Experten der Branche gehalten. In diesem Jahr konnten wir dazu im einzelnen diese Führungspersönlichkeiten für einen Vortrag gewinnen –

1. Tag / 9. Oktober 2012

  • Martin Heisig, SAPMartin Heisig
    Vice President of Enterprise Architecture, SAP
    – In der darauf folgenden Keynote greift Martin Heisig eines der Kernthemen in Unternehmen auf dem Weg zum Enterprise 2.0 auf: SAP runs SAP – Der mobile Arbeitsplatz. Die Herausforderung, Unternehmen passende IT-Lösungen bereitzustellen, beschreibt er so: Auf der einen Seite [steht] der Bedarf des CIOs, stabile, zuverlässige, erstklassige IT-Service zu bieten, um das globale Geschäft zu unterstützen. Auf der anderen Seite, muss die IT neue Geschäftsmodelle und frische Innovationen unterstützen, um Chancen auf Neugeschäft zu ermöglichen. (*)
  • Ulrich Meister, T-Systems © Eva SpeithUlrich Meister
    Geschäftsführer System IntegrationT-Systems International
    – Die Keynote am Nachmittag richtet den Blick inhaltlich auf das umumwundene Credo der Communication World selbst: Unter dem Titel „Mobilize your Business – Perspektiven für das bewegte Unternehmen” beleuchtet Ulrich Meister, Leiter des Bereichs Systemintegration (SI) bei dem  international operierenden Informations- und Kommunikationstechnologie-Dienstleister, Chancen und Möglichkeiten, komplexe, fortschrittliche Technologien gezielt einzusetzen, um mit die mobilen Möglichkeitenpassend und umfassend auszuschöpfen.

    2. Tag / 10. Oktober 2o12:

  • Jörg Asma, KPMGrg Asma
    EMEA Head Information Protection, KPMG
    – Der Vortrag, der den Auftakt des zweiten Tages des Communication-World-Kongressprogramms markiert, fokussiert auf eines der Schlüsselthemen mobiler IT. In seiner Keynote „Alles sicher? Risiken und Schwachstellen mobiler Unternehmens IT” greift Jörg Asma die unterschiedlichen Aspekten der Informationssicherheit auf. Als Partner bei KPMG für IT Advisory verantwortet er in Deutschland den Bereich Information Protection & Business Resilience.
  • Michiel Boreel, SogetiMichiel Boreel
    CTO, Sogeti-Group
    – Mit seiner Keynote „The App Effect – Wie Apps Arbeit und Leben verändern” (in englischer Sprache) setzt der Leiter des SogetiLabs Forschungsbereichs VINT (Institute for the Analysis of New Technology) Michiel Boreel den Schlusspunkt der Keynote – und beschäftigt sich in seinem Ausblick gleichermaßen mit einem weiteren Schlüsselbereich mobiler IT im Zusammenhang mit den Mitarbeitern in Unternehmen, die jetzt und künftig mobil und flexibel Zugriff auf relevante Daten, Funktionen und Prozesse haben. 

Weitere Details zu den Keynotes im Rahmen des Kongressprogramms sowie die Vorträge, welche Besucher am 9. und 10. Oktober im MOC Veranstaltungscenter München erwarten, sind auf der Kongress-Seite der Communication World 2012 zusammengestellt. Zu den Vortragenden des Kongresses zählen ausgewiesene Experten u.a. von Adesso, Cisco, F-Secure, Fabasoft, HDM-I, Infora, Mesonic, M-Net, Motorola, Qualcomm, Software AG, SMART Technologies, Oracle und Versatel.

– Für interessierte Besucher der Communication World 2012 gibt es Kongress-Tickets für einzelne Tage oder als interessantes Dauerticket – noch bis zum 31. August 2012 zum Early Bird Tarif –
sowie Messe-Tickets, die den Besuch der Communication World Fachmesse im MOC Veranstaltungscenter München ermöglichen.

*) – Original: „On the one hand, CIO’s need to provide stable, reliable, world-class IT services to support a global business. On the other hand, IT needs to support new business models and provide fresh innovations to enable new business opportunities.”

T-Systems Innovation Award 2012 auf der Communication World


Treffender und griffiger, als in den Ausschreibungsunterlagen des T-Systems Innovation Award 2012 kann man es nicht sagen: Gesucht werden „Business-Apps, die so praktisch sind, dass man sich fragt, warum nicht jemand schon früher daran gedacht hat“.

Alle Studenten und Doktoranden an bayerischen Hochschulen bzw. Universitäten haben noch bis zum 17. August 2012 Zeit, ihre Ideen für die innovativsten Business-Apps zu entwickeln und einzureichen. Der Wettbewerb wird von T-Systems in Zusammenarbeit dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie veranstaltet. Die genauen Teilnahmebedingungen und Modalitäten finden interessierte Studenten hier.

Es lohnt sich gleich in doppelter Hinsicht teil zu nehmen: Denn den Gewinnern winken nicht nur Geldpreise in Höhe von 2.500 Euro für den dritten, 5.000 Euro für den zweiten und gar 7.500 Euro für den ersten Platz. Vielmehr werden die Gewinner zusätzlich in feierlichem Rahmen auf der Communication World 2015 präsentiert. So haben sie die Chance, von einem hochkarätigen Publikum aus der Mobile-IT-Branche wahrgenommen zu werden. Eine Chance, die sich kein Student mit Ideen für eine innovative App entgehen lassen sollte.

Fast eine Milliarde App-Downloads in Deutschland


Der ITK-Branchenverband BITKOM hat laut Pressemitteilung zusammen mit dem Marktforschungsinstitut research2guidance ermittelt, dass 2011 in Deutschland rund 962 Millionen Smartphone-Apps heruntergeladen wurden. Der Zuwachs entspricht 249 Prozent im Vergleich zu 2010. Die Zahl lag damals bei 386 Millionen Apps. Laut BITKOM war der überwiegende Teil der Apps, nämlich 88 Prozent, kostenlos und nur 12 Prozent waren kostenpflichtig. Der Umsatz mit mobilen Apps soll im vergangenen Jahr in Deutschland bei 210 Millionen Euro gelegen haben. Ein Anstieg von 123 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (94 Millionen). Darin enthalten sind Umsätze mit App-Verkäufen und Werbeeinnahmen, die innerhalb der Apps erzielt werden. Inwiefern In-App-Verkäufe darin enthalten sind, ist nicht bekannt.

Aktuell existieren laut BITKOM weltweit rund eine Million Apps für die unterschiedlichen Smartphone-Betriebssysteme. Nach den Prognosen des Branchenverbands soll der Smartphone-Absatz in Deutschland 2012 um 35 Prozent auf 16 Millionen Stück steigen. Der Absatz von Tablet Computern soll um 29 Prozent auf 2,7 Millionen Stück zulegen.

Derweilen fiebert Apple dem 25 Milliardsten App-Download entgegen:

Studie: Stürzen Apps unter Apples iOS häufiger ab als unter Googles Android?


Die Online-Ausgabe des amerikanischen Wirtschaftsmagazin Forbes hat einen Beitrag über eine Studie des Entwickler-Dienstleisters Crittercism veröffentlicht. Dieser untersucht nahezu exzessiv wie oft pro Start eine App auf welchem Betriebssystem abstürzt. Die Daten sind dabei aufgeschlüsselt nach Point-Releases, was zu insgesamt 23 iOS-Versionen und 33 Android-Versionen führt. Insgesamt wurden 214 Millionen App-Starts geprüft.

Insgesamt muss dabei festgehalten werden, dass sowohl iOS- als auch Android-Apps eher selten abstürzen. Im Viertel der besten Apps reden wir hier von einem halben Prozent bei iOS und lediglich 0,15 Prozent bei Android.

Dass iOS-Apps per se absturzfreudiger sind sollte aus den Daten allerdings nicht abgeleitet werden. Denn erstens gab es im Beobachtungszeitraum bei iOS einen großen Versionswechsel von iOS 4 auf iOS 5 (wobei tatsächlich die Apps unter iOS 5.0.1. überproporzional oft abstürzten) während der Lounch von Android 4.0 (Ice Cream Sandwich) sich in den Daten noch nicht niederschlagen konnte. Entsprechend erwarten die Macher der Studie laut des Forbes-Artikels ein ähnliches Phänomen bei Android im Zeitraum nach der Studie.

Zweitens wird vermutet, dass die jeweiligen App-Store- bzw. Marketplace-Genehmigungsprozesse sich indirekt auf die Zahlen auswirken. Denn während Android-Entwickler bei einer fehlerhaften App mehr oder weniger sofort eine korrigierte Version nachreichen können, muss diese bei Apple unter Umständen Tage auf die erneute Freigabe warten. Mit dem Ergebnis, dass fehlerhafte Apps länger im Apple-App-Store verfügbar sind, als in Android Marketplace.

Communication World 2011 – Programm-Highlights


Am Dienstag, 11. Oktober 2011, ist es so weit: Die Communication World 2011 öffnet im Münchner M,O,C, ihre Pforten. Zwei Tage lang dreht sich auf der neuen Kongressmesse alles rund um das Thema intelligente und flexible mobile IT für Unternehmen. Mehr als 40 Aussteller und Sponsoren präsentieren sich mit eigenen Ständen sowie mit Keynotes, Panels und Vorträgen im dicht gepackten Kongress-Programm.

Die Schwerpunkte der Communication World 2011 bilden alle aktuellen und für Unternehmen wichtigen Trends der mobilen IT ab. So geht es um:

– Mobile Technologien und Strategien
Infrastruktur / Netze / LTE, Security, Payment / NFC, eMobility / Traffic / Automotive, Plattform-Trends, Smart Devices, Multiplattform-Entwicklung

– Mobile Lösungen für Mitarbeiter
Mobile Cloud / Collaboration, Mobility Management, Mobile Business-Software (ERP, etc.)  / Mobile Business Automation (RFID, M2M), Smart Business Apps, eLearning

– Mobile Lösungen zur Kundenansprache
Mobile Marketing / CRM, Mobile Services, eCommerce, Social Networking / Customer focused Learning

– Mobile Lösungen im Branchenkontext
Bürgerservices / mGoverment, Handel, Banken & Finanzwesen, mHealth

Laut Manfred Salat, Projektleiter IT Messen und Kongresse der Messe München, „zeichnet sich ein klarer Trend bei den Anmeldungen zu den jeweiligen Vorträgen ab. Zu unseren Top-Panels zählen die Themen Zukunft der Netze, Mobile Security, Business Apps sowie Mobile Cloud und Mobility Management.

Besonderes Augenmerk legt die Branche zur Zeit auf den kommenden Mobilfunkstandard LTE, den Nachfolger des aktuellen Übertragungsstandards 3G. Dirk Lindemeier, beim Mobilfunk-Infrastruktur-Spezialisten Nokia Siemens Networks zuständig für LTE Ecosystems Sales, wird in seinem Vortrag mit dem Titel „LTE – Neue Chancen im globalen Mobilfunk-Ecosystem“ darlegen, welche Aussichten dieses Ökosystem für Entwickler und Anbieter von Kommunikationsdiensten, aber auch für andere Industriesektoren bereithält.

Ein weiteres Top-Thema sind Business Apps. Hier stellt sich die Frage, wann es für Unternehmen Sinn macht eigene Apps aufzusetzen und welche Plattformen sich dafür besonders eignen. Henning Dransfeld, Executive Consultant Marketing bei T-Systems International, wird in seinem Vortrag „Individuelle Bedürfnisse vs. Unternehmensanforderungen: Königsweg Mobile Cloud“ die größten Herausforderungen im Mobile Enterprise aufzeigen und entsprechende Lösungsansätze vorstellen. Den technischen Aspekt wird Robert Visukus, CEO bei Enough Software, in seinem Vortrag über „Die Eigenheiten und Potenziale von iOS und Co. und Probleme bei plattformübergreifenden Ansätzen“ beleuchten.

Bei all den neuen Möglichkeiten, die mobile Lösungen im Unternehmen versprechen, dürfen mögliche Sicherheitsrisiken nicht ignoriert werden. Wie sich Unternehmen schützen können, erklärt Cord Stukenberg, Director Provider Solutions DACH bei F-Secure, in seinem Vortrag „Optimale Abwehrstrategien für Unternehmen„. Michael Hoss, Director Technology Sales Organisation EMEA Central bei Symantec, greift hingegen ein anderes, nicht minder wichtiges Thema auf: „Data Loss Prevention – Wie verhindere ich, dass mein geistiges Eigentum in falsche Hände gerät?

Geschäftlich? Privat? Hauptsache mobil! IT-Studie zum Einsatz von Geräten


Die Arbeitsplatz-Situation in europäischen IT-Unternehmen und eine Unterscheidung persönlicher und geschäftlicher Geräte beleuchtet eine Studie, die von IDC (International Data Corporation) erstellt und von Unisys herausgegegeben wurde. Befragt wurden über 1.300 Mitarbeiter in IT-Unternehmen, die als sogenannte „Worker“ täglich Informationstechnologie einsetzen und daneben über 260 leitende Mitarbeiter der Branche. Neben Deutschland wurden im Rahmen der weltweiten Studienbefragung im europäischen Bereich auch die IT-Branchen von Belgien, Frankreich, Grossbritannien und der Niederlande herangezogen.

Solche Ergebnisse, die auf den funktionalen und inhaltlichen Einsatz von Gadgets für Social Media Kommunikation fokussieren, habe ich angesichts der thematischen Nähe in einem Posting im Blog von Becker. Joerges. agile communication. zusammengefasst.

Die folgende Infografik liefert einen interessanten Überblick zu wesentlichen Studienergebnissen (zum Vergößern bitte anklicken):

IDC Unisys 2011 Consumerization of IT Study Closing the Consumerization Gap Infographic

– Quelle: Unisys

Verantwortliche von IT-Unternehmen in Europa unterschätzen demnach den Grad, wie Social Media, besonders auf mobilen Geräten, verwendet wird. Tatsächlich gehen die Mitarbeiter teilweise ganz selbstverständlich mit bestimmten Geräte-Technologien am Arbeitsplatz um. Für 52 Prozent der befragten europäischen iWorker ist das Laptop das primäre Endgerät, im Vorjahr lag der Wert noch bei 45 Prozent.

Übrigens: Auch Tablets sehen iWorker zunehmend als Arbeitsgerät: 8 Prozent (2011: 1 Prozent) der Befragten glauben, dass 2012 ein Tablet-PC zum wichtigsten Arbeitsgerät werde. Ein interessanter Aspekt, der über Bedenken hinsichtlich Sicherheit hinausgeht: 78 Prozent der befragten Verantwortlichen meinen, die Arbeitsmoral sei besser, wenn Mitarbeiter für die Arbeit eigene Endgeräte nutzen dürfen. Vielmehr: Sogenannte „Bring Your Own Device“-Programme, die bereitgestellte Budgets umfassen, mit denen Mitarbeiter ihre Geräte bzw. Gadgets selbst anschaffen dürfen, werden von 66 Prozent als positiv bewertet, da sich dies auf Corporate Team-Aspekte wie Mitarbeiterzufriedenheit und Zielerreichung auswirken könne.

In Sachen Einschätzung und Nutzung in der Realität gibt es deutliche Unterschiede: 73 Prozent der europäischen Befragten nutzen ihr persönliches Smartphone täglich professionell im Unternehmenseinsatz – hingegen ein Verhalten, dass nur 31 Prozent der Entscheider so einstufen. Zum Vergleich das Befragungsergebnis über Tablet-PCs: 12 Prozent der nutzen ihr privat angeschafftes Tablet am Arbeitsplatz, 7 Prozent der Vorgesetzten meinen, dies unter ihren Mitarbeitern zu beobachten.

Apropos Tablet PC- und Smartphone-Nutzung: Gerade 11 Prozent der befragten IT-Manager gaben an, Unternehmensapplikationen für den Einsatz auf mobilen Endgeräten modernisiert zu haben. Zudem haben 77 Prozent für das kommende Jahr noch keine Pläne. Die grössten Einwände beim Einsatz privater Endgeräte am Arbeitsplatz haben IT-Verantwortliche zu 81 Prozent wegen „Sicherheitsbedenken“, 51 Prozent fürchten negative Einflüsse durch Viren, die aus sozialen Netzwerken übertragen werden. Als Gegenmaßnahme setzen 46 Prozent (2010: 52 Prozent) auf – komplexe – Passwörter, 49 Prozent auf ein Single-Sign-on (2010: 53 Prozent) als sicheres Log-in für Plattformen.