IDC: Android und iOS kommen zusammen weltweit auf 91,1 Prozent Marktanteil


Android wächst und wächst. Apples iOS wächst ebenfalls immer noch zweistellig, wenn sich auch das Wachstum etwas verlangsamt hat. Nicht so gut sieht es für alle anderen Mitbewerber, allen voran Windows Phone bzw. Windows Mobile und RIMs Blackberry aus. Das legen jedenfalls aktuelle Zahlen von IDC nahe.

Top Five IDC - Smartphone Operating Systems

IDC: Windows Phone wird iOS 2016 überholen


Seit kurzem gibt s wieder aktuelle Zahlen von IDC zu den geschätzten Marktanteilen bei Smartphone-Betriebssystemen für die Jahre 2012 bis 2016. Nicht überraschend sehen die kalifornischen Marktforscher 2012 weltweit Googles Android mit einem Marktanteil von 61 Prozent an erster Stelle. Dahinter folgt Apples iOS mit 20,5 Prozent. Windows Mobile und Blackberry OS rangieren mit 5,2 beziehungsweise 6,0 Prozent unter ferner liefen.

Die eigentliche Sensation ist jedoch IDCs Prognose für 2016. Dann soll nämlich Android leicht auf 52,9 und iOS auf 19 Prozent nachgeben, während Windows Mobile auf 19,2 Prozent Marktanteil kommen soll. Damit hätte Microsoft den Sinkflug in die Bedeutungslosigkeit nicht nur gestoppt, sondern sogar eine signifikante Trendwende eingeleitet.

BITKOM: Marktanteile der Smartphone-Betriebssysteme in Deutschland


Die aktuellen Zahlen des Branchenverbands BITKOM belegen es: Auch in Deutschland ist Android das führende Smartphone-OS mit immerhin 40 Prozent. Im letzten Jahr lag das Google-Betriebssystem noch bei lediglich 17 Prozent. Apples iOS hält sich dagegen stabil bei 22 Prozent (Vorjahr 21 Prozent), verliert aber natürlich die Führung. Nicht verwunderlich angesichts der Tatsache, dass sich nahezu jeder Hersteller ohne eigenes Betriebssystem auf Android stürzt.

Zu recht muss man sagen, denn die einstigen Marktführer RIM Blackberry und Windows Mobile scheinen mit nur noch drei und sieben Prozent in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden. Selbst das auf vielen der preiswerteren Nokia-Feature-Phones verwendete Symbian büßt fast die Hälfte seines Marktanteils ein und kommt nach 42 Prozent im ersten Quartal 2011 auf nur noch 24 Prozent.

Nach wie vor spannend ist, ob es Microsoft und Kooperationspartner Nokia mit den kommenden Windows-Versionen schaffen werden, den beiden Kaliforniern Google und Apple Paroli bieten zu können. In der Theorie stehen die Karten gut dafür. In der Praxis dominieren aber Apple und Samsung, der eine mit iOS, der andere mit seinen Android-Smartphones unangefochten den Markt. Beide zusammen kommen auf 54,7 Prozent!

Marktforschung: Die aktuellen Smartphone-, Tablett-, Notebook- und Desktop-PC-Zahlen


Nach IDC hat jetzt auch Canalys aktuelle Zahlen zum PC-, Tablett- und Smartphone-Markt vorgelegt. Das bemerkenswerte an den Canalys-Zahlen ist, dass hier die weltweiten Abverkaufszahlen aller PC-artigen Geräte – vom Desktop über Laptop bis hin zu Tablett und Smartphone – gegenüber gestellt werden. Das vierte Quartal 2011 wird demnach in sofern in die Geschichte eingehen, als hier zum ersten mal mehr Smartphones verkauft wurden als von allen anderen Geräten zusammen. So gingen laut Canalys in Q4 2011 158,5 Millionen Smartphones über die Ladentheke, während es PCs, Notebooks, Netbooks und Tabletts „lediglich“ auf 120,2 Millionen Stück schafften.

Ausschlag gebend für diese Entwicklung war zum einen der schrumpfende Netbook-Verkauf (minus 32,4 Prozent von Q4 2010 auf Q4 2011) sowie das riesige Wachstum (56,6 Prozent von Q4 2010 auf Q4 2011) bei den Smartphones. Von 2010 auf 2011 betrug das Wachstum sogar 62,7 Prozent. Allerdings muss bei der Analyse der Zahlen beachtet werden, wie man Smartphone definiert. So gehen offenbar in die Canalyszahlen auch Geräte ein, di andere Marktforscher zu den so genannten Feature-Phones zählen, also beispielsweise Geräte mit Symbiam- und Bada(Samsung)-Betriebssystem (siehe unten).

Retter der Abverkaufszahlen der Nicht-Smartphones war übrigens erwartungsgemäß der Tablett-PC. Davon wurden laut Canalys in Q4 2011 26,5 Millionen Stück abgesetzt, was einem satten Wachstum von immerhin 186,2 Prozent von Q4 2010 auf Q4 2011 entspricht. Im gesamten Jahr 2011 kommen die Tablettverkäufe auf 63,2 Millionen, ein Plus von 274,2 Prozent von von 2010 auf 2011.

Weiterhin hat sich Canalys die Smartphone-Marktanteile nach Plattformen angesehen. Demnach dominiert Googles Android mit weitem Abstand den Markt. Kein Wunder, handelt es sich doch dabei, neben Windows Phone, um das einzige zeitgemäße Smartphone-Betriebssytem, das für alle Hersteller zugänglich ist. Canalys kommt hier auf 81,9 Millionen ausgelieferte Geräte im vierten Quartal 2011 und 237,8 Millionen im Gesamtjahr 2011. An zweiter Stelle folgt Apples iPhone (iOS) mit 27 bzw. 93,1 Millionen.

Android-Handys auf der Überholspur


Googles Smartphone-Betriebssystem Android gewinnt weiter an Fahrt. Zumindest in den USA. So berichten die Marktforscher von Nielsen, dass Amerikaner, die in den letzten drei Monaten ein neues Smartphone gekauft haben, sich zu 56 Prozent für ein Gerät mit Android entschieden hätten. Apple iOS liegt demnach mit einem Anteil von 28 Prozent an zweiter Stelle. Relativiert werden die Zahlen dadurch, dass bekanntlich Android von mehreren Herstellern, etwa HTC, Samsung oder Motorola als OS genutzt wird, während hinter iOS mit Apple lediglich ein Hersteller steht.

Weitaus bedenklicher ist das Abschneiden des einstigen Klassenprimus Blackberry mit 9 Prozent (verglichen mit einem Bestand von 18 Prozent) sowie den unter „Other“ (6 Prozent) aufgeführten Betriebssystemen, unter denen sich auch Microsofts Windows Mobile subsummiert.

Wie gesagt, es handelt sich hierbei um US-Zahlen. Der Trend erscheint allerdings auch für den deutschsprachigen Raum plausibel.

Marktanteile der Smartphone-Plattformen in Europa


Comscore hat heute die neuesten Smartphone-Zahlen für die fünf europäischen Kernländer Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien und Spanien vorgestellt. Wie erwartet marschiert Googles Anddroid Betriebssystem mit Riesenschritten voran mit einem satten Plus von 16,2 Prozent (gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vorjahr) auf jetzt 22,3 Prozent Marktanteil. Apples iOS konnte ebenfalls leichte Zugewinne (1,2 Prozent) verbuchen und liegt nun bei einem Marktanteil von 20,3 Prozent. Bemerkenswert, angesichts der Tatsache, dass sich die 22,3 Prozent von Android auf praktisch alle restlichen Handy-Hersteller, allen voran HTC, Samsung, Sony Ericsson, LG und Motorola verteilen.

Bemerkenswert sind die Unterschiede zu den US-Zahlen. So konnte RIM mit dem Blackberry in EU5 um 1,5 Prozent zulegen während es im amerikanischen Raum vier Prozentpunkte verloren hat. Dafür ist der Verlust bei Microsofts Smartphone-Plattform in Europa mit -4,8 Prozent deutlich größer (USA: 1,0 Prozent) allerdings ist die Ausgangslage in der EU anders. Hier kam Windows Mobile/Phone von immerhin 11,5 auf nun 6,7 Prozent, in den USA ist der Marktanteil traditionell kleiner. Dort fiel er von 6,7 auf 5,7 Prozent.

Erwartet hoch ist der Verfall von Nokias Symbiam. Zwar ist es nach wie vor in EU5 das mit Abstand führende Smartphone-OS, allerdings sank dessen Marktanteil innerhalb des letzten Jahres von 53,9 auf nun 37,8 Prozent. Es scheint, als sei Europa die letzte große Bastion der Finnen. In den USA liegt Symbiam momentan bei nur 1,9 Prozent. Es wird spannend sein, ob und wie sich Nokia mit den kommenden „Mango„-Handys schlagen wird.

Lohnende Ziele für App-Entwickler: Nokia OVI Store, Blackberry App World und Microsoft WP7 Marketplace


Smartphone-App-Entwickler bewerten die diversen mobilen Plattformen nicht unbedingt nach technischen oder Mode-Gesichtspunkten, wie es normale Anwender tun. Viel mehr interessieren sie je nach Zweck der App zwei Aspekte:

  1. Wo erreiche ich meine Zielgruppe, oder…
  2. Wo kann ich den größten Umsatz machen?

Punkt eins ist klar: Mit Android und iOS allein erschlägt man auf dem deutschen Markt laut einer Focus-Studie 57 Prozent und auf dem amerikanischen Markt laut Nielsen rund 68 Prozent des Marktes (weitere Zahlen hier). Andere Länder dürften sich auf einem ähnlichen Niveau bewegen.
Anders sieht die Sache freilich aus, wenn es um mögliche Umsätze mit Apps geht. Hier ist auf den ersten Blick Apples iOS weit vorne. Nicht nur, dass Apple von allen Smartphone-Herstellern am meisten verdient, iPhone-User laden auch besonders viel und häufig kostenpflichtige Apps herunter. Entsprechend gut sind die Umsätze der iOS-Entwickler.

Aber ist iOS wirklich das Maß aller Dinge? Wird man mit seiner App im riesigen Angebot des iTunes-Stores überhaupt gefunden? Immerhin sollen dort laut Apple über 425.000 Apps um die Käufergunst buhlen.

Eine Studie der Berliner Firma research2guidance legt nahe, dass es sich unter Umständen lohnen kann sich auf eine andere Plattform zu konzentrieren. So behaupten die Berliner, dass eine „durchschnittliche App“ in Nokias Ovi-Store zweienhalb mal öfter heruntergeladen wird als in Apple iTunes-Store. Auch auf Microsofts WP7 Marketplace und Blackberrys App World kann ein App signifikant öfter herunter geladen werden als bei Apple.

Der Grund dafür liegt auf der Hand: Symbiam, Windows-Phone und Blackberry haben (zumindest weltweit gesehen) eine relativ gute Verbreitung, die Zahl der in den jeweiligen Stores angebotenen Apps hält sich allerdings in Grenzen. Gute Chancen also für Entwickler.

Smartphone-Marktanteile: Google Android und Apple iOS weit vorne


Die Marktforscher von Comscore haben die Zahlen für Juni 2011 zu den Marktanteilen im Smartphone-Markt veröffentlicht. Zwar handelt es sich hierbei um US-Zahlen, auf den europäischen Märkten sollte es aber im Großen und Ganzen nicht viel anders aussehen.

Wie erwartet liegt bei den Betriebssystemen Googles Android mit nun 41,8 Prozent Marktanteil (April 2011: 36,4 Prozent) weit vorne. An zweiter Stelle, wie gehabt, Apples iPhone-Betriebssystem iOS mit 27 Prozent (April 2011: 26 Prozent). Das ist in so fern beachtlich, als man eigentlich mit einem weiteren Rückgang hätte rechnen können. Aber offenbar profitiert hier Apple auch von der Schwäche der anderen Hersteller: So verlor RIM (Blackberry) gleich vier Prozentpunkte und fiel von 25,7 auf nur noch 21,7 Prozent. Microsoft verlor noch einmal von 6,7 auf 5,7 Prozent.

Smartphone-Betriebssysteme: Nichts ist wie es mal war


Aktuelle Marktforschungszahlen von asymco zeigen, dass die Smartphone-Welt sich innerhalb von vier Jahren komplett geändert hat: Ehemalige Marktführer sind im „Nichts“ verschwunden, vollkommen neue Player beherrschen den Markt.

Smartphone-OS-marktanteile (Foto: asymco)

Im einzelnen heißt das:

  • Innerhalb von nur zwei Jahren schoss Googles Handy-Bteriebssystem Android von null auf 48 Prozent Marktanteil.
  • Apples iOS schaffte es von zwei auf 19 Prozent, wobei es aber nach wie vor das profitabelste Smartphone-Betriebssystem ist.
  • Bemerkenswert ist der vierprozentige Marktanteil des Samsung-Betriebssystems Bada, der innerhalb von nur einem halbem Jahr erzielt wurde.
Dem stehen heftige Verluste gegenüber:
  • Microsofts mobiles Windows stürzte von einst zwölf auf nur noch ein Prozent ab. In wiefern die Kooperation mit Nokia hier helfen wird, sei dahin gestellt.
  • Apropos Nokia! Auch hier sieht es bitter aus: Der Marktanteil von Symbiam sank innerhalb von vier Jahren von marktbeherrschenden 47 auf nur mehr 16 Prozent.
  • Vollkommen verschwunden sind alle anderen Betriebssysteme, die vor vier Jahren noch zusammen auf immerhin 21 Prozent kamen.
  • Lediglich RIM kann sich mit dem Blackberry OS einigermaßen halten. Der Marktanteil sank lediglich um vier Prozentpunkte von einst 17 auf nun mehr zwölf Prozent.
Die neuen Blackberrys

RIM bringt fünf neue Blackberrys auf den Markt


Gleich fünf neue Blackberrys bringt der kanadische Hersteller Research in Motion (RIM) auf den Markt. Sie zeichnen sich durch neue, mit 1,2 GHz getaktete Prozesoren, HD-Kameras, 24-Bit hochauflösende Grafik und diverse (Lage-)Sensoren aus. Vor allem aber laufen sie unter dem neuen Blackberry-Betriebssystem 7 unter anderem mit einem laut Hersteller verbessertem, WebKit-basierten Browser und der so genannten Liquid-Graphics-Technologie mit dezidiertem Grafik-Prozessor und speziellem, hochauflösendem Display.

Ws die neuen Modelle im einzelnen betrifft, wären zda um einen die nach klassischem Muster designeten Blackberry-Modelle 9900 und 9930 (letzteres mit Unterstützung des amerikanischen Funkstandards CDMA2000). Beide, im Übrigen lediglich 10,5 Millimeter dünnen Varianten bieten neben einer Tastatur auch ein Touch-Display sowie, ein Novum, NFC-Unterstützung.

Das Torch 9810 mit Slider-Tastatur ist der verbesserte Nachfolger des Torch 9800. Die beiden tastaturlosen Blackberrys Torch 9850 und 9860 schließlich zeichnen sich vor allem durch das größte, jemals in einem Blackberry verfügbare Display (3,7-Zoll) aus.

Die neuen Blackberrys

Die neuen Blackberrys auf einen Blick: Das 9900/9930 Bold mit klassischer Blackberry-Tastatur, der Slider Torch 9810 und das Torch 9860/9850 mit Touch-Bedienung, ohne Tastatur. (Fotos: RIM/Blackberry)

Überzeugte Blackberry-Nutzer werden sich über die neuen Modelle sicher freuen. Bringt doch das neue Betriebssystem Blackberry 7 viele Neuerungen, auf die Blackberry-Fans lange gewartet haben. Ob das freilich reichen wird gegen die Übermacht von Googles Android und dem iPhone zu bestehen, sei dahin gestellt. Auf der anderen Seite ist RIM/Blackberry bekannt für seine guten Kontakte zu den Providern und die sind letztendlich einer der Schlüssel zum Erfolg.

Wann und zu welchen Konditionen die neuen Blackberry-Modelle verfügbar sind, hängt von den Providern in den jeweiligen Ländern ab. Für den deutschsprachigen Raum sind bislang noch keine Daten bekannt.

Tipp: Mehr Insides, direkt von RIM gibt es auf dem Blackberry-Corporate-Blog.