Auf die Messe, fertig, los: Die Communication World 2012 mit der CommWorld2go App entdecken


Kurz vor Beginn der Communication World 2012 bietet die „CommWorld2go“ App der Messe München alle wichtigen Möglichkeiten, sich bestmöglich auf die Fachmesse und den Kongress am 9. und 10. Oktober vorzubereiten und im MOC Veranstaltungscenter zu orientieren. Dabei finden sowohl interessierte Fachbesucher als auch alle Kongressteilnehmer umfangreiche Informationen zur Veranstaltung. Die App umfasst Ausstellerinformationen, Kongress- und Bühnenprogramm ebenso wie aktuelle Postings aus diesem Blog, von der Communication World auf Facebook und auf Twitter. Ergänzt wird die App durch verschiedene Funktionen, die Besuchern der Veranstaltung Networking und Matchmaking ermöglichen. Die CommWorld2go App ist browserbasiert und damit auf allen gängigen mobilen Endgeräte und Betriebssystemen nutzbar.

CommWorld2go App Mobile Website 2012
Alle Funktionen zur Vorbereitung auf die Communication World 2012

– Funktionen für alle Besucher:

  • Info (Anreise Aufenthalt, Termin und Öffnungszeiten, etc.)
  • Suchfunktion
  • Dynamische Karte
  • Personalisierter Favoriten-Bereich „myCommWorld“ mit Bookmark- und Notiz-Funktion zum Speichern interessanter Programminformationen und Ausstellern
  • Vorträge und Programm-Highlights als Termine per E-Mail an den eigenen Outlook Kalender senden.
  • Social Media Kanäle der Communication World:
  • App-Sponsoring für Aussteller

Spezielle Funktionen für Fachbesucher des Ausstellungsbereichs:

  • Liste aller Aussteller – alphabetisch sortiert oder nach Produktgruppen
  • Liste aller Produktgruppen

– Spezielle Funktionen für Kongressbesucher:

  • Programm / Vortragszeiten der einzelnen Panels – sortiert nach in Kürze stattfindend oder nach Datum
  • Sprecher Liste (Referentenverzeichnis) bzw. Infos zu den Referenten

Neben den Inhalten aus Vorträgen und Präsentationen ermöglicht CommWorld2go das Netzwerken mit Besuchern mittels ihrer besonderen Features – von außerhalb wie vor Ort. Bereits heute können sich Teilnehmer mit anderen Besuchern, Referenten oder Ausstellern vernetzen und darüber hinaus neue Kontakte einfach ins Telefonbuch importieren. Ähnlich Geolocation-Apps wie Foursquare können Besucher eigenen Kontakten durch ein Check-In per App für eine Veranstaltung signalisieren, in welchem Vortrag sie vor Ort sein werden.

Die Web App ist über http://www.commworld2go.de/ oder den folgenden QR-Code:

CommWorld2go App QR-Code

Mehr Infos im Newsroom der Communication World und auf Twitter @comm_world bzw. dem offiziellen Hashtag #ccw12

Advertisements

Studie von Cisco: Deutsche wollen mehr „Mobile Banking“ – und die klassische Filiale


Cisco Jabber Video

Foto: Cisco

Immer mehr Kunden in Deutschland wünschen sich von Banken mobile und virtuelle Dienstleistungen. Die Services sollen übergreifend über virtuelle und reale Vertriebskanäle verfügbar sein. Dabei zeigten sich die Kunden in Deutschland besonders aufgeschlossen für Mobile Banking, wie die internationale Studie „Cisco IBSG Omnichannel Banking“ ermittelt hat. Der Netzwerkspezialist Cisco beteiligt sich an der Communication World 2012 mit einem Kongressbeitrag und mit einem Messe-Stand.

Kunden in Deutschland wechseln laut der Analyse bereits zunehmend auf virtuelle Kanäle: So bevorzugten 67 Prozent schon Web-Anwendungen für Transaktionen wie das Bezahlen von Rechnungen sowie für die Kontoverwaltung und -prüfung. Solche einfachen virtuellen Interaktionen werden mit 62 Prozent häufiger von zu Hause aus erledigt als über Bankautomaten (53 Prozent).

Laut der Studie von Cisco wollen außerdem 20 Prozent der Deutschen Mobile Banking nutzen, um beispielsweise ihre Ausgaben in Echtzeit zu kontrollieren sowie um persönliches Finanzmanagement zu betreiben und um Zahlungen durchzuführen. 36 Prozent haben bereits PayPal für mobile Bezahlungen verwendet, im Vergleich zu 14 Prozent in Großbritannien und elf Prozent in Frankreich. Nur ein Prozent der Deutschen würden aber derzeit Finanztransaktionen über soziale Medien ausführen.

Trotz der hohen Popularität von Online-Banking legen Kunden laut Cisco allerdings immer noch großen Wert auf reale Bankfilialen. 76 Prozent der Kunden in Deutschland wollen auf eine Filiale, die umfassende Finanzberatung sowie klassische Bankdienste wie Steuerberatung oder Versicherungen anbietet, nicht verzichten. 32 Prozent würden sogar ihre Bank wechseln, wenn es keine persönliche Beratung mehr in der Filiale gäbe. Doch bereits 21 Prozent akzeptieren Videokonferenzen für eine höhere Beratungsqualität, wenn spezialisiertes Wissen wichtig ist. Dabei besuchen heute schon Kunden in Deutschland im Schnitt nur 1, 3mal im Monat eine Bank – der amerikanische Bankkunde geht 2, 5mal im Monat zur Bank.

Bedenken bezüglich der Sicherheit persönlicher Daten könnten die Akzeptanz von Omnichannel Banking jedoch verzögern. Die Studie ergab, dass sich in Deutschland 56 Prozent der Kunden Sorgen über Datenschutz, Sicherheit und Identitätsdiebstahl machen. 29 Prozent sehen aber Banken noch als vertrauenswürdigste Institution beim Schutz der Daten im Vergleich zu Behörden (25 Prozent), Social Media-Angeboten (4 Prozent) und Telekommunikationsunternehmen (3 Prozent).

Cisco reagiert auf den Trend zum Omnichannel Banking und hat die „Remote Expert for Retail Banking Smart Solution“ angekündigt. Die Lösung ermögliche über High-Definition-Video virtuelle persönliche Meetings zwischen Bankberatern und Kunden in jeder Filiale. Mithilfe dieser Lösung sollen Banken die Effizienz und Produktivität ihrer Finanzberater erhöhen und personalisierte Kundenservices bieten können.

T-Systems auf der Communication World: Drei Fragen an Ulrich Meister


T-Systems, die Geschäftskundensparte der Deutschen Telekom AG, zeigt auf der diesjährigen Communication World eine Vielzahl mobiler Lösungen für Geschäftskunden sowie mit der „Logistics Mall“ ein Projekt für IT-gestützte Logistikdienste. Dazu drei Fragen an Ulrich Meister, Mitglied der T-Systems Geschäftsführung und Leiter Systemintegration.

Ulrich Meister, T-SystemsHerr Meister, warum haben Sie sich für ein Engagement auf der Communication World entschieden?

Ulrich Meister: Zunächst einmal freuen wir uns, dass wir auf der Communication World 2012 mit dabei sein werden. Der Einsatz mobiler IT in Unternehmen, also Enterprise Mobility, ist eines der aktuellen Trendthemen, in denen unsere Lösungen wie Device Management, Mobile Security und Cloud-Services verstärkt nachgefragt werden. Daher hat uns das aus Fachmesse und Kongress kombinierte Konzept der Communication World absolut überzeugt. Gerade der Kongress bietet uns die Möglichkeit, unsere Angebote aus der mobilen IT persönlich vorzustellen und mit Kunden und Branchenexperten zu diskutieren.

Welche Themen stellt T-Systems denn genau auf der Communication World vor?
Ulrich Meister: Zum einen sind wir im Kongressprogramm mit vier Vorträgen vertreten. Dabei gehen unsere Experten mit Titeln wie „Mobile Enterprise Services – Wie mobilisieren sie ihre Unternehmensprozesse“, „Elektromobilität – Perspektiven und reale Lösungen“ und „Vom Reisbrett zum realen Einsatz (Nearfield Communication)“ auf aktuelle Mobility-Themen ein, die das tägliche Leben sowohl im privaten Umfeld als auch in Unternehmen zukünftig verändern werden. In meiner Keynote „Mobilize your Business – Perspektiven für das bewegte Unternehmen gebe ich einen Ausblick auf mobile Szenarien und Lösungen in Unternehmen.

Außerdem präsentieren wir auf unserem Messestand, wie komplexe Unternehmensprozesse auf mobilen Endgeräten Anwendung finden, und wie diese entwickelt, implementiert und betrieben werden können. Mit der „Logistics Mall“ zeigen wir unser Engagement in Zusammenarbeit mit der Fraunhofer-Gesellschaft für IT-gestützte Logistikdienste. Diese Initiative stellt vollständige Geschäftsprozesse aus der Cloud – von der Unterstützung der Bürokommunikation bis hin zu Warehouse-Lösungen – für Unternehmen bereit. Ein weiteres Thema stellen wir in Halle 3 zum Thema Elektro-Mobility vor: Hier zeigen unsere Experten ein Elektroauto, welches mit einer App intelligent gesteuert werden kann. Die integrierte Lösung ermöglicht es dem Besitzer, mit einem mobilen Endgerät praktisch von jedem Ort der Welt aus mit dem Fahrzeug zu kommunizieren.

Welche Bedeutung hat für T-Systems das Thema Innovation?
Ulrich Meister: Innovationsthemen sind sowohl für uns als T-Systems als auch für den Gesamtkonzern Deutsche Telekom sehr wichtig und in unserem Portfolio fest verankert. Trends zu antizipieren und unseren Kunden mit neuen, innovative ICT-Lösungen einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen, ist elementarer Bestandteil unserer Strategie. Im Rahmen der Communication World werden wir erstmalig den „T-Systems Innovation Award“ verleihen. Der Preis wird in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Wirtschaftsministerium für die drei besten Business-App-Ideen ausgelobt. Unter dem Motto „App mit Deinen Ideen!“ haben wir Studierende und Doktoranden an bayerischen Hochschulen aufgerufen, Ideen für Business Apps mit besonders hohem Innovationsgrad einzureichen. Wir haben sehr interessante und überzeugende Beschreibungen für mögliche Business-Apps erhalten. Die drei besten Ideen werden wir im Rahmen eines Empfangs auf der Communication World auszeichnen.

Herr Meister, vielen Dank für das Interview!

T-Systems finden Sie auf der Communication World 2012 in Halle 3 am Stand A8.

Change 3.0: Hamburg nimmt mit mobiler IT Kurs auf Hafen der Zukunft


Hafen Hamburg (Foto: HPA)

Wie mit mobiler IT die Logistikprozesse am Hamburger Hafen optimiert werden, erfahren die Kongressteilnehmer der Communication World 2012 am 9. Oktober 2012. Denn die Hamburg Port Authority (HPA), die Deutsche Telekom und SAP starten gemeinsam die Logistik-IT-Lösung „Smart Port Logistics“. Sie soll durch eine Kombination aus übergreifender IT-Plattform und mobilen Anwendungen Unternehmen, Partner und Kunden des Hafens enger miteinander vernetzen. Künftig lassen sich damit Verkehrsinformationen und Dienstleistungen rund um den Hafen mithilfe mobiler Endgeräte wie Tablets oder Smartphones abrufen.

Ziel des Projekts ist es, Verkehr und Logistikabläufe zu optimieren, um größere Gütermengen im Hafengebiet umschlagen zu können. Um das Verkehrsmanagement effizienter zu gestalten, wurden in einer dreimonatigen Testphase 30 Lkw mit Tablet-PCs ausgerüstet und in Smart Port Logistics eingebunden. Durch die damit verfügbaren Echtzeit-Verkehrsinformationen aus dem Port-Road-Management-System der HPA sowie Parkrauminformationen erhielten die Lkw-Fahrer aktuelle und personalisierte Benachrichtigungen zur Verkehrssituation im und um den Hafen. Gleichzeitig konnten die beteiligten Speditionen ihre Transportaufträge in Echtzeit verfolgen.

Erste Ergebnisse: Das Diensteangebot und die technische Ausstattung für die mobile Nutzung erwiesen sich im Feldversuch als praxistauglich und wurden von den Testteilnehmern intensiv genutzt. Die optimierte Kommunikation zwischen Disponent und Fahrer trug dazu bei, die Reaktionszeit auf Verkehrsstörungen wie eine Brückensperrung oder einen neu zugewiesenen Haltebereich auf dem weitläufigen Hafengelände deutlich zu reduzieren. Wenn künftig noch mehr Fahrer das System nutzen, können so die Wartezeiten der Lkw verkürzt und Staus im Hafen und auf den Zufahrtswegen minimiert werden. In den kommenden Monaten wollen die Projektpartner über die nächsten Schritte entscheiden. Die Einbindung weiterer Unternehmen aus dem Hamburger Hafen ist geplant.

Die technische Grundlage für Smart Port Logistics bildet eine Kombination der Lösung TelematicOne der Deutschen Telekom, der NetWeaver Cloud-Plattform von SAP sowie Konzepten zu webbasierten Dienstleistungsmarktplätzen.

Smart Mobile Award für Start-Ups: Startschuss für die Abstimmung auf Facebook ist gefallen


Jetzt geht´s los: Aus den eingereichten mobile-IT-Lösungen von Start-ups hat die Fachjury der Communication World 2012 die Top 5 ausgewählt. Und Facebook-Nutzer können ab sofort ihrem Favoriten per Gefällt-mir-Klick ihre Stimme geben.

Über 20 junge Unternehmen haben sich mit innovativen Apps und Dienstleistungen für den Start-up-Award auf der Communication World 2012 beworben. In das Finale haben es fünf Start-ups geschafft. „Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, denn alle eingereichten Lösungen für den B2B-Bereich sind innovativ und optimal für den Einsatz im professionellen Segment geeignet“, sagt Manfred Salat, Projektleiter IT-Messen & Kongresse, Messe München.

Jetzt ist die Facebook-Gemeinde dran. Unter Communication World auf Facebook werden die Lösungen der Finalisten präsentiert. Per Klick auf „Gefällt-mir“ bzw. „Vote“ entscheidet nun die Community darüber, wer am 9. Oktober 2012 den Start-up-Award aus den Händen des bayerischen Wirtschaftsministers Martin Ziel erhalten wird.

In die Vorauswahl hat es die amagu GmbH geschafft. Die Experten beraten mittelständische sowie große Unternehmen, und sie stellen mit dem amagu-Portal branchenunabhängige Services  für das Management mobiler Endgeräte bereit. Über das Portal können Kunden Smartphones und Tablets einfach und kostensparend verwalten.

VuFrame

Illustration: SKANSKA Öresund

Unter den Finalisten ist auch die Augmented-Reality-Anwendung VuFrame der doPanic GmbH. VuFrame erschließt Bauunternehmern und Architekten die Vorteile des Einsatzes mobiler Geräte. Denn Bauprojekte wie Geschäfts- oder Privathäuser lassen sich damit vor der Realisierung als Modell darstellen und zu Planungs-, Vertriebs- oder Marketingzwecken mobil nutzen. Aufwendig erstellte 3D-Modelle aus Pappe oder Holz werden überflüssig.

VIATAGwindshield

Foto: MotionID technologies

Mit im Rennen ist ferner die MotionID technologies AG mit der VIATAG App als Ergänzung zum Zugangs- und Bezahlsystem Viatag für Autos. Als systemübergreifende Lösung versieht die Viatag App in Kombination mit dem kleinen Funkaufkleber „VIATAGwindshield“ das Auto mit einer berührungslosen Zahlungsfunktion, beispielsweise für Parkhäuser. Verwaltung und Steuerung der Viatag-Services erfolgt dabei komfortabel über die App.

Smingo ist ein App-System des jungen Unternehmens ProAPE GmbH. Durch Anbindung individuell zu erstellender Apps an das modifizierte CMS/PIM-System pimcore können Unternehmen Informationen und Inhalte über ein Webportal in Eigenregie steuern. Durch das integrierte Produktinformationssystem (PIM) werden sämtliche Produkte dargestellt – optional verknüpft mit multimedialen Daten wie Bildern, PDFs oder Videos.

Der fünfte Finalist ist die Testbirds GmbH. Das Unternehmen realisiert den Test von mobilen Apps und Webanwendungen mithilfe der Crowd, um Applikationen fehlerfrei, benutzerfreundlich und damit marktreif zu gestalten. Dazu registrieren sich „echte“ Nutzer auf der Testbirds-Plattform mit Angaben zu ihrem Profil. Im „Schwarm“  lassen sich jederzeit bestimmte Fokusgruppen oder Test-Experten finden. Und während die Tester von Zuhause aus arbeiten, sichert ein Projektmanager die notwendige Qualität.

Noch bis Anfang Oktober 2012 können interessierte Nutzer auf der Facebook-Seite der Communication World ihre Stimme abgeben.

Location Based Services auf der Communication World 2012: Apps für hier und heute


Aus der mobilen Welt sind Location Based Services nicht mehr wegzudenken. Über die standortbezogenen Dienste lassen sich jetzt Mini-Jobs finden, Marketingbotschaften verschicken, und auch Kommunen setzen die Apps ein, um Bürger mit aktuellen Informationen zu versorgen.

streetspotr ScreenshotEin ganz besonderer Location Based Service, der auf der Communication World 2012 gezeigt wird, ist Streetspotr: Als erste deutsche App macht die Lösung Crowdsourcing mobil, lokal und sozial. „Durch die ständige Verfügbarkeit von Hunderttausenden Smartphones in ganz Europa bildet sich eine Gemeinschaft, welche jederzeit und überall kleine Jobs ausführen kann“, erklären die App-Macher der Streetspotr GmbH aus Nürnberg. Auf der einen Seite sollen die unterschiedlichsten Unternehmen und Gemeinden von der Flexibilität, Unmittelbarkeit und Ortsbezogenheit der App profitieren. Und die User erhalten andererseits für jeden gut ausgeführten „Mikro-Job“ – genannt „Spot“ – eine finanzielle Entlohnung. Die jeweiligen Offerten sieht der Nutzer in der Streetspotr-App in seiner Umgebungskarte. Nimmt er einen Spot an, ist dieser für andere User nicht mehr sichtbar, und er hat 24 Stunden Zeit, ihn zu erledigen. Mögliche Aufträge, für die es dann ein Honorar gibt, sind beispielsweise die Erkundung der Gegend oder auch die Bewertung einer Dienstleistung.

Auch die Init AG mit Sitz in Berlin präsentiert auf der Communication World 2012 Geo-Informationssysteme und Location Based Services. Ein Entwicklungsschwerpunkt des Unternehmens sind Lösungen für die öffentliche Verwaltung. So integrierte Init für das rheinland-pfälzische Landesamt für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht (LUWG) in das Geoportal Wasser einen „digitalen Seenatlas“. Wer beispielsweise in Rheinland-Pfalz gern ins kühle Nass springt, angelt oder Wassersport betreibt, kann sich damit über die tagesaktuelle Qualität der Gewässer in seiner näheren Umgebung und attraktive Ausflugsziele informieren. Fachleute finden darüber hinaus eine Vielzahl von Daten aus regelmäßigen Untersuchungen der Gewässer.

Ein weiterer Anbieter von Location Based Services ist die PTW GmbH aus Lindau. Sie betreibt das „gotolisten-Portal“, das auf der Communication World 2012 zu sehen ist. Das Besondere daran: Werbetreibende haben damit die Möglichkeit, zielgerichtet Interessenten zu erreichen, indem individuelle Informationen mit einem selbst gewählten Ort verknüpft werden können – und das in Echtzeit. Befindet sich ein Smartphone-Nutzer an diesem Ort, erhält er entsprechende Informationen direkt auf sein iPhone oder Android-Smartphone. Als Referenzkunden nennt PTW den Reiseführerhersteller Info-Guide aus Lindau sowie den e-bike-Tankstellen-Betreiber Met Solutions. Er nutzt die Lösung, um e-Bike-Besitzer „on tour“ mit aktuellen Informationen über Möglichkeiten zum Auftanken zu versorgen.

Das Potenzial, das standortbezogene Dienste beinhalten, ist enorm, soviel ist sicher. Auch für den stationären Handel, wie ein Blog-Eintrag feststellt: „Was tun, wenn dass Geschäft in der Mittagszeit leer bleibt? Eine Möglichkeit: Den potenziellen und in der Nähe befindlichen Kunden per LBS-Applikation … mit Sonderangeboten locken…

ECC mCommerce

Strenge Richtlinien bei „Mobile IT“ – und aus Sorgenkindern werden Musterknaben


In Unternehmen findet ein kultureller Umschwung statt. Haben viele Firmen bis vor Kurzem den Einsatz von Smartphones und Tablets generell abgelehnt, wollen die meisten Organisationen nun eigene mobile Anwendungen entwickeln und verteilen. Denn sie steigern erfahrungsgemäß die Produktivität. Trotzdem zählen mobile Endgeräte zu den großen  Sorgenkindern im Bereich IT-Sicherheit.

Symantec State of Mobility Studie 2012 - Deutsche ErgebnisseUnternehmen sind fest davon überzeugt, dass Mobilität sich positiv auf die Produktivität auswirkt“, so ein Ergebnis der State of Mobility Studie 2012 von Symantec. Befragt wurden dabei 6.275 Unternehmen in 43 Ländern. Nach der Implementierung haben laut der Analyse 77 Prozent aller weltweit Befragten festgestellt, dass die Angestellten effizienter arbeiten. Allerdings gaben 41 Prozent der weltweit Befragten und 37 Prozent der Interviewten in Deutschland auch zu, dass mobile Endgeräte zu den Top 3 der größten Risiken im Bereich IT-Sicherheit zählen. Die Befragten fürchten vor allem verlorene oder gestohlene Geräte, Datenverlust und unautorisierten Zugang zu Unternehmensressourcen. Hinzu komme Malware, die das Unternehmensnetzwerk infizieren kann. Und Sicherheitsvorfälle können teuer werden – vor allem wenn Mobile Computing zu einem festen Bestandteil der Unternehmens-IT zählt. Symantec kalkuliert die dafür anfallenden durchschnittlichen Kosten für deutsche Unternehmen mit jährlich fast 80 000 Euro. Die Summe setze sich aus Datenverlust, Imageschaden, Produktivitätseinbußen oder auch sinkendem Kundenvertrauen zusammen.

Alexander Peters SymantecAlexander Peters, Manager Technology Sales Organisation der Symantec Deutschland GmbH sieht „Mobile Security“ als ein Thema, das ganzheitlich betrachtet werden muss. Er präsentiert auf dem Kongress der Communication World 2012 anhand konkreter Beispiele verschiedene Lösungsansätze, um IT-Governance im mobilen Umfeld sicherzustellen. Denn das Credo der Experten von Symantec lautet: „Sobald mobile Lösungen auf breiter Basis genutzt werden, müssen strengere Richtlinien eingehalten werden. Ausnahmen sind dann nicht mehr zu tolerieren.

Nicht ohne Cloud: Wenn die Waschmaschine online geht


Communication World Messe

Zukunftsfähige Breitbandinfrastrukturen sind nicht nur ein Standortvorteil  für Unternehmen, sondern auch die Basis für das intelligente Energiemanagement. Was Cloud-Computing und Hochgeschwindigkeitsnetze möglich machen, erfahren Besucher der Communication World 2012.

Hamid-Reza Nazeman, Country Manager für Deutschland und Zentraleuropa Qualcomm CDMA TechnologiesEin Szenario beschreibt Hamid-Reza Nazeman, Country Manager für Deutschland und Zentraleuropa der Qualcomm CDMA Technologies GmbH, auf dem Kongress der Communication World 2012 in seinem Beitrag: „Wenn die Waschmaschine online geht – der Mobilfunk als weltweiter Türöffner“.

Dabei ist die Steuerung von Haushaltsgeräten via Smartphone oder Tablet nicht nur komfortabel, sondern auch kosten- und energieeffizient. Denn durch die Zunahme von Strom aus Wind- und Sonnenenergie lassen sich künftig verstärkt flexible Stromtarife anbieten. In Verbindung mit Smart Grids und Smart Metern haben dann Unternehmen und Haushalte in Echtzeit den Überblick über den aktuellen Verbrauch.  Und die Waschmaschine oder der Geschirrspüler wird  – auch automatisiert – immer nur eingeschaltet, wenn der Strom besonders günstig ist.

Das Sparpotenzial ist enorm: Einer Untersuchung der BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH und des Energieerzeugers E.ON, die im vergangenen Jahr durchgeführt wurde, reduzierten die Verbraucher insgesamt 25 Prozent ihrer Stromkosten im Vergleich zum Standardtarif, wenn sie die Hälfte aller Wasch- und Spülvorgänge auf andere Tageszeiten mit billigeren Tarifen verlegten.

Christian Theilen, M-net Telekommunikations GmbHVoraussetzung für den allgegenwärtigen Überblick und den energieeffizienten Betrieb sind Cloud-Konzepte und schnelle Wege der Informationsübertragung. „Wenn sich `alles` in die Cloud verlagert, dann müssen Provider hochverfügbare und breitbandige Zugänge bereitstellen“, so Christian Theilen, Vertriebsleiter GeschäftskundenM-net Telekommunikations GmbH.

Das Unternehmen versorgt weite Teile Bayerns sowie den Großraum Ulm mit entsprechender Kommunikationstechnologie. Dem Experten zufolge bietet die Communication World 2012eine hervorragende Informations-Plattform für aktuelle Techniken und für den Ausblick auf zukünftig verfügbare Telekommunikations-Infrastrukturen.

Mobile IT: Glasfaser ist das neue Gold


Communication World MesseDie Online-Übertragung von Daten und Informationen setzt sichere, stabile und schnelle Kommunikationswege voraus. Dabei sind die Provider gefragt. Sie arbeiten derzeit mit Hochdruck an der großflächigen Versorgung mit Glasfasernetzen.

Online sein ist heute absolut essentiell und morgen eine selbstverständliche Voraussetzung für unser wirtschaftliches und soziales Zusammenleben. Wenn sich `alles` in die Cloud verlagert, dann müssen Provider hochverfügbare und breitbandige Zugänge bereitstellen“, sagt Christian Theilen, Vertriebsleiter Geschäftskunden, M-net Telekommunikations GmbH.

Grafik M-net Glasfasernetz Vergleich

Grafik: M-net

Ein aktuelles Projekt von M-net: die „nachhaltige Schaffung einer neuen LWL-Infrastruktur (FTTX) in den bayerischen Metropolen, aber auch in den ländlichen `Notstandsgebieten` – sowohl für den gewerblichen Bedarf als auch für den Verbraucher.“ Wie die Cloud die Welt der Provider verändert, erklärt er am ersten Kongresstag.

Grafik Versatel Netzkarte

Grafik: Versatel

Auch der Vernetzungsspezialist Versatel zeigt auf der Communication World 2012 seine Lösungen im Bereich mobile Kommunikation. Eigenen Angaben zufolge hat das Unternehmen in 2011 das Glasfasernetz um über 4.000 Kilometer auf knapp 50.000 Kilometer ausgebaut. Dazu ein Unternehmenssprecher der Versatel AG: „Auf lange Sicht ist Glasfaser das neue Gold. Letzten Endes ist eine flächendeckende Nutzung von innovativen B2B-Anwendungen wie zum Beispiel Cloud Computing, Collaboration Services, aber auch von mobilen Datendiensten langfristig nur über leistungsfähige Glasfasernetze möglich.“ Soeren WendlerManaging Director Region EastVersatel Ost GmbH, führt aus: „Vor diesem Hintergrund ist die Communication World ein wichtiges Informationsforum. Hier haben wir die Möglichkeit, mit renommierten Experten, potenziellen Kooperationspartnern und Geschäftskunden über neue und praxisorientierte Lösungen im Bereich ‚Mobile Business‘ zu diskutieren.

Social Media im Unternehmensalltag: Von Farbcodes zum Social Newsroom


Social Media im UnternehmenJeden Tag entsteht die Herausforderung auf’s Neue: Mitarbeiter in modernen Unternehmen haben eine Vielzahl von Kommunikationskanälen und Social-Media-Plattformen zur Verfügung, die eigentliche Verantwortung für Kommunikation jedoch liegt in den Händen weniger Kommunikationsfachleute. Dabei stehen den Mitarbeitern heute oft viele Türen hinsichtlich Themenauswahl und Einsatz von Kapazität offen – wenn es während der Arbeitszeit der Unterstützung der eigenen Marke dient.

Mit einigen weitläufig verbreiteten Apps und internen Kernelementen lassen sich im Social Web interessante Effekte bis hin zu richtiggehenden Erfolgen erzielen. Neben der verantwortungsvollen Rolle eines Social Media Managers, dem verbindlichen Regelwerk der Social-Media-Guidelines sowie einfach zu befolgenden Schritten gehören unbedingt die praktischen Befähigung und technische Möglichkeiten für alle Mitarbeiter gleichermaßen dazu. Und es ist durchaus möglich und plausibel, eigene Wege zu gehen, um kontinuierlich und strukturiert relevante Themen aus dem eigenen Unternehmensumfeld aufzubauen und zu platzieren.

Microsoft beispielsweise arbeitet beispielsweise mit einer eigens entwickelten, internen Social-Media-Ampel, den sogenannten Social Advisories: „Das sind E-Mail-Nachrichten, die Positionen zu bestimmten Themen beinhalten. Ein Farbcode signalisiert den gewünschten Umgang mit den Themen. Grün bedeutet „Please share“, rot warnt „Do not comment“, erläutert Thomas Mickeleit, Director of Communications bei Microsoft Deutschlandin einem aktuellen Interview. Dabei „geht es darum, möglichst viele zu motivieren, sich am Geschehen auf Facebook, Twitter & Co. zu beteiligen. Wir verstehen die Kollegen als Markenbotschafter.

Zur Umsetzung der Kommunikation 2.0 gibt eine handvoll bekannter und praktikabler Plattformen, mit denen einfach und schnell eigene Inhalte über Produkte, Lösungen und Services verbreitet werden können – mobil via Apps auf dem Smartphone und von allen Mitarbeitern im Team. Für die Communication World setzen wir auf eine gezielte Auswahl an Social-Web-Plattformen – hier unsere Top 10:

  1. Twitter – zur Information in Echtzeit vor, während und nach dem Event am 9. und 10. Oktober 2012.
  2. Facebook – für Postings und – aktuell – für die Einreichung zum Smart Mobile Award 2012 sowie der folgenden Abstimmung über die Start-ups.
  3. Google+ zum Verbreiten von Blogposting sowie zur Zusammenarbeit im Team.
  4. YouTube für Videos, z.B. Interviews mit Sprechern auf dem Kongress.
  5. Flickr – mit den besten Fotos von Messe und Kongress der Communication World.
  6. Scribd – zum Nachlesen unserer Communication World Newsletter.
  7. Paper.li – mit Themen-Empfehlungen unserer Twitter-Follower der letzen 24 Stunden.
  8. Slideshare –für Präsentationen über die Veranstaltung und von den Referenten im Forum und Kongress.
  9. Scoop.it! – für alle Ausgaben des Communication World Newsletter sowie weitere interessante Dokumente.
  10. Last but not least: der Blog, hier für Beiträge rund um spezifische Themen aus der Welt der Mobile-IT.

Alle Social Media Aktivitäten rund Communication World finden sich übrigens auf einen Blick in unserem Social Newsroom.