Staatsminister Zeil im Interview – Smart Mobile Award würdigt zur Communication World kreative Mobile IT-Lösungen


Staatsminister Martin Zeil

Staatsminister Martin Zeil

Anlässlich der Initiative des Smart Mobile Awards zur Communication World 2012 hat der Bayerische Staatsminister für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie Martin Zeil uns ein Interview gegeben. Hier die Fragen und Antworten im Wortlaut:

Was war der Anlass, den Smart Mobile Award ins Leben zu rufen? Gibt es einen vorangehenden Impuls dazu?

Mit dem ausgelobten Preis führen wir unsere Aktivitäten konsequent weiter, mobile Anwendungen zu unterstützen. Schon bei der gemeinsamen ‚Mobile World Capital’-Bewerbung der Landeshauptstadt München, der Messe München und der Bayerischen Staatsregierung hat sich gezeigt, wie ideal die Standortbedingungen in Bayern für die Entwicklung von mobilen Anwendungen sind. Wir haben mit unserem Bewerbungskonzept ‚Apps und Alps’ eine Aufbruchstimmung seitens Industrie und Wissenschaft wahrgenommen, wie wir sie selten erlebt haben. Das war für mich als Wirtschaftsminister eine schöne Bestätigung unseres Engagements.

Weitergeführt wurden diese Aktivitäten im Rahmen des letzten IT-Gipfels am 6. Dezember 2011 in München. Bayern hat gezeigt, welches Potenzial in der mobilen Gesellschaft für neue Wertschöpfung gerade im Freistaat besteht. Genau hier wollen wir jetzt mit dem Smart Mobile Award aufsetzen. Mit dem Preis in zwei Kategorien wollen wir einerseits die Entwicklung von mobilen Geschäftsmodellen anregen und andererseits das Potenzial des High-Tech- und Wirtschaftsstandortes Bayern als Austauschplattform für die Entwicklung von mobilen Anwendungen würdigen.

Warum gibt es zwei Kategorien – eine für Unternehmen, die bereits im Markt wirken, die andere für innovative Gründer und deren Ideen?

Die Struktur des Wirtschaftsstandorts Bayern zeigt, dass hier ein Mix aus verschiedetensten Firmen vorhanden ist und erfolgreich agiert: von internationalen Technologiekonzernen über mittelständische Unternehmen bis hin zu kreativen Start-Ups auch in den Anwenderbranchen. Die großen Chancen für mobile Geschäftsanwendungen, mit denen unsere Unternehmen durchstarten, liegen einerseits im kreativen Potenzial der mobilen Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT), andererseits im notwendigen Zusammenwirken zwischen der IKT- und der Anwenderindustrie. Genau aus diesem Grund haben wir zwei Kategorien ausgelobt. Ich bin davon überzeugt, dass etablierte mobile Lösungen der IKT- und Anwenderindustrie ebenso gewürdigt werden sollten wie die kreativen Start-Ups.

Der Smart Mobile Award ist aus Bayern und für Unternehmen im deutschsprachigen Raum. Welches Signal geht von dem Award und den Partnern hinter der Initiative aus?

Die IKT- und Anwenderindustrie in Deutschland, speziell in Bayern, hat wie kaum ein anderer internationaler Standort Möglichkeiten, sich zu vernetzen. Dieser Austausch ist notwendig, um erfolgreiche mobile Anwendungen nicht nur zu entwickeln, sondern auch in die Erstanwendung zu bringen. Mit dem Smart Mobile Award wollen wir erreichen, dass eine national wie international renommierte Austauschplattform für die Entwicklung von mobilen Anwendungen etabliert wird, die auf einem Querschnittsansatz basiert. Das ist die ‚Communication World’. Bislang fehlt ein Kristallisationspunkt für mobile Anwendungen, an dem sich potenzielle Partner für Geschäftsmodelle aus der IKT- und Anwenderindustrie finden.

Als Bayerischer Wirtschaftsminister will ich gemeinsam mit allen anderen Veranstaltern durch den Award erreichen, dass die Leistungen für mobile Anwendungen in Bayern und Deutschland die notwendige öffentliche Aufmerksamkeit erhalten und das Potenzial die Anerkennung findet, die es verdient.

Welches Potenzial messen Sie dem Smart Mobile Award bei? Was kann die Initiative auslösen, wobei kann sie helfen? Welche Impulse wünschen Sie sich ausgehend von den Beteiligten des Smart Mobile Awards, die sich bereits engagieren, für die Zukunft der Unternehmen der Mobile -IT Branche?

Auszeichnungen sind ein Ansporn zur steten Verbesserung, sie motivieren und setzen kreative Kräfte frei – für die Preisträger, aber auch für ihre Konkurrenten. Mit den Awards wollen wir erreichen, dass einer breiten Öffentlichkeit bewusst wird, wie sehr die mobile Informations- und Kommunikationstechnologie nahezu alle Wirtschaftszweige durchdringt, und das Thema im Mittelstand zur Chefsache wird. Wir können mit den Awards dazu beitragen, Aufklärungsarbeit und Sensibilisierung für Wettbewerbsvorteile durch mobile IKT-Anwendungen zu leisten. Das ist wichtig und richtig.

Für die Zukunft der mobilen IKT-Branche baue ich darauf, dass durch die Awards als bedeutender Impuls die Entwicklung mobiler erfolgreicher Businessanwendungen weiter beflügelt wird und Leuchtturmprojekte entstehen. Dazu zählen Anwendungen in den Bereichen Energie, Finanzen, Automotive, Logistik, Medizin und Medien. Das ist unser Ziel und das wollen wir erreichen.

Mobile IT und BYOD: Einheitscomputer bremsen die Produktivität


Unternehmen BYOD Mobile Geräte

Die Unternehmens-IT steht vor grundsätzlichen Änderungen: Viele Mitarbeiter arbeiten heute lieber mit dem eigenen Notebook oder Tablet als mit firmeneigener Hard- und Software. Der Grund: Mit vertrauten Systemen arbeiten sie produktiver, und dank Cloud-Computing können sie immer und überall auf Unternehmensdaten zugreifen.

Laut Microsoft erwartet vor allem „die junge Generation ab etwa Jahrgang 1980, die mit digitalen Medien und Computern aufgewachsen ist“, von ihren Arbeitgebern, dass sie nicht durch „unnötige Vorschriften und langweilige Einheitscomputer in ihrer Begeisterung für ihren Job gebremst, sondern wie selbstverständlich unterstützt und gefördert werden.

Laut einer Studie (PDF-Download)  im Auftrag von Dell bieten rund zwei Drittel der deutschen Unternehmen bereits die Möglichkeit zum „Bring your own Device“ (ByoD) für betriebliche Aufgaben. Durchgeführt wurde die Analyse vom Münchner Marktforschungsinstitut TNS-Infratest, das 328 IT-Verantwortlichen in deutschen Unternehmen unterschiedlicher Größe und Branchen befragte. Die Ergebnisse: Nutzer in 53 Prozent der Unternehmen, in denen private, mobile Systeme tatsächlich im Einsatz sind, greifen damit auch auf Unternehmensanwendungen wie SAP, Microsoft Dynamics oder Oracle zu. Und 45 Prozent der Unternehmen bestätigen dadurch eine Produktivitätssteigerung.

Doch obwohl der Einsatz privater Mobilgeräte in vielen Unternehmen längst eine Tatsache ist und die Risiken nicht unbekannt seien, verzichte man in der Mehrzahl der Fälle darauf, deren Einsatz unternehmensweit und in Einklang mit den Compliance-Vorgaben zu organisieren – eine gefährliche Strategie.

Wie die Hürden in Sachen ByoD sicher genommen werden, zeigt die Communication World 2012 – sowohl auf der Messe als auch in Kongressvorträgen. Denn: „Die Welt von heute ist mobil: Ständige Erreichbarkeit, Flexibilität und Aktualität erfordern moderne, nutzerorientierte Software-Lösungen über alle Endgeräte hinweg, mit vielen vernetzten Services, die immer, überall und sofort in allen Geschäftsprozessen verfügbar gemacht werden können. Das wird zum zentralen Erfolgsfaktor für Unternehmen. Die Communication World zeigt praxisnah und kundenorientiert, wie die Herausforderungen der mobilen Welt erfolgreich gemeistert werden können“, so ein Unternehmenssprecher der Software AG.

Der neue Communication World Newsroom ist online!


Communication World Newsroom

Alle Informationen auf einen Blick: Seit heute bieten wir im neuen Social Newsroom der Communication World alle Texte, Fotos und Videos, aktuelle Tweets und Facebook-Postings und vieles mehr rund um das Mobile-IT Messe- und Kongress-Event.

Bei der Entwicklung und Gestaltung stand im Vordergrund, das bereits vorhandene umfassendes Angebot von allen Social Web-Netzwerken und Plattformen auf einer zentralen Seite zusammenzuführen.

Gleichermaßen haben wir darauf geachtet, dass das Angebot sowohl für Journalisten eine optimale Anlaufstelle bietet, in der sie alle wichtigen Neuigkeiten und Material für ihre Arbeit finden, als auch Besucher und Aussteller aktuelle Beiträge und interessante Details.

Im Einzelnen umfasst das neue Newsroom-Angebot diese Inhalte:

Selbstverständlich können alle Ansprechpartnerinnen für Kommunikation direkt erreicht und über soziale Netzwerke kontaktiert werden. Für Medienvertreter gibt es weiterhin die Möglichkeit, sich direkt zu akkreditieren, sowie den umfassenden Zugriff auf Bilder und Logos in der Mediendatenbank.