Mobile Lösungen für Mitarbeiter: Ein schneller ROI ist garantiert


Mobile Mitarbeiter

Der Einsatz von Smartphones und Tablets in Unternehmen führt zu mehr Wirtschaftlichkeit, Flexibilität und Transparenz – unter der Voraussetzung, dass die mobilen Lösungen in bestehende Geschäftsprozesse integriert sind. Die ganze Vielfalt der Mini-Anwendungen mit großer Wirkung ist auf der Communication World 2012 zu sehen.

Laut den Marktforschern von IDC werden bis 2013 rund ein Drittel (34,9 Prozent) aller Mitarbeiter in Unternehmen Smartphones und Tablets nutzen. „Die schöne neue Welt der mobilen Lösungen und der damit einhergehende Wunsch des Anwenders, jederzeit und von überall geschäftlich aktiv zu sein, ist aktuell eines der bestimmenden Themen für Softwarehersteller“, weiß Hans-Walter Siegmund, Geschäftsführer der Mesonic GmbH. Auf der Communication World 2012 präsentiert das Unternehmen seine mobile Business-Lösung „Mobile WINLine“ als Ergänzung zur  ERP-/CRM-Software, die für kleine und mittelständische Unternehmen konzipiert wurde. Anwender können damit ihre Unternehmensdaten online auf verschiedenen Endgeräten wie Smartphone oder Tablet aufrufen und damit in Echtzeit arbeiten.

„Die Entwicklung und Implementierung von mobilen Apps steht (…) bei den meisten Unternehmen ganz oben auf der Prioritätenliste“*, erklärt auch IDC-Analyst Stephen Drake. Denn: „Viele Unternehmen erkennen jetzt, dass ihnen der Einsatz mobiler Technologie einen starken Return on Investment (ROI) bringen kann.“ Dazu eine beeindruckende Zahl: Laut einer 2010 durchgeführten Studie der University of Texas in Austin kann ein Fortune-1000-Unternehmen seinen Jahresumsatz um 2,01 Milliarden Dollar steigern, wenn es die Nutzbarkeit von Daten nur um zehn Prozent erhöht.

Softwareanbieter mit einer integrierten, standardbasierten Plattform, mit der sich die gesamte mobile Landschaft koordinieren lässt, werden dabei den größten Erfolg auf diesem Markt erzielen, dessen ist sich der IDC Mobility und Telecom-Experte Drake sicher. SAP zeigt mit der „Sybase Unwired Platform“ auf der Communication World 2012 eine entsprechende Basis. Mobil- und Webentwickler erhalten damit eine umfassende, standardbasierte Umgebung für die maßgeschneiderte Entwicklung nativer und auch Web-Apps für unterschiedliche Gerätetypen. Ergänzt wird dieses Angebot durch die branchenweit führende Lösung für das Management mobiler Daten, Anwendungen und Geräte: Sybase Afaria. Damit lässt sich der gesamte Lebenszyklus mobiler Geräte und Anwendungen sicher abwickeln – von der Bereitstellung über die Verwaltung bis hin zur Aktualisierung.

Auch adesso mobile solutions wird auf der Communication World 2012 vertreten sein. „Wir freuen uns darauf, denn die Kongressmesse rund um das Thema `Mobile` in Süddeutschland wird den Markt der hochwertigen Fachveranstaltungen noch bereichern. adesso mobile wird die aktuellsten Trends des Einsatzes von Mobilportalen und Business-Applikationen in Unternehmen ebenso vorstellen, wie auch zu Fragestellungen zum Einsatz des mobilen Kanals in Kommunikation und Vertrieb Rede und Antwort zu stehen“, sagt Dr. Josef Brewing, Geschäftsführer adesso mobile solutions GmbH.

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*) We are reaching an inflection point in the industry, where developing and deploying mobile apps tops the priority list (…) for a majority of enterprises.“

IDC: Windows Phone wird iOS 2016 überholen


Seit kurzem gibt s wieder aktuelle Zahlen von IDC zu den geschätzten Marktanteilen bei Smartphone-Betriebssystemen für die Jahre 2012 bis 2016. Nicht überraschend sehen die kalifornischen Marktforscher 2012 weltweit Googles Android mit einem Marktanteil von 61 Prozent an erster Stelle. Dahinter folgt Apples iOS mit 20,5 Prozent. Windows Mobile und Blackberry OS rangieren mit 5,2 beziehungsweise 6,0 Prozent unter ferner liefen.

Die eigentliche Sensation ist jedoch IDCs Prognose für 2016. Dann soll nämlich Android leicht auf 52,9 und iOS auf 19 Prozent nachgeben, während Windows Mobile auf 19,2 Prozent Marktanteil kommen soll. Damit hätte Microsoft den Sinkflug in die Bedeutungslosigkeit nicht nur gestoppt, sondern sogar eine signifikante Trendwende eingeleitet.

IDC-Marktzahlen: Tablet-Markt wächst solide, Apple unangefochten Marktführer


Vor kurzem hat IDC die Prognose für den Absatz von Tablett-PCs kräftig nach oben korrigiert: Statt der ursprünglich vorhergesagten 53,5 Millionen werden dieses Jahr wohl weltweit satte 62,5 Millionen der Flachmänner abgesetzt werden. Allein im zweiten Quartal dieses Jahres gingen 13,6 Millionen Tabletts über den Ladentisch. Wer allerdings glaubt, dass ähnlich wie bei den Smartphones, Googles Android dem Marktführer Apple iOS und iPad2 das Leben schwer machen würde, irrt sich: So konnten die Mac-Macher aus Cupertino im zweiten Quartal 2011 immerhin 9,3 Millionen Einheiten absetzen, was einem weltweiten Marktanteil von 68,3 Prozent entspricht. Das ist insofern bemerkenswert, da Apple damit den Marktanteil sogar leicht steigern konnte, nämlich um 2,6 Prozent.

Doch nicht nur Apples gute Verkäufe sind Schuld daran, dass Android im Tablett-Markt nicht so recht vorankam. So gelang es dem Blackberry-Hersteller RIM mit dem Launch seines Tablett-PCs Playbook im 2. Quartal dieses Jahres auf Anhieb einen Marktanteil von 4,9 Prozent zu erreichen. Alles in allem sank der Marktanteil von Android-Tabletts von 34 Prozent in Q1 2011 auf nur noch 26.8 Prozent. Und die Aussichten für Android sind kurzfristig sogar noch düsterer, denn HP hat laut IDC rund eine Million seiner kurz nach dem Marktstart eingestellten TouchPads für 99 US-Dollar (in der Bundesrepublik wurden je nach Speicherausstattung 99 und 129 Euro verlangt) in den Markt gedrückt. Damit prognostiziert IDC für das aus dem Palm-Nachlass übernommene WebOS-Betriebssystem einen Marktanteil von 4,7 Prozent im Tablett-PC-Markt für Q3 2011. Für Android blieben damit lediglich rund 23 Prozent übrig. Freilich sagt auch IDC, dass das wohl nur eine zeitlich begrenzte Schwäche ist, denn in Q4 soll es schon wieder für 25,9 Prozent „und darüber hinaus“ reichen.

Klar scheint jedenfalls zu sein, dass Apples iOS und Googles Android auch in Zukunft die führenden Tablett-Betriebssysteme sein dürften, wobei Android durchaus das Zeug dazu hat Apple den ersten Platz streitig zu machen. Der Grund dafür ist, dass ähnlich wie bei den Smartphones, fast alle namhaften Hersteller Android für ihre Tabletts nutzen, Apple aber bekanntlich iOS exklusiv für sich behält.

Eine große Unbekannte freilich gibt es noch: Das diese Woche einer größeren Öffentlichkeit vorgestellte Windows 8 mit seiner Metro-Oberfläche für Tabletts. Dass sich Microsoft zumindest auf den ersten Blick nicht hinter dem Tausendsassa Apple iPad2 mit iOS verstecken muss, zeigt dieses Video:

Geschäftlich? Privat? Hauptsache mobil! IT-Studie zum Einsatz von Geräten


Die Arbeitsplatz-Situation in europäischen IT-Unternehmen und eine Unterscheidung persönlicher und geschäftlicher Geräte beleuchtet eine Studie, die von IDC (International Data Corporation) erstellt und von Unisys herausgegegeben wurde. Befragt wurden über 1.300 Mitarbeiter in IT-Unternehmen, die als sogenannte „Worker“ täglich Informationstechnologie einsetzen und daneben über 260 leitende Mitarbeiter der Branche. Neben Deutschland wurden im Rahmen der weltweiten Studienbefragung im europäischen Bereich auch die IT-Branchen von Belgien, Frankreich, Grossbritannien und der Niederlande herangezogen.

Solche Ergebnisse, die auf den funktionalen und inhaltlichen Einsatz von Gadgets für Social Media Kommunikation fokussieren, habe ich angesichts der thematischen Nähe in einem Posting im Blog von Becker. Joerges. agile communication. zusammengefasst.

Die folgende Infografik liefert einen interessanten Überblick zu wesentlichen Studienergebnissen (zum Vergößern bitte anklicken):

IDC Unisys 2011 Consumerization of IT Study Closing the Consumerization Gap Infographic

– Quelle: Unisys

Verantwortliche von IT-Unternehmen in Europa unterschätzen demnach den Grad, wie Social Media, besonders auf mobilen Geräten, verwendet wird. Tatsächlich gehen die Mitarbeiter teilweise ganz selbstverständlich mit bestimmten Geräte-Technologien am Arbeitsplatz um. Für 52 Prozent der befragten europäischen iWorker ist das Laptop das primäre Endgerät, im Vorjahr lag der Wert noch bei 45 Prozent.

Übrigens: Auch Tablets sehen iWorker zunehmend als Arbeitsgerät: 8 Prozent (2011: 1 Prozent) der Befragten glauben, dass 2012 ein Tablet-PC zum wichtigsten Arbeitsgerät werde. Ein interessanter Aspekt, der über Bedenken hinsichtlich Sicherheit hinausgeht: 78 Prozent der befragten Verantwortlichen meinen, die Arbeitsmoral sei besser, wenn Mitarbeiter für die Arbeit eigene Endgeräte nutzen dürfen. Vielmehr: Sogenannte „Bring Your Own Device“-Programme, die bereitgestellte Budgets umfassen, mit denen Mitarbeiter ihre Geräte bzw. Gadgets selbst anschaffen dürfen, werden von 66 Prozent als positiv bewertet, da sich dies auf Corporate Team-Aspekte wie Mitarbeiterzufriedenheit und Zielerreichung auswirken könne.

In Sachen Einschätzung und Nutzung in der Realität gibt es deutliche Unterschiede: 73 Prozent der europäischen Befragten nutzen ihr persönliches Smartphone täglich professionell im Unternehmenseinsatz – hingegen ein Verhalten, dass nur 31 Prozent der Entscheider so einstufen. Zum Vergleich das Befragungsergebnis über Tablet-PCs: 12 Prozent der nutzen ihr privat angeschafftes Tablet am Arbeitsplatz, 7 Prozent der Vorgesetzten meinen, dies unter ihren Mitarbeitern zu beobachten.

Apropos Tablet PC- und Smartphone-Nutzung: Gerade 11 Prozent der befragten IT-Manager gaben an, Unternehmensapplikationen für den Einsatz auf mobilen Endgeräten modernisiert zu haben. Zudem haben 77 Prozent für das kommende Jahr noch keine Pläne. Die grössten Einwände beim Einsatz privater Endgeräte am Arbeitsplatz haben IT-Verantwortliche zu 81 Prozent wegen „Sicherheitsbedenken“, 51 Prozent fürchten negative Einflüsse durch Viren, die aus sozialen Netzwerken übertragen werden. Als Gegenmaßnahme setzen 46 Prozent (2010: 52 Prozent) auf – komplexe – Passwörter, 49 Prozent auf ein Single-Sign-on (2010: 53 Prozent) als sicheres Log-in für Plattformen.

PC-Absatz: Wachstum schwächt sich ab


Jammern auf hohem Niveau: Sowohl die Marktforscher von Gartner, als auch deren Kollegen von IDC bescheinigen der PC-Branche ein zwar gesunkenes, aber dennoch unverkennbares Wachstum. Während Gartner für das zweite Quartal 2011 von einem Wachstum gegenüber dem Vorjahresquartal von 2,3 Prozent spricht, kommt IDC für den gleichen Zeitraum auf 2,6 Prozent. Allerdings attestieren beide Marktforschungsfirmen, dass das Wachstum vorrangig in den Schwellenländern generiert wird, während die Zahlen in den Industriestaaten der ersten Welt eher rückläufig sind.

Weltweite sehen beide Unternehmen die Rangliste der PS-Hersteller identisch: 1. Hewlett Packard (HP), 2. Dell, 3. Lenovo, 4. Acer, 5. Asus und 6. Toshiba (nur von Gartner erfasst). Für EMEA sieht die Gartner-Analyse folgendermaßen aus:

Ergänzend dazu gibt IDC noch folgende Analyse:

The EMEA PC market continued to contract in 2Q11, in line with IDC’s forecast, as sustained high levels of inventory prevented stronger sell-in, particularly in Western Europe, where budget cannibalization from media tablets and smartphones continued to contribute to weak consumer demand and slow stock depletion.

Nicht ermittelt wurde leider, ob und wie sich Smartphones und Tabletts wie das iPad auf die Kaufentscheidung von Unternehmen und Organisationen auswirken.