T-Systems auf der Communication World: Drei Fragen an Ulrich Meister


T-Systems, die Geschäftskundensparte der Deutschen Telekom AG, zeigt auf der diesjährigen Communication World eine Vielzahl mobiler Lösungen für Geschäftskunden sowie mit der „Logistics Mall“ ein Projekt für IT-gestützte Logistikdienste. Dazu drei Fragen an Ulrich Meister, Mitglied der T-Systems Geschäftsführung und Leiter Systemintegration.

Ulrich Meister, T-SystemsHerr Meister, warum haben Sie sich für ein Engagement auf der Communication World entschieden?

Ulrich Meister: Zunächst einmal freuen wir uns, dass wir auf der Communication World 2012 mit dabei sein werden. Der Einsatz mobiler IT in Unternehmen, also Enterprise Mobility, ist eines der aktuellen Trendthemen, in denen unsere Lösungen wie Device Management, Mobile Security und Cloud-Services verstärkt nachgefragt werden. Daher hat uns das aus Fachmesse und Kongress kombinierte Konzept der Communication World absolut überzeugt. Gerade der Kongress bietet uns die Möglichkeit, unsere Angebote aus der mobilen IT persönlich vorzustellen und mit Kunden und Branchenexperten zu diskutieren.

Welche Themen stellt T-Systems denn genau auf der Communication World vor?
Ulrich Meister: Zum einen sind wir im Kongressprogramm mit vier Vorträgen vertreten. Dabei gehen unsere Experten mit Titeln wie „Mobile Enterprise Services – Wie mobilisieren sie ihre Unternehmensprozesse“, „Elektromobilität – Perspektiven und reale Lösungen“ und „Vom Reisbrett zum realen Einsatz (Nearfield Communication)“ auf aktuelle Mobility-Themen ein, die das tägliche Leben sowohl im privaten Umfeld als auch in Unternehmen zukünftig verändern werden. In meiner Keynote „Mobilize your Business – Perspektiven für das bewegte Unternehmen gebe ich einen Ausblick auf mobile Szenarien und Lösungen in Unternehmen.

Außerdem präsentieren wir auf unserem Messestand, wie komplexe Unternehmensprozesse auf mobilen Endgeräten Anwendung finden, und wie diese entwickelt, implementiert und betrieben werden können. Mit der „Logistics Mall“ zeigen wir unser Engagement in Zusammenarbeit mit der Fraunhofer-Gesellschaft für IT-gestützte Logistikdienste. Diese Initiative stellt vollständige Geschäftsprozesse aus der Cloud – von der Unterstützung der Bürokommunikation bis hin zu Warehouse-Lösungen – für Unternehmen bereit. Ein weiteres Thema stellen wir in Halle 3 zum Thema Elektro-Mobility vor: Hier zeigen unsere Experten ein Elektroauto, welches mit einer App intelligent gesteuert werden kann. Die integrierte Lösung ermöglicht es dem Besitzer, mit einem mobilen Endgerät praktisch von jedem Ort der Welt aus mit dem Fahrzeug zu kommunizieren.

Welche Bedeutung hat für T-Systems das Thema Innovation?
Ulrich Meister: Innovationsthemen sind sowohl für uns als T-Systems als auch für den Gesamtkonzern Deutsche Telekom sehr wichtig und in unserem Portfolio fest verankert. Trends zu antizipieren und unseren Kunden mit neuen, innovative ICT-Lösungen einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen, ist elementarer Bestandteil unserer Strategie. Im Rahmen der Communication World werden wir erstmalig den „T-Systems Innovation Award“ verleihen. Der Preis wird in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Wirtschaftsministerium für die drei besten Business-App-Ideen ausgelobt. Unter dem Motto „App mit Deinen Ideen!“ haben wir Studierende und Doktoranden an bayerischen Hochschulen aufgerufen, Ideen für Business Apps mit besonders hohem Innovationsgrad einzureichen. Wir haben sehr interessante und überzeugende Beschreibungen für mögliche Business-Apps erhalten. Die drei besten Ideen werden wir im Rahmen eines Empfangs auf der Communication World auszeichnen.

Herr Meister, vielen Dank für das Interview!

T-Systems finden Sie auf der Communication World 2012 in Halle 3 am Stand A8.

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Staatsminister Zeil im Interview – Smart Mobile Award würdigt zur Communication World kreative Mobile IT-Lösungen


Staatsminister Martin Zeil

Staatsminister Martin Zeil

Anlässlich der Initiative des Smart Mobile Awards zur Communication World 2012 hat der Bayerische Staatsminister für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie Martin Zeil uns ein Interview gegeben. Hier die Fragen und Antworten im Wortlaut:

Was war der Anlass, den Smart Mobile Award ins Leben zu rufen? Gibt es einen vorangehenden Impuls dazu?

Mit dem ausgelobten Preis führen wir unsere Aktivitäten konsequent weiter, mobile Anwendungen zu unterstützen. Schon bei der gemeinsamen ‚Mobile World Capital’-Bewerbung der Landeshauptstadt München, der Messe München und der Bayerischen Staatsregierung hat sich gezeigt, wie ideal die Standortbedingungen in Bayern für die Entwicklung von mobilen Anwendungen sind. Wir haben mit unserem Bewerbungskonzept ‚Apps und Alps’ eine Aufbruchstimmung seitens Industrie und Wissenschaft wahrgenommen, wie wir sie selten erlebt haben. Das war für mich als Wirtschaftsminister eine schöne Bestätigung unseres Engagements.

Weitergeführt wurden diese Aktivitäten im Rahmen des letzten IT-Gipfels am 6. Dezember 2011 in München. Bayern hat gezeigt, welches Potenzial in der mobilen Gesellschaft für neue Wertschöpfung gerade im Freistaat besteht. Genau hier wollen wir jetzt mit dem Smart Mobile Award aufsetzen. Mit dem Preis in zwei Kategorien wollen wir einerseits die Entwicklung von mobilen Geschäftsmodellen anregen und andererseits das Potenzial des High-Tech- und Wirtschaftsstandortes Bayern als Austauschplattform für die Entwicklung von mobilen Anwendungen würdigen.

Warum gibt es zwei Kategorien – eine für Unternehmen, die bereits im Markt wirken, die andere für innovative Gründer und deren Ideen?

Die Struktur des Wirtschaftsstandorts Bayern zeigt, dass hier ein Mix aus verschiedetensten Firmen vorhanden ist und erfolgreich agiert: von internationalen Technologiekonzernen über mittelständische Unternehmen bis hin zu kreativen Start-Ups auch in den Anwenderbranchen. Die großen Chancen für mobile Geschäftsanwendungen, mit denen unsere Unternehmen durchstarten, liegen einerseits im kreativen Potenzial der mobilen Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT), andererseits im notwendigen Zusammenwirken zwischen der IKT- und der Anwenderindustrie. Genau aus diesem Grund haben wir zwei Kategorien ausgelobt. Ich bin davon überzeugt, dass etablierte mobile Lösungen der IKT- und Anwenderindustrie ebenso gewürdigt werden sollten wie die kreativen Start-Ups.

Der Smart Mobile Award ist aus Bayern und für Unternehmen im deutschsprachigen Raum. Welches Signal geht von dem Award und den Partnern hinter der Initiative aus?

Die IKT- und Anwenderindustrie in Deutschland, speziell in Bayern, hat wie kaum ein anderer internationaler Standort Möglichkeiten, sich zu vernetzen. Dieser Austausch ist notwendig, um erfolgreiche mobile Anwendungen nicht nur zu entwickeln, sondern auch in die Erstanwendung zu bringen. Mit dem Smart Mobile Award wollen wir erreichen, dass eine national wie international renommierte Austauschplattform für die Entwicklung von mobilen Anwendungen etabliert wird, die auf einem Querschnittsansatz basiert. Das ist die ‚Communication World’. Bislang fehlt ein Kristallisationspunkt für mobile Anwendungen, an dem sich potenzielle Partner für Geschäftsmodelle aus der IKT- und Anwenderindustrie finden.

Als Bayerischer Wirtschaftsminister will ich gemeinsam mit allen anderen Veranstaltern durch den Award erreichen, dass die Leistungen für mobile Anwendungen in Bayern und Deutschland die notwendige öffentliche Aufmerksamkeit erhalten und das Potenzial die Anerkennung findet, die es verdient.

Welches Potenzial messen Sie dem Smart Mobile Award bei? Was kann die Initiative auslösen, wobei kann sie helfen? Welche Impulse wünschen Sie sich ausgehend von den Beteiligten des Smart Mobile Awards, die sich bereits engagieren, für die Zukunft der Unternehmen der Mobile -IT Branche?

Auszeichnungen sind ein Ansporn zur steten Verbesserung, sie motivieren und setzen kreative Kräfte frei – für die Preisträger, aber auch für ihre Konkurrenten. Mit den Awards wollen wir erreichen, dass einer breiten Öffentlichkeit bewusst wird, wie sehr die mobile Informations- und Kommunikationstechnologie nahezu alle Wirtschaftszweige durchdringt, und das Thema im Mittelstand zur Chefsache wird. Wir können mit den Awards dazu beitragen, Aufklärungsarbeit und Sensibilisierung für Wettbewerbsvorteile durch mobile IKT-Anwendungen zu leisten. Das ist wichtig und richtig.

Für die Zukunft der mobilen IKT-Branche baue ich darauf, dass durch die Awards als bedeutender Impuls die Entwicklung mobiler erfolgreicher Businessanwendungen weiter beflügelt wird und Leuchtturmprojekte entstehen. Dazu zählen Anwendungen in den Bereichen Energie, Finanzen, Automotive, Logistik, Medizin und Medien. Das ist unser Ziel und das wollen wir erreichen.

Kreativität der Mobile-Nutzer und Mehrwert für Unternehmen: Interview zur Communication World


Communication World 2011

Die Communication World wirft ihre Schatten voraus. Für die Trends-Rubrik der IT-Fachpublikation Mobile Business hat sich Manfred Salat, Projektleiter IT-Messen und Kongresse, Messe München, den Fragen der Redaktion gestellt. Wir veröffentlichen die Antworten in Auszügen.

– Über das Konzept der Communication World:

Ganz klar geht es uns darum, den Besuchern, sowohl im Ausstellungs- als auch im Kongress-Teil maximalen Nutzwert zu bieten. Uns ist wichtig, dass die Besucher (und natürlich auch die Aussteller) etwas mit nach Hause nehmen. Seien es wertvolle Informationen, ein besonderes Know-how oder wertvolle Kontakte. Nicht zu vergessen: Viele Vorträge im Kongress-Programm und auf der offenen Bühne im Forum dienen dazu, von den Erfahrungen anderer profitieren zu können. Zum Beispiel ist eine sehr interessante Keynote eines großen IT-Unternehmens in Vorbereitung, bei der anschaulich gezeigt wird, wie dessen IT-Abteilung die durch den Mobil-Boom verursachte Heterogenität bei den Endgeräten effektiv meistert ohne die Daten-Sicherheit zu gefährden und die Kosten dennoch im Griff zu behalten. Das sind Erfahrungen und Learnings, die jedem Unternehmen viel Zeit, Geld und vor allem Nerven sparen.

Manfred Salat, Projektleiter IT-Messen und Kongresse, Messe MünchenÜber die Gestaltung der Veranstaltung und das Programm für Besucher des Kongresses und der Messe:

Grundsätzlich ist die Veranstaltung zweigeteilt. Es gib einen Kongress- und einen Ausstellungs- bzw. Messeteil. Wir haben das schon im letzten Jahr sehr erfolgreiche Konzept für dieses Jahr noch einmal verfeinert und optimiert. Im nun deutlich größeren Ausstellungsteil erwarten den Besucher viele praxisnahe Lösungen rund um die Mobile IT. Außerdem finden dort die Keynotes statt. Zudem können sich Besucher im offenen Forum Diskussionsrunden, interessante Vorträgen und Präsentationen ansehen.

– Über die gemeinsame Erarbeitung der Themen mit Unternehmen, Anbietern und Partnern:

Zum einen haben wir natürlich eine Reihe von Spezialisten im Haus, die große Erfahrung in der Konzeption und Umsetzung von Kongressen und Messen haben. Zusätzlich haben wir für die Communication World aber auch noch einen Programmbeirat gebildet, der uns mit wertvollem Input versorgt und wertvolle Kontakte in die Branche hat. In diesem sitzen Vertreter der Keyplayer der Mobile-IT. Etwa von SAP, Oracle, T-Systems, Microsoft und weiteren kleinen und großen Unternehmen. Aber auch Vertreter des bayerischen Wirtschaftsministeriums und von diversen Verbänden, etwa des Münchner Unternehmer Kreises IT (MUK-IT) oder des bayerischen Clusters für Informations- und Kommunikationstechnologie (BICCnet).

Über den Markt für mobile Lösungen:

Es ist auf der einen Seite jetzt schon ein großer, etablierter Markt. Auf der anderen Seite deuten alle Indikatoren darauf hin, dass wir auf Jahre hinaus vor einem unglaublichen Wachstum der Mobile-Branche stehen. Obwohl der Markt für PCs noch schwach wächst, wird er von den sogenannten Connected-Mobile-Devices, also den internetfähigen Mobilgeräten wie Smartphones und Tablet-PCs bald deutlich übertroffen werden. Diese Geräte finden dabei nicht nur in private Haushalte Eingang, sondern auch massiv in Unternehmen und öffentliche Verwaltung. Und dafür braucht es nun mal intelligente Lösungen. Die Communication World ist dafür genau die richtige Plattform.

Über die Nachfragesituation seitens der Mobile-Anwender und das Potential für Business-Kunden:

Bei den Anwendern sind es ganz klar die vielen neuen schicken Smartphones und Tablet-PCs. Schnell merken die Käufer dieser Devices, dass hinter den neuen Bedienkonzepten weit mehr als nur Spielerei steckt, sondern tatsächlich auch Nutzwert und Effektivität. Deshalb wollen sie die Geräte auch im Arbeitsumfeld nutzen. Für Unternehmen ergeben sich daraus viele neue Möglichkeiten. Sei es in der Unternehmensführung und Prozess-Steuerung, sei es bei der Kommunikation mit Mitarbeitern, Geschäftspartnern und Kunden. […]