IDC: Bald mehr Tablets als PCs


Neueste Zahlen von IDC prognostizieren, dass noch dieses Jahr mehr Tablets als Laptops und Notebooks verkauft werden. 2015 sollen sogar mehr Tablets als PCs insgesamt abgesetzt werden. Insgesamt sollen die Verkaufszahlen von Tablets in diesem jahr um 58,7 Prozent auf 229,3 Mio. Einheiten wachsen (Vorjahr: 144,5 Mio.).

IDC: Marktanteile Tablets

iOS-Nutzer geben mehr Geld aus als Android-Nutzer


Es ist richtig, Samsung verkauft mittlerweile mehr Smartphones als Apple und Android ist schon lange das am weitesten verbreitete mobile Betriebssystem. Aber aus der Sicht des Handels ist das unbedeutend. Viel wichtiger ist die Frage, wer mit seinem Smartphone oder Tablet-PC mehr Geld ausgibt. Und da liegen die Apple-Jünger weit vorne.

Bekanntlich ist die Zeit rund um Thanksgiving (u.a. Black Friday) in den USA besonders verkaufsstark. Das gilt auch für den Online-Handel. Dies wird Jahr für Jahr in den Holiday Benchmark Reports von IBM dokumentiert. Asymco hat nun das Zahlenkonvolut grafisch aufbereitet und kommt zu überraschend eindeutigen Ergebnissen: Rund 24 Prozent des Umsatzes wurde mit mobilen Geräten erwirtschaftet. Davon wiederum 77 Prozent mit iOS und lediglich 23 Prozent mit Android-Geräten.

Woran das liegt? Schwer zu sagen. Tatsache ist jedenfalls, dass die Kern-Aussage mittlerweile von einer anderen Studie bestätigt wurde. Die Erklärung jedenfalls, dass iOS-Nutzer wohlhabender sind und deshalb mehr konsumieren greift vermutlich zu kurz. Eher spielen vermutlich Faktoren wie die Usability eine Rolle.

Interessante Mobilfunk- und Handy-Zahlen aus der ganzen Welt


Eine hübsche Infografik der britischen Handy-Website somobile zeigt die bemerkenswertesten Besonderheiten der verschiedenen Märkte. Oder haben Sie so wichtige Dinge gewusst, wie beispielsweise, dass 22 Prozent der erwachsenen Briten auch auf der Toilette telefonieren? Oder dass in Australien nur drei Prozent der nicht mehr gebrauchten Handys recycelt werden? Aber Spaß bei Seite, natürlich gibt es in der unten Stehenden Grafik auch ein paar nützliche Informationen für Mobile-IT-Profis, etwa die Zahl der Mobilfunknutzer in den einzelnen Ländern.

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IDC: Weltweite Marktanteile und Absatzmengen der Handy-Hersteller 2011


IDC hat seine neuesten Zahlen zum Handy-Markt veröffentlicht. Demnach ist der weltweite Absatz im vierten Quartal 2011 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 6,1 Prozent gewachsen. In Zahlen entspricht das 402,8 Millionen Mobiltelefonen in Q4 2010 und immerhin 427,4 Millionen in Q4 2011.

Aus Herstellerperspektive ist es wieder einmal Apple, das für Erstaunen sorgt: Obwohl der Hersteller aus dem kalifornischen Cupertino lediglich teure Smartphones herstellt, landet es nach Stückzahlen hinter Nokia und Samsung an dritter Stelle des Rankings.

Apple wieder Smartphone-Marktführer


Die Marktforscher von Strategy Analytics bestätigen, was sich in den letzten Tagen schon abgezeichnet hat: Apple hat im vierten Quartal 2011 wieder die weltweite Marktführung bei den Smartphones übernommen. Zwar haben sowohl Apple, als auch Nokia anlässlich der Präsentation ihrer jeweiligen Quartalszahlen die Zahl der jeweils verkauften Smartphones angegeben, nicht jedoch Samsung. Die Koreaner, die mit ihren Android-Smartphones der Galaxy-Reihe, Apples schärfster Konkurrent sind, geben keine Abverkaufszahlen bekannt.

Tablet-PC-Absatz steigt schneller als erwartet


Laut Branchenverband BITKOM werden in Deutschland dieses Jahr rund 2,1 Millionen Tablett-Computer über den Ladentisch gehen. Eine überraschend hohe Zahl, zumal die Prognose im Fühjahr 2011 noch bei lediglich rund 1,5 Millionen Geräten lag. Insgesamt werden dann rund 1,1, Mrd. Euro mit den sogenannten „Slates“ umgesetzt worden sein, was einem Durchschnittspreis von 534 Euro entspricht.

Der Aufwärtstrend soll sich auch 2012 fortsetzen, wobei mit einem Absatz von 2,7 Millionen Geräten gerechnet wird. Das entspricht einer Steigerung von immerhin 19 Prozent. Leidtragende des Booms sind Notebooks und vor allem Netbooks. Deren Absatz soll dieses Jahr um 35 Prozent auf nur noch 900.000 Stück sinken.

Update: Dazu passt die Meldung der Marktforscher von Morgan Stanley, dass die Nachfrage nach iPhones und iPads in den USA 40 Prozent größer ist, als erwartet.

Android-Smartphones weltweit auf dem Vormarsch


Asymco beglückt die Branche wieder einmal mit neuen Zahlen. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass Android weiter auf dem Vormarsch ist, während alle anderen Systeme inklusive des Apple iPhones im dritten Quartal 2011 nachgegeben haben. Nach Betriebssystem sieht die Verteilung (bezogen auf die Handy-Gesamtverkäufe weltweit) wie folgt aus:

  1. Android (and Android-ähnliche): 17.6 Prozent
  2. iOS (nur iPhone) 4.4 Prozent
  3. Nokia Symbian: 4.3 Prozent
  4. BlackBerry: 2.76 Prozent
  5. Bada (Samsung): 1 Prozent
  6. Windows Phone: 0.5 Prozent

Allerdings handelt es sich hier tatsächlich nur um eine Momentaufnahme, quasi am Beginn einer Zeitenwende. Denn schon bald könnten sich die Zahlen, zumindest jenseits von Android deutlich ändern. So kommen zeitnah die ersten Smartphones mit dem viel gelobten Windows 7.5/Metro aka Mango auf den Markt und auch RIM soll an neuen, attraktiven Geräten arbeiten. Spannend wird auch sein, wie sich Apples iOS entwickeln wird. Zumindest ist zu vermuten, dass die Q3-Zahlen wegen des Modellwechsels vom iPhone 4 auf das iPhone 4s negativ beeinflusst sind.

Das iPhone von Apple ist auch im dritten Quartal 2011 das meistverkaufte Smartphone in den USA


Die Marktforscher von „The NPD Group“ haben aktuelle Zahlen zu Smartphone-Verkäufen in den USA vorgelegt. Trotz des an sich ungebremsten Höhenflugs von Android ist und bleibt das iPhone von Apple auch im dritten Quartal 2011 das meist nachgefragte Smartphone. Dabei ist in den Zahlen das aktuelle iPhone 4s noch gar nicht vollständig berücksichtigt, da es erst Mitte Oktober in den Verkauf gelangte. Die Rangfolge sieht laut „The NPD Group“ demnach so aus:

  1. Apple iPhone 4 (iOS)
  2. Apple iPhone 3GS (iOS)
  3. HTC EVO 4G (Android)
  4. Motorola Droid 3 (Android)
  5. Samsung Intensity II (eigenes OS)

Ebenfalls interessant: Der Durchschnittspreis für Smartphones ist in den USA im vierten Quartal in Folge gesunken und liegt jetzt 135 US-Dollar.

Android-Handys auf der Überholspur


Googles Smartphone-Betriebssystem Android gewinnt weiter an Fahrt. Zumindest in den USA. So berichten die Marktforscher von Nielsen, dass Amerikaner, die in den letzten drei Monaten ein neues Smartphone gekauft haben, sich zu 56 Prozent für ein Gerät mit Android entschieden hätten. Apple iOS liegt demnach mit einem Anteil von 28 Prozent an zweiter Stelle. Relativiert werden die Zahlen dadurch, dass bekanntlich Android von mehreren Herstellern, etwa HTC, Samsung oder Motorola als OS genutzt wird, während hinter iOS mit Apple lediglich ein Hersteller steht.

Weitaus bedenklicher ist das Abschneiden des einstigen Klassenprimus Blackberry mit 9 Prozent (verglichen mit einem Bestand von 18 Prozent) sowie den unter „Other“ (6 Prozent) aufgeführten Betriebssystemen, unter denen sich auch Microsofts Windows Mobile subsummiert.

Wie gesagt, es handelt sich hierbei um US-Zahlen. Der Trend erscheint allerdings auch für den deutschsprachigen Raum plausibel.

Marktanteile der Smartphone-Plattformen in Europa


Comscore hat heute die neuesten Smartphone-Zahlen für die fünf europäischen Kernländer Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien und Spanien vorgestellt. Wie erwartet marschiert Googles Anddroid Betriebssystem mit Riesenschritten voran mit einem satten Plus von 16,2 Prozent (gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vorjahr) auf jetzt 22,3 Prozent Marktanteil. Apples iOS konnte ebenfalls leichte Zugewinne (1,2 Prozent) verbuchen und liegt nun bei einem Marktanteil von 20,3 Prozent. Bemerkenswert, angesichts der Tatsache, dass sich die 22,3 Prozent von Android auf praktisch alle restlichen Handy-Hersteller, allen voran HTC, Samsung, Sony Ericsson, LG und Motorola verteilen.

Bemerkenswert sind die Unterschiede zu den US-Zahlen. So konnte RIM mit dem Blackberry in EU5 um 1,5 Prozent zulegen während es im amerikanischen Raum vier Prozentpunkte verloren hat. Dafür ist der Verlust bei Microsofts Smartphone-Plattform in Europa mit -4,8 Prozent deutlich größer (USA: 1,0 Prozent) allerdings ist die Ausgangslage in der EU anders. Hier kam Windows Mobile/Phone von immerhin 11,5 auf nun 6,7 Prozent, in den USA ist der Marktanteil traditionell kleiner. Dort fiel er von 6,7 auf 5,7 Prozent.

Erwartet hoch ist der Verfall von Nokias Symbiam. Zwar ist es nach wie vor in EU5 das mit Abstand führende Smartphone-OS, allerdings sank dessen Marktanteil innerhalb des letzten Jahres von 53,9 auf nun 37,8 Prozent. Es scheint, als sei Europa die letzte große Bastion der Finnen. In den USA liegt Symbiam momentan bei nur 1,9 Prozent. Es wird spannend sein, ob und wie sich Nokia mit den kommenden „Mango„-Handys schlagen wird.