Software zur Geräteverwaltung SAP Afaria bindet auch iOS 6-Geräte sicher ein


– Gastposting von Alexander Arnold, SAP Deutschland –

Alexander Arnold, SAP Deutschland

Alexander Arnold (Bild: SAP)

Die Vorbestellungen für das iPhone 5 haben alle Rekorde gebrochen und wieder einmal standen Nutzer nächtelang an, um eins der neuen Geräte zu erwerben. Die IT-Abteilungen hingegen mussten nicht lange auf Unterstützung für die Verwaltung des neuen Smartphones und der neuen Version von Apples Betriebssystem warten: Die Lösung SAP Afaria für das Management mobiler Endgeräte (Mobile Device Management, MDM) unterstützt Apples Betriebssystem iOS 6 sofort ab dessen Verfügbarkeit. Unternehmen können somit auf iOS 6 aktualisierte Geräte und das iPhone 5 für ihre Mitarbeiter bereitstellen und sicher betreiben.

Neue Funktionen von iOS 6 beinhalten beispielsweise einen „Authorized Mode“. Dieser ermöglicht es Unternehmen, Apps mittels MDM vorzuinstallieren. Mit SAP Afaria können IT-Abteilungen einzelne Apps entsprechend der jeweiligen Nutzungsrichtlinien und Genehmigungen des Gerätebesitzers aktivieren oder blockieren. Zusätzlich unterstützt SAP Afaria den „Guided Access“ im Authorized Mode: Anwender können mit einem Dreifach-Klick auf den Home-Button den Zugriff auf eine App beschränken. Bei aktiviertem Guided Access kann ausschließlich die aktivierte App genutzt werden. Für andere Apps sowie bestimmte Bereiche des Touchpads ist ein Passwort erforderlich. Diese Funktion wird zum Beispiel im Schulwesen und anderen Einsatzszenarien genutzt, wenn lediglich eine App auf dem Gerät benutzt wird.

SAP Afaria ermöglicht das Verwalten von Anwendungen verschiedenster Art sowie mobiler Endgeräte mit Betriebssystemen wie iOS, Android, Blackberry und Windows. Die Software kann sowohl bei Unternehmen (On-Premise) als auch aus der Cloud genutzt werden (On-Demand).

SAP verwaltet mehr als 30.000 iOS-Geräte

Die Einbindung mobiler Endgeräte in Unternehmensnetzwerke ist also weiterhin sicher. SAP selbst verwaltet die weltweit rund 18.000 iPads und 13.000 iPhones mit SAP Afaria. Mit dem iPhone 5 wird die Zahl der eingesetzten iOS-Geräte sicher noch steigen. Aber im schnelllebigen Handymarkt steht mit dem Betriebssystem Windows Phone 8 bereits die nächste Neuerung an. Die IT-Abteilungen können sicher sein, dass sie nicht lange auf Unterstützung für die Verwaltung der Geräte mit dem neuen Betriebssystem warten müssen.

Veranstaltungshinweis:

Ein englischsprachiges Webinar für den sicheren und skalierbaren Einsatz von Apps auf Geräten mit verschiedenen Betriebssystemen einschließlich iOS 6 findet am 17. Oktober um 17:00 Uhr MEZ statt. Anmeldungen sind bereits möglich: Scaling Your Mobile Enterprise for Next-Generation Operating Platforms.

__________________________________________________________________________________

Über den Autor: Alexander Arnold ist Leiter Center of Excellence Mobility DACH, SAP Deutschland AG & Co. KG. In dieser Funktion ist er bei SAP für die mobilen Geschäftslösungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz verantwortlich.

Advertisements

Gartner-Studie: BYOD – Herausforderung für Unternehmen


Nach einer aktuellen Studie von Gartner stellen schon 90 Prozent der weltweit befragten Unternehmen mobile Endgeräte zur Verfügung. Smartphones stehen dabei in vorderster Reihe. Aber schon für dieses Jahr planen 86 Prozent auch den Einsatz von Tablet-PCs.

Die Befragung brachte ausserdem eine breite Unterstützung von BYOD (Bring your own Devices) zu Tage. Das heisst, viele Unternehmen unterstützen auch den Einsatz privater Geräte und erlauben deren Einbindung in das Firmen-Netzwerk. Hier sind die so genannten BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien und China) besonders weit. Der Grund: Der hohe Anteil junger Mitarbeiter in den dortigen Unternehmen.

BYOD ist für Unternehmen ein ernstzunehmendes Problem. Auf der einen Seite bestehen viele, vor allem junge und sehr gut ausgebildete Mitarbeiter, auf die Nutzung ihrer mobilen Devices und Notebooks, auf der anderen Seite werfen die privaten mobilen Geräte große Fragen hinsichtlich der Sicherheit auf. Um so erstaunlicher ist es, dass immerhin 32 Prozent der befragten Unternehmen den Einsatz von privaten Smartphones unterstützen. Bei Tablets sind es immerhin 37 und bei Laptops und Notebooks immerhin 44 Prozent. Allerdings gibt es da große Unterschiede zwischen jungen Märkten wie den erwähnten BRIC-Staaten und der „alten“ Welt. Dort erlauben beispielsweise nur 28 Prozent den Einsatz eigener Laptops.

Doch der Trend ist nicht aufzuhalten und auch konservative Unternehmen werden sich in Zukunft mit dem Thema beschäftigen müssen, wenn sie unter jungen High-Potentials als attraktiver Arbeitgeber gelten wollen. Gartner empfiehlt deshalb, dass sich Firmen verstärkt mit den Themen Mobile Data Protection (MDP), Network Access Control (NAC), und Mobile Device Management (MDM) beschäftigen.

Themen, die in der einen oder anderen Form auch eine große Rolle auf der Communication World 2012 sowohl im Rahmenprogramm als auch im Kongressteil spielen.

Logo Gartner

Mobile Geräteverwaltung: Neuer Gartner Magic Quadrant für Mobile Device Management 2012 veröffentlicht


Als Orientierungsmöglichkeit bezeichnet Gartner seinen “Magic Quadrant for Mobile Device Management Software” (MDM). Jetzt haben die US-Analysten ihre aktuelle Fassung für 2012 veröffentlicht. Gegenüber 2011 hat es zahlreiche Veränderungen gegeben. Die neue Darstellung zeigt, das teilweise Anbieter ganz entfallen und dafür neue Player aufgenommen wurden.

Gartner Magic Quadrant for Mobile Device Management Software 2012

– Quelle: Gartner via mobilityadmin.de

Demnach verfügen nach Einschätzung der Industrieanalysten heute die Angebote von

über das entsprechend weitreichende Potential und wurden daher als Leaders (Marktführer) eingestuft.

Zum Vergleich hier der Gartner Magic Quadrant aus 2011 (Klick öffnet PDF):

Gartner Magic Quadrant for Mobile Device Management Software 2012

Quelle: Gartner via AirWatch

In 2011 wurden im Leaders-Quadranten noch die Mobile Device Management Lösungen von

gesehen.