IDC: Android und iOS kommen zusammen weltweit auf 91,1 Prozent Marktanteil


Android wächst und wächst. Apples iOS wächst ebenfalls immer noch zweistellig, wenn sich auch das Wachstum etwas verlangsamt hat. Nicht so gut sieht es für alle anderen Mitbewerber, allen voran Windows Phone bzw. Windows Mobile und RIMs Blackberry aus. Das legen jedenfalls aktuelle Zahlen von IDC nahe.

Top Five IDC - Smartphone Operating Systems

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Social Media im Unternehmensalltag: Von Farbcodes zum Social Newsroom


Social Media im UnternehmenJeden Tag entsteht die Herausforderung auf’s Neue: Mitarbeiter in modernen Unternehmen haben eine Vielzahl von Kommunikationskanälen und Social-Media-Plattformen zur Verfügung, die eigentliche Verantwortung für Kommunikation jedoch liegt in den Händen weniger Kommunikationsfachleute. Dabei stehen den Mitarbeitern heute oft viele Türen hinsichtlich Themenauswahl und Einsatz von Kapazität offen – wenn es während der Arbeitszeit der Unterstützung der eigenen Marke dient.

Mit einigen weitläufig verbreiteten Apps und internen Kernelementen lassen sich im Social Web interessante Effekte bis hin zu richtiggehenden Erfolgen erzielen. Neben der verantwortungsvollen Rolle eines Social Media Managers, dem verbindlichen Regelwerk der Social-Media-Guidelines sowie einfach zu befolgenden Schritten gehören unbedingt die praktischen Befähigung und technische Möglichkeiten für alle Mitarbeiter gleichermaßen dazu. Und es ist durchaus möglich und plausibel, eigene Wege zu gehen, um kontinuierlich und strukturiert relevante Themen aus dem eigenen Unternehmensumfeld aufzubauen und zu platzieren.

Microsoft beispielsweise arbeitet beispielsweise mit einer eigens entwickelten, internen Social-Media-Ampel, den sogenannten Social Advisories: „Das sind E-Mail-Nachrichten, die Positionen zu bestimmten Themen beinhalten. Ein Farbcode signalisiert den gewünschten Umgang mit den Themen. Grün bedeutet „Please share“, rot warnt „Do not comment“, erläutert Thomas Mickeleit, Director of Communications bei Microsoft Deutschlandin einem aktuellen Interview. Dabei „geht es darum, möglichst viele zu motivieren, sich am Geschehen auf Facebook, Twitter & Co. zu beteiligen. Wir verstehen die Kollegen als Markenbotschafter.

Zur Umsetzung der Kommunikation 2.0 gibt eine handvoll bekannter und praktikabler Plattformen, mit denen einfach und schnell eigene Inhalte über Produkte, Lösungen und Services verbreitet werden können – mobil via Apps auf dem Smartphone und von allen Mitarbeitern im Team. Für die Communication World setzen wir auf eine gezielte Auswahl an Social-Web-Plattformen – hier unsere Top 10:

  1. Twitter – zur Information in Echtzeit vor, während und nach dem Event am 9. und 10. Oktober 2012.
  2. Facebook – für Postings und – aktuell – für die Einreichung zum Smart Mobile Award 2012 sowie der folgenden Abstimmung über die Start-ups.
  3. Google+ zum Verbreiten von Blogposting sowie zur Zusammenarbeit im Team.
  4. YouTube für Videos, z.B. Interviews mit Sprechern auf dem Kongress.
  5. Flickr – mit den besten Fotos von Messe und Kongress der Communication World.
  6. Scribd – zum Nachlesen unserer Communication World Newsletter.
  7. Paper.li – mit Themen-Empfehlungen unserer Twitter-Follower der letzen 24 Stunden.
  8. Slideshare –für Präsentationen über die Veranstaltung und von den Referenten im Forum und Kongress.
  9. Scoop.it! – für alle Ausgaben des Communication World Newsletter sowie weitere interessante Dokumente.
  10. Last but not least: der Blog, hier für Beiträge rund um spezifische Themen aus der Welt der Mobile-IT.

Alle Social Media Aktivitäten rund Communication World finden sich übrigens auf einen Blick in unserem Social Newsroom.

Mobile IT und BYOD: Einheitscomputer bremsen die Produktivität


Unternehmen BYOD Mobile Geräte

Die Unternehmens-IT steht vor grundsätzlichen Änderungen: Viele Mitarbeiter arbeiten heute lieber mit dem eigenen Notebook oder Tablet als mit firmeneigener Hard- und Software. Der Grund: Mit vertrauten Systemen arbeiten sie produktiver, und dank Cloud-Computing können sie immer und überall auf Unternehmensdaten zugreifen.

Laut Microsoft erwartet vor allem „die junge Generation ab etwa Jahrgang 1980, die mit digitalen Medien und Computern aufgewachsen ist“, von ihren Arbeitgebern, dass sie nicht durch „unnötige Vorschriften und langweilige Einheitscomputer in ihrer Begeisterung für ihren Job gebremst, sondern wie selbstverständlich unterstützt und gefördert werden.

Laut einer Studie (PDF-Download)  im Auftrag von Dell bieten rund zwei Drittel der deutschen Unternehmen bereits die Möglichkeit zum „Bring your own Device“ (ByoD) für betriebliche Aufgaben. Durchgeführt wurde die Analyse vom Münchner Marktforschungsinstitut TNS-Infratest, das 328 IT-Verantwortlichen in deutschen Unternehmen unterschiedlicher Größe und Branchen befragte. Die Ergebnisse: Nutzer in 53 Prozent der Unternehmen, in denen private, mobile Systeme tatsächlich im Einsatz sind, greifen damit auch auf Unternehmensanwendungen wie SAP, Microsoft Dynamics oder Oracle zu. Und 45 Prozent der Unternehmen bestätigen dadurch eine Produktivitätssteigerung.

Doch obwohl der Einsatz privater Mobilgeräte in vielen Unternehmen längst eine Tatsache ist und die Risiken nicht unbekannt seien, verzichte man in der Mehrzahl der Fälle darauf, deren Einsatz unternehmensweit und in Einklang mit den Compliance-Vorgaben zu organisieren – eine gefährliche Strategie.

Wie die Hürden in Sachen ByoD sicher genommen werden, zeigt die Communication World 2012 – sowohl auf der Messe als auch in Kongressvorträgen. Denn: „Die Welt von heute ist mobil: Ständige Erreichbarkeit, Flexibilität und Aktualität erfordern moderne, nutzerorientierte Software-Lösungen über alle Endgeräte hinweg, mit vielen vernetzten Services, die immer, überall und sofort in allen Geschäftsprozessen verfügbar gemacht werden können. Das wird zum zentralen Erfolgsfaktor für Unternehmen. Die Communication World zeigt praxisnah und kundenorientiert, wie die Herausforderungen der mobilen Welt erfolgreich gemeistert werden können“, so ein Unternehmenssprecher der Software AG.

Kreativität der Mobile-Nutzer und Mehrwert für Unternehmen: Interview zur Communication World


Communication World 2011

Die Communication World wirft ihre Schatten voraus. Für die Trends-Rubrik der IT-Fachpublikation Mobile Business hat sich Manfred Salat, Projektleiter IT-Messen und Kongresse, Messe München, den Fragen der Redaktion gestellt. Wir veröffentlichen die Antworten in Auszügen.

– Über das Konzept der Communication World:

Ganz klar geht es uns darum, den Besuchern, sowohl im Ausstellungs- als auch im Kongress-Teil maximalen Nutzwert zu bieten. Uns ist wichtig, dass die Besucher (und natürlich auch die Aussteller) etwas mit nach Hause nehmen. Seien es wertvolle Informationen, ein besonderes Know-how oder wertvolle Kontakte. Nicht zu vergessen: Viele Vorträge im Kongress-Programm und auf der offenen Bühne im Forum dienen dazu, von den Erfahrungen anderer profitieren zu können. Zum Beispiel ist eine sehr interessante Keynote eines großen IT-Unternehmens in Vorbereitung, bei der anschaulich gezeigt wird, wie dessen IT-Abteilung die durch den Mobil-Boom verursachte Heterogenität bei den Endgeräten effektiv meistert ohne die Daten-Sicherheit zu gefährden und die Kosten dennoch im Griff zu behalten. Das sind Erfahrungen und Learnings, die jedem Unternehmen viel Zeit, Geld und vor allem Nerven sparen.

Manfred Salat, Projektleiter IT-Messen und Kongresse, Messe MünchenÜber die Gestaltung der Veranstaltung und das Programm für Besucher des Kongresses und der Messe:

Grundsätzlich ist die Veranstaltung zweigeteilt. Es gib einen Kongress- und einen Ausstellungs- bzw. Messeteil. Wir haben das schon im letzten Jahr sehr erfolgreiche Konzept für dieses Jahr noch einmal verfeinert und optimiert. Im nun deutlich größeren Ausstellungsteil erwarten den Besucher viele praxisnahe Lösungen rund um die Mobile IT. Außerdem finden dort die Keynotes statt. Zudem können sich Besucher im offenen Forum Diskussionsrunden, interessante Vorträgen und Präsentationen ansehen.

– Über die gemeinsame Erarbeitung der Themen mit Unternehmen, Anbietern und Partnern:

Zum einen haben wir natürlich eine Reihe von Spezialisten im Haus, die große Erfahrung in der Konzeption und Umsetzung von Kongressen und Messen haben. Zusätzlich haben wir für die Communication World aber auch noch einen Programmbeirat gebildet, der uns mit wertvollem Input versorgt und wertvolle Kontakte in die Branche hat. In diesem sitzen Vertreter der Keyplayer der Mobile-IT. Etwa von SAP, Oracle, T-Systems, Microsoft und weiteren kleinen und großen Unternehmen. Aber auch Vertreter des bayerischen Wirtschaftsministeriums und von diversen Verbänden, etwa des Münchner Unternehmer Kreises IT (MUK-IT) oder des bayerischen Clusters für Informations- und Kommunikationstechnologie (BICCnet).

Über den Markt für mobile Lösungen:

Es ist auf der einen Seite jetzt schon ein großer, etablierter Markt. Auf der anderen Seite deuten alle Indikatoren darauf hin, dass wir auf Jahre hinaus vor einem unglaublichen Wachstum der Mobile-Branche stehen. Obwohl der Markt für PCs noch schwach wächst, wird er von den sogenannten Connected-Mobile-Devices, also den internetfähigen Mobilgeräten wie Smartphones und Tablet-PCs bald deutlich übertroffen werden. Diese Geräte finden dabei nicht nur in private Haushalte Eingang, sondern auch massiv in Unternehmen und öffentliche Verwaltung. Und dafür braucht es nun mal intelligente Lösungen. Die Communication World ist dafür genau die richtige Plattform.

Über die Nachfragesituation seitens der Mobile-Anwender und das Potential für Business-Kunden:

Bei den Anwendern sind es ganz klar die vielen neuen schicken Smartphones und Tablet-PCs. Schnell merken die Käufer dieser Devices, dass hinter den neuen Bedienkonzepten weit mehr als nur Spielerei steckt, sondern tatsächlich auch Nutzwert und Effektivität. Deshalb wollen sie die Geräte auch im Arbeitsumfeld nutzen. Für Unternehmen ergeben sich daraus viele neue Möglichkeiten. Sei es in der Unternehmensführung und Prozess-Steuerung, sei es bei der Kommunikation mit Mitarbeitern, Geschäftspartnern und Kunden. […]

F-Secure Mobile Thread Report: Mit mobilen Sicherheitsprogrammen gegen profitgetriebene Malware


Mobile Anwendungen auf Smartphones und Tablet-PCs bieten vielseitige und umfassende Möglichkeiten, Dass dabei von Anfang an und fortlaufend mehr vertrauliche und daher sicherheitsrelevante Daten ausgetauscht werden, bleibt nicht aus. Mit den neuesten Entwicklungen im Hinblick auf Details und Verteilung sowie Trends der schädlichen Einflüsse im Malware-Bereich beschäftigt sich der quartalsweise bereitgestellte F-Secure Mobile Thread ReportDemnach lässt sich eine deutliche Tendenz hin zu profitorientierter Ausrichtung beobachten. Das folgende Schaubild illustriert diesen deutlichen Trend seit 2011 bis in die Gegenwart:

F-Secure MobileThreatReport Q1 2012 Figure 3

– Quelle: F-Secure [Klick öffnet PDF-Download]

In einem kürzlich veröffentlichten Gastbeitrag für das unternehmenseigene TechNet Blog Deutschland (der deutschsprachige Blog-Bereich des Microsoft TechNet) greift Michael Kranawetter, Chief Security Advisor (CSA) bei Microsoft Deutschland, Aspekte daraus auf und analysiert die Situation im 1. Quartal 2012 so:

 Im mobilen Bereich setzen [Malware-Anbieter] in erster Linie auf unauffällige Betrügereien. […] Zahlreiche Schadprogramme sichern sich […] weitgehende Rechte, etwa zum Sammeln von Systeminformationen oder die Erlaubnis zum Senden von Kurznachrichten. Über diese Berechtigungen können sie anschließend Informationen an die Macher übertragen. […] Ein Großteil der Schadprogramme fokussiert sich auf Android, das mobile Betriebssystem von Google. Das liegt zum einen sicherlich an dessen enormen Marktanteil, der weltweit mittlerweile bei über 50 Prozent liegt.

 

Die schiere Größe des Mobil-Marktes


Wir alle wissen, wie wichtig das Thema Mobile für die IT heutzutage ist. Die Zahlen der letzten Monate sprechen da für sich. Sieht man sie dann aber mal alle auf einmal in einer ansprechenden Infografik versammelt, kann einem schon mal kurz die Luft weg bleiben. Jedenfalls hat Microsoft für die Promotion seines Tagging-Dienstes Microsoft Tag ein paar interessante Zahlen zusammengestellt, die eindrucksvoll zeigen, wie groß das Thema wirklich ist.

Mehr als eine Milliarde Smartphones sind zur Zeit in Gebrauch und der Markt wächst noch immer. 2014 wird die mobile Nutzung des Internets die stationäre überholen. Nicht zuletzt: Das mobile Internet wird vorwiegend, und weit häufiger als vom PC aus, für die soziale Interaktion genutzt. Also für soziale Netzwerke und zur Kommunikation über entsprechende Apps.

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Microsoft und Nokia rufen den AppCampus ins Leben


Spätestens seit dem Kampf um die Vorherrschaft der Videorecorder-Systeme in den späten 70ern und frühen 80ern wissen wir, dass die verfügbaren Inhalte über Erfolg oder Misserfolg von Medien- und Geräte-Standards entscheiden. Und so wundert es nicht, dass der Aufruhr groß war, als es hieß, Rovio würde seinen neuesten Bestseller „Angry Birds Space“ nicht auf Windows Phone portieren. Zwar beeilte man sich inzwischen zu versichern, dass es das Spiel nun doch für Windows Mobile geben würde, aber da war das Kind schon längst in den Brunnen gefallen. Tatsache ist: Allein die Ankündigung, dass es eine beliebte Software nicht für eine bestimmte Plattform geben würde, wird als Malus gesehen.

Da passt es gut, dass Microsoft und Partner Nokia nun in die Offensive gehen wollen. Dazu wurde zusammen mit der Aalto Universität in Helsinki der so genannte AppCampus gegründet. Ausgestattet mit rund 18 Millionen Euro, jeweils die Hälfte vom Softwarekonzern aus Redmond und von Nokia, sollen Gründer und App-Entwickler gefördert werden, um der mobilen Windows-Plattform (aber auch den Nokia-Plattformen Symbian und Series 40) zu den für eine gute Marktpositionierung notwendigen Apps zu verhelfen. Dazu heisst es in der offiziellen Pressemitteilung:

„Within the AppCampus program, mobile entrepreneurs can benefit from comprehensive support, training in mobile technology, design and usability, and funding to create innovative new mobile apps and services. Windows Phone Marketplace and Nokia Store offer local and global business opportunities to program participants via distribution to consumers around the world.“

Solch eine Offensive ist genau das Richtige, um dem noch lahmenden Angebot im Windows Phone Marketplace auf die Sprünge zu helfen. Dem neuesten Vernehmen nach sollen dort momentan rund 70.000 Apps verfügbar sein. Mitbewerber Apple bringt es in seinem AppStore immerhin auf rund 550.000 Programme.

Mobile-IT-News vom 20. März 2012 [VIDEO]


Tablets werden erschwinglich: Das eigentlich Gute am neuen Apple iPad ist, dass es das nicht minder gute iPad 2 mit 16 GByte Speicher nun zum Schnäppchenpreis ab 399 Euro gibt. Noch günstiger ist das neue Tablet von Aldi. Der Lebensmitteldiscounter ist bekannt für seine günstigen PCs und Notebooks, die er in teils beträchtlicher Stückzahl unter das Volk zu bringen vermag. Jetzt soll auch der Tablet-Markt aufgerollt werden. Das neue „Aldi-Pad“ hört auf den Namen Medion P9516, bietet einen 10-Zoll-Bildschirm, 32 GByte Speicher und Android 3,2 (Honeycomb) als Betriebssystem. Das eigentlich spannende aber ist: Es hat 3G an Bord und der Aldi-eigene Provider AldiTalk bietet dazu den entsprechend günstigen Internet-Tarif.

Bestseller iPad 3: Apple konnte gestern stolz verkünden, dass sich das neue iPad wie geschnitten Brot verkauft. Laut Pressemitteilung konnten die Kalifornier allein vom 16. bis 19. März drei Millionen Stück absetzen. Laut „Senior Vice President Worldwide Marketing“, oder kurz dem zweiten Mann im Staate Apple, Phil Schiller, handelt es sich demnach um den bislang erfolgreichsten iPad-Lounch. Wobei das wohl vor allem daran lag, dass die erste und zweite Version wohl zum Start in geringeren Stückzahlen verfügbar war.

Nokia Windows Phone: Schwer einzuschätzen, wie hoch bei dieser Meldung der Wahrheitsgehalt ist, aber sie ist einfach zu schön. Demnach soll Nokia exklusiv das Recht haben, die Benutzeroberfläche von Windows Phone nach eigenen Wünschen anzupassen. Und dazu hat wohl, schon im letzten Jahr, eine Nokia-Grafikerin Entwürfe angefertigt. Die sind jetzt ans Tageslicht gekommen und auch noch recht hübsch. Ob es damit aber wirklich etwas auf sich hat, nun ja… Ist doch Metro gerade das tolle an Windows Phone!

Mobile-IT-News vom 9. März 2012


Obwohl in Hannover gerade die CeBit tobt – tatsächlich wird dieser Beitrag gerade im Pressezentrum der Hannover Messe geschrieben – ist das Thema „Mobile-IT“ zwar präsent, beherrscht aber nicht wirklich die öffentliche Wahrnehmung. Sicher, an jeder Ecke gibt es Smartphones und Tablet-PCs in allen Varianten und Geschmacksrichtungen, aber als einzelnes Thema geht es im riesigen Nachrichten-Strom, den die CeBit produziert unter. Die Taktgeber der Mobile-IT scheinen sich wo anders aufzuhalten. Zum Beispiel in…

… Taiwan: Von dort stammen Gerüchte (falls Link nicht funktioniert: hier), dass Asus noch im Mai ein Google-gebrandetes, also unter Android laufendes, 7-Zoll-Tablet auf den Markt bringen könnte. Das besondere daran? Natürlich der Preis! Der soll nämlich bei lediglich 199 bis 249 Dollar liegen. Damit will der Suchmaschinen-Riese nicht etwa gegen das iPad konkurrieren (zumindest nicht gering), sondern gegen den Amazon Kindle Fire.

Sehr interessant und wieder einmal eine Bestätigung für die Relevanz des Mobile-IT-Themas ist das ausführliche Interview von GeegWire mit Ray Ozzie. Sie wissen nicht wer das ist? Das ist der Mann, der Lotus Notes entwickelt und konzipiert hat. Vor allem aber war er zwischen 2005 und 2010 der Chef-Software-Architekt von Microsoft. Er ist dafür verantwortlich, dass Microsoft den Weg von der monolithischen und hermetisch geschlossenen Windows-Company, zu einem modernen Software-Unternehmen mit einer neuen, offenen Standards-Policy und innovativen Produkten wie Windows 8 und Metro-Oberfläche beschritten hat. Jedenfalls postuliert Ray Ozzie (nicht nur) in diesem Interview das „Post-PC-Zeitalter„! Was übrigens aktuelle Zahlen der Marktforscher von Gartner bestätigen.

Zum Abschluss dann noch etwas für die Techies unter den Lesern: Übergizmo klärt die Verwirrung um den im neuen iPad verbauten A5X-Prozessor auf. Auch wenn es traditionellen Apple-Fans schnurz piep egal ist welche gigantomanischen Tech-Specs ein Apple-Prudukt unter der Haube hat (Hauptsache es funktioniert überragend), offenbar haben aber einige Leute nicht verstanden, was im neuen iPad Quad- und was nur Dual-Core ist.

[UPDATE] Ein erster Blick auf Windows 8 [VIDEO]


Gestern hat Microsoft auf dem MWC in Barcelona Windows 8 einer breiten Öffentlichkeit präsentiert und eine Preview-Version zum Download frei gegeben. Keine Frage, das neue Betriebssystem ist entscheidend für die Zukunft des Software-Konzerns aus Redmond. Warum? Weil es nicht nur die Grundlage für die zukünftige Arbeit in Millionen Büros auf der ganzen Welt sein wird, sondern weil es erstmals eine einheitliche Version sowohl für PCs, als auch für Smartphones und Tablet-PCs geben wird.

Stellt sich nur noch die Frage, ist Windows 8 sexy genug um iOS und Android in die Schranken verweisen zu können? Ersten Aufschluss darüber gibt die Windows-8-Video-Präsentation von Jensen Harris, bei Microsoft zuständig für die Windows User Experience:

Update: Der IT-Techblog hat die wichtigsten Facts zu Windows 8 zusammengefasst.