Es gibt Handlungsbedarf: LTE in Deutschland noch unbekannt


Das Zukunftsthema LTE ist bei den Deutschen noch nicht angekommen, sagen die Marktforscher von Deloitte. Deshalb sollten LTE-Anbieter aktiv Aufklärung betreiben und ihre Vermarktungsstrategien neu ausrichten, um das High-Speed-Netz erfolgreich in den Markt zu tragen. Dazu sollten die Vorteile deutlicher herausgestellt werden, beispielsweise Geschwindigkeit und geeignete Applikationen wie Videotelefonie und Streaming.

Logo Deloitte „Denn erst wenn Nutzern der Mehrwert von LTE erkennbar ist, wird sich auch das Interesse erhöhen“, erklärt Dr. Andreas Gentner, Partner und TMT Leiter EMEA bei Deloitte. Die Marktforschung des globalen Wirtschaftsprüfungsunternehmens veröffentlichte vor kurzem die StudieGlobal Mobile Consumer Survey“, für die unter anderem alleine in Deutschland über 2.000 Mobilfunkkunden befragt wurden.

Grafik LTE Interesse

Grafik: Deloitte

Laut der Untersuchung interessieren sich nur 17 Prozent für LTE-Dienste beziehungsweise für LTE-unterstützte Endgeräte. 42 Prozent aller Befragten kennen den Long-Term-Evolution-Standard nicht einmal – anders als in den USA, wo knapp ein Drittel aktives Interesse zeigt und nur elf Prozent LTE nicht kennen. LTE habe aber Potenzial, denn die Deutschen legen laut der Untersuchung großen Wert auf optimale Netzqualität. Besonderes Potenzial stecke in der Zielgruppe der 18- bis 34-Jährigen: 24 Prozent setzen auf Geschwindigkeit und interessieren sich für die neuen LTE-Netze.

Registrierung für die Communication World ist online – Early Bird Konferenztickets bis zum 31.08.2012


Communication World Mobile-IT Kongress und Messe
Jetzt beginnt, passend zur Jahreszeit, die heiße Phase vor der Communication World 2012: Seit kurzem ist die Registrierung für Besuchertickets online verfügbar, sowohl für die Messe als auch für den Kongress am 9. und 10. Oktober in München.

Schnellentschlossene, die sich für den Fachkongress interessieren, haben bis zum 31. August 2012 handfeste Vorteile: Der Preis für die Early Bird Tickets, die zum Besuch des hochkarätig besetzten Kongresses ebenso wie für die Messe berechtigen, liegt im Vorverkauf bei 98 Euro für ein Tagesticket bzw. 148 Euro für das Dauerticket (jeweils zzgl. MwSt.).Die Preise für Messetickets betragen für Dauertickets 35 Euro, für Tagestickets 20 Euro (inkl. MwSt.).

Weiter zur Anmeldung zum Communication World Fachkongress (hier klicken) 

Weiter zur Anmeldung zur Communication World Messe (hier klicken)

Alle, die noch nicht wissen, was sie auf der Communication World 2012 erwartet, finden auf der Communication World Website Informationen und Neuigkeiten über das Kongressprogramm und über die Themen der Messe im MOC Veranstaltungscenter München.

20 Jahre digitaler Mobilfunk in Deutschland und etwas mehr


Diese Woche prallen gleich zwei wichtige Jubiläen der Mobile-Branche zusammen. Zum einen feiert die Telekom 20 Jahre digitaler Mobilfunk in Deutschland, zum anderen ging – ob Sie es glauben oder nicht – vor fünf Jahren das erste iPhone über den Ladentisch. Hätten Sie gedacht, das uns das iPhone, dank des damals radikal neuen App-Store-Konzepts quasi der Grundstein der heutigen Mobile-IT, schon ein Viertel des langen Weges des modernen Mobilfunks begleitet?

Wie auch immer, Zeit die Entwicklung des digitalen Mobilfunks Revue passieren zu lassen. Eine hübsche Infografik dazu hat freundlicherweise die Deutsche Telekom parat:

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Soziale Netzwerke: So mancher checkt den Status noch im Bett


Wir wissen nicht genau, ob soziale Netzwerke so stark genutzt werden, weil es so viele Mobile Devices gibt, oder ob es so viele Mobile Devices gibt, weil die Nutzer verrückt nach sozialen Netzwerken sind. Was wir aber definitiv wissen ist, dass von den weltweit 901 Millionen Facebook-Mitgliedern, das soziale Netzwerk 488 Millionen über ein mobiles Device nutzen. Also mehr als die Hälfte. Auch bei Twitter sieht es ähnlich aus: 60 Prozent twittern mobil. Mit anderen Worten: Die Nutzung sozialer Netzwerke geht Hand in Hand mit der Verbreitung der mobilen, internetfähigen Devices, sprich Smartphone und Tablet-PCs.

Jetzt hat der Branchenverband BITKOM eine interessante Statistik veröffentlicht. Gefragt wurde, wann die Deutschen erstmals am Tag den Status in ihrem sozialen Netz checken. Überraschendes Ergebnis: Immerhin vier Prozent checken Ihren Status noch im Bett, vor dem Aufstehen! Alles in allem sehen 29 Prozent noch am Vormittag nach. 24 Prozent checken ihre Status Mittags oder Nachmittags und 42 Prozent lassen sich bis zum Abend Zeit.

Studie: Drei Milliarden mobile Webnutzer bis 2016


Und wieder kommt eine Studie zu uns, die eindrucksvoll belegt, dass wir die Ära „Mobile“ erreicht haben. Verfasser sind dieses mal die Wirtschaftsprüfer von Price-Waterhouse-Coopers (PwC). Diese haben unter anderem auch ein Auge auf die „Schlüsseltrends in der weltweiten Unterhaltungs- und Medienbranche“. Ein wichtiges Ergebnis dabei: „Das mobile Web wird immer wichtiger. Waren es 2007 erst 237 Millionen, so sind es 2016 bereits knapp drei Milliarden Anwender, die mobil ins Internet gehen.

Dementsprechend fällt auch das Fazit von Werner Ballhaus, Leiter des Bereichs Technologie, Medien und Telekommunikation bei PwC aus:

„Für Medienunternehmen stellt sich angesichts der aktuellen Entwicklungen in der Branche nicht mehr die Frage, ob sie ihre Inhalte digital und online anbieten sollen. Es geht vielmehr darum, mit welchem Geschäftsmodell sie sich in der digitalen und zunehmend mobilen Wertschöpfungskette etablieren können.“

Was da so nebenbei am Ende des Satzes anklingt ist letztendlich die Akzeptanz des Faktischen: Es ist nicht mehr die Frage ob analog oder digital, sondern ob mobil oder stationär! Letzteres wird es vermutlich in Zukunft nicht oder nur noch vereinzelt geben. Mobil ist der neue Standard!

Daten über Daten: Internet- und Mobile-Trends 2012


Von der Venture-Kapital Firma Kleiner Perkins Caufield & Byers kommt das folgende Konvolut aus interessanten Internet- und Mobile-Daten. Zwar umfasst die Präsentation stattliche 112 Folien, die Lektüre lohnt sich jedoch.

Zunächst geht es um grundlegende Daten zum Internet und zur mobilen Nutzung (ab Folie 6). Bemerkenswert dabei: Deutschland belegt nur den Platz neun bei abgeschlossenen 3G-Verträgen. Das höchste Wachstum verbuchen China, Brasilien und Indien (Folie 7).

Ab Folie 13 dreht sich alles um die Monetarisierung des mobilen Internets, sprich um Werbung. Und da sieht es gar nicht so überragend gut aus. Im Vergleich zum stationären Internet ist bei der mobilen Nutzung der Ertrag pro User deutlich niedriger (Folie 20). Absolut gesehen allerdings sind die Wachstumsraten im mobilen Netz gigantisch.

Richtig interessant wird es dann ab Folie 29. Hier geht es um die vielen Paradigmenwechsel, die die mobile Nutzung des Internets bei Anbietern und Herstellern auslösen muss, damit sie auch weiterhin im Geschäft bleiben. Es folgen nämlich 57 inspirierende Folien, die die neusten Entwicklung in Social Web und Mobile Internet zeigen. Erschreckend dabei: So gut wie keines der gezeigten Beispiele hat seinen Ursprung im deutschsprachigen Raum. Schade…

F-Secure Mobile Thread Report: Mit mobilen Sicherheitsprogrammen gegen profitgetriebene Malware


Mobile Anwendungen auf Smartphones und Tablet-PCs bieten vielseitige und umfassende Möglichkeiten, Dass dabei von Anfang an und fortlaufend mehr vertrauliche und daher sicherheitsrelevante Daten ausgetauscht werden, bleibt nicht aus. Mit den neuesten Entwicklungen im Hinblick auf Details und Verteilung sowie Trends der schädlichen Einflüsse im Malware-Bereich beschäftigt sich der quartalsweise bereitgestellte F-Secure Mobile Thread ReportDemnach lässt sich eine deutliche Tendenz hin zu profitorientierter Ausrichtung beobachten. Das folgende Schaubild illustriert diesen deutlichen Trend seit 2011 bis in die Gegenwart:

F-Secure MobileThreatReport Q1 2012 Figure 3

– Quelle: F-Secure [Klick öffnet PDF-Download]

In einem kürzlich veröffentlichten Gastbeitrag für das unternehmenseigene TechNet Blog Deutschland (der deutschsprachige Blog-Bereich des Microsoft TechNet) greift Michael Kranawetter, Chief Security Advisor (CSA) bei Microsoft Deutschland, Aspekte daraus auf und analysiert die Situation im 1. Quartal 2012 so:

 Im mobilen Bereich setzen [Malware-Anbieter] in erster Linie auf unauffällige Betrügereien. […] Zahlreiche Schadprogramme sichern sich […] weitgehende Rechte, etwa zum Sammeln von Systeminformationen oder die Erlaubnis zum Senden von Kurznachrichten. Über diese Berechtigungen können sie anschließend Informationen an die Macher übertragen. […] Ein Großteil der Schadprogramme fokussiert sich auf Android, das mobile Betriebssystem von Google. Das liegt zum einen sicherlich an dessen enormen Marktanteil, der weltweit mittlerweile bei über 50 Prozent liegt.

 

Die Möglichkeiten im M-Commerce sind noch viel größer als man glaubt!


Eine neue Infografik von Deloitte Digital zeigt eindrucksvoll, wie groß M-Commerce mittlerweile geworden ist. Wer immer noch glaubt, dass Mobile und Social-Media nur ein vergänglicher Marketing-Hype sind, sollte sich die unten stehenden Zahlen einmal zu Gemüte führen. Demnach wird es schon Ende dieses Jahres mehr mit dem Internet verbundene Mobilgeräte (sog. „Connected-Devices“) geben, als die Erde Einwohner hat. Wie das kommt? Nun, denken Sie allein an Ihr eigenes Geräte-Portfolio: Smartphone, Tablet-PC, der gute alte Blackberry in der Schublade für den Fall der Fälle…

Fast schon bedenklich ist, dass offenbar Handy verbreiteter sind als Zahnbürsten! Und dabei sind die von Deloitte präsentierten Zahlen teilweise schon wieder überholt. So hat Facebook zur Zeit knapp über 900 Millionen Nutzer statt der angegebenen 835 Millionen. Mehr interessante Zahlen finden Sie in der Grafik:

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Die Zukunft der IT ist mobil. Tablets und Smartphones werden den Markt beherrschen


Ein Bild, das eigentlich alles über den Stand der IT sagt: Die Zukunft hat mobil! PCs – egal ob Notebooks oder Desktops – werden zunehmend eine untergeordnete Rolle spielen. Sicherlich nicht absolut, schließlich wird auch deren Bestand kontinuierlich steigen. Aber verglichen mit Tablets und Smartphones stagnieren sie nahe zu (die ganze Präsentation gibt es übrigens hier).

Wer jetzt noch keine mobile Strategie hat, sollte spätestens  jetzt beginnen darüber nach zu denken. Zum Beispiel durch einen Besuch der Communication World 2012.

Das iPhone von Apple ist auch im dritten Quartal 2011 das meistverkaufte Smartphone in den USA


Die Marktforscher von „The NPD Group“ haben aktuelle Zahlen zu Smartphone-Verkäufen in den USA vorgelegt. Trotz des an sich ungebremsten Höhenflugs von Android ist und bleibt das iPhone von Apple auch im dritten Quartal 2011 das meist nachgefragte Smartphone. Dabei ist in den Zahlen das aktuelle iPhone 4s noch gar nicht vollständig berücksichtigt, da es erst Mitte Oktober in den Verkauf gelangte. Die Rangfolge sieht laut „The NPD Group“ demnach so aus:

  1. Apple iPhone 4 (iOS)
  2. Apple iPhone 3GS (iOS)
  3. HTC EVO 4G (Android)
  4. Motorola Droid 3 (Android)
  5. Samsung Intensity II (eigenes OS)

Ebenfalls interessant: Der Durchschnittspreis für Smartphones ist in den USA im vierten Quartal in Folge gesunken und liegt jetzt 135 US-Dollar.