[UPDATE] Ein erster Blick auf Windows 8 [VIDEO]


Gestern hat Microsoft auf dem MWC in Barcelona Windows 8 einer breiten Öffentlichkeit präsentiert und eine Preview-Version zum Download frei gegeben. Keine Frage, das neue Betriebssystem ist entscheidend für die Zukunft des Software-Konzerns aus Redmond. Warum? Weil es nicht nur die Grundlage für die zukünftige Arbeit in Millionen Büros auf der ganzen Welt sein wird, sondern weil es erstmals eine einheitliche Version sowohl für PCs, als auch für Smartphones und Tablet-PCs geben wird.

Stellt sich nur noch die Frage, ist Windows 8 sexy genug um iOS und Android in die Schranken verweisen zu können? Ersten Aufschluss darüber gibt die Windows-8-Video-Präsentation von Jensen Harris, bei Microsoft zuständig für die Windows User Experience:

Update: Der IT-Techblog hat die wichtigsten Facts zu Windows 8 zusammengefasst.

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Mobile-IT-News vom 29. Februar 2012


In Barcelona tobt bekanntlich gerade der MWC. Und was meint der Spiegel dazu? Richtig, der moniert, dass sich die Smartphone-Hersteller mit immer leistungsfähigeren Geräten zu übertrumpfen versuchen. Ja, technischer Fortschritt ist etwas ganz schlimmes und den wollen wir auch nicht. Oder zumindest der Spiegel nicht.

Nach dieser krassen Fehlleistung des vermeintlichen publizistischen Flaggschiffs in Deutschland, wenden wir uns erfreulicheren Dingen zu. Beispielsweise der Tatsache, dass Microsoft sein neues Betriebssystem Windows 8 (während dieser Beitrag geschrieben wird) auf dem Mobile World Congress vorstellt. Also nicht etwa auf einer gewöhnlichen Messe, sondern dort, wo über mobile IT gesprochen wird. Das zeigt, wo der Software-Konzern aus Redmond seine Zukunft sieht. Einen ausführliche Live-Bericht zum Event gibt es hier, erste Eindrücke von Windows 8 hier und eine gute Analyse über die Bedeutung des Updates für Microsoft hier.

Ach ja: Herunterladen können Sie die Windows 8 Consumer Preview hier. IT-Profis interessiert aber sicherlich auch der Windows 8 Server. Bitte schön, die Beta können Sie hier herunterladen.

Wenn Sie sich jetzt fragen, was Google in Punkto Android so vor hat, dann hilf Ihnen vielleicht dieser Beitrag weiter. Kurz gesagt: Nichts genaues weiß man nicht und als Veröffentlichungszeitraum wird der Herbst angegeben. Oder auch nicht… Viel wichtiger scheint aber zu sein, welches Dessert seinen Namen für Android 5.0 hergeben darf. Die Sache scheint nicht einfach zu sein, denn logischerweise wird nach Cup Cake (1.5) , Donut (2.0), Eclair (2.1), Froyo (2.2), Gingerbread (2.3), Honeycomb (3.0) und zuletzt Ice Cream Sandwich (4.0) eine Süßspeise mit einem „J“ als erstem Buchstaben gesucht.

Wesentlich substantieller ist da schon die Sache mit den In-App-Käufen. Der Branchendienst eMarketer hat sich verschiedene aktuelle Studien zu diesem Thema angesehen. So besagt eine davon, dass die weltweiten Umsätze aus mobilen Apps inklusive In-App-Käufen, Abos und Werbung bis 2016 auf 46 Milliarden US-Dollar steigen werden. In 2011 waren es „nur“ rund 8,5 Milliarden. Eine andere Studie betrachtete die In-App-Käufe allein. Demnach lagen die weltweiten Erträge 2011 bei 970 Millionen US-Dollar, was 39 Prozent am App-Gesamtumsatz ausmacht. 2016 sollen es dann schon 5.6 Milliarden sein, ein Anteil von immerhin 64 Prozent.

Mobile-IT-News vom 22. Februar 2012


Der Mobile World Congress 2012 (27.2. – 1.3. in Barcelona) steht vor der Tür und obwohl so manch Schwergewicht der Branche in der Katalanischen Hauptstadt nichts Neues zeigen will rüsten sich andere für die Präsentation neuer Modelle. Besonders interessant: Offenbar möchte NEC wieder breiter in den Handy-Markt einsteigen und ein interessantes, Falt-Smartphone mit zwei Bildschirmen und Android 4.0 vorstellen.

Gespannt dürfen wir auch sein, was Mozilla (Firefox) auf dem MWC ankündigen wird. Denn bekanntlich arbeitet die Open-Source-Organisation und Erbe der beiden ersten Web-Browser (NCSA Mosaic und Netscape) an einem eigenen Mobile-OS, genannt Boot to Gecko oder kurz B2G. Gecko wiederum ist ja bekanntlich Mozillas Rendering-Engine, also der Teil des Browsers, der aus dem digitalen Datenstrom aus dem Web die Web-Seiten im Browser erzeugt. Mozilla kommt damit zwar spät, aber vielleicht doch gewaltig. Angeblich möchte die Organisation in Barcelona ihre Partner vorstellen und angeblich ist die Deutsche Telekom dabei.

Einen sehr lesenswerten und ausführlichen Beitrag über den Blackberry-Macher RIM hat The Verge unter dem sehr schönen Titel „Research, no motion: How the BlackBerry CEOs lost an empire“ veröffentlicht. Man kann nur hoffen, dass der – pikanterweise in einem kanadischen Ort namens Waterloo beheimatete – Smartphone-Pionier nicht ausgerechnet dort seine letzte Schlacht verliert. Wir wünschen es uns jedenfalls. Und auch, dass endlich das Playbook ein ernsthafter iPad-Konkurrent wird. Zur Zeit sieht es aber nicht gut aus.