Bewegtbild-Konsum auf mobilen Geräten wächst


Nielsen hat neues Zahlenmaterial zur Video- bzw. Bewegtbild-Nutzung. Zwar handelt es sich, wie so häufig, nur um US-Zahlen, sie dürften allerdings in diesem Fall auf Europa übertragbar sein. Bemerkenswert ist dabei vor allem die Zusammenfassung: „Konsumenten wechseln zu neuen Technologien und Geräten, damit sie leichter die Videos sehen können, die sie wann und wo immer sehen wollen„. Will heissen: Zwar ist das Fernsehen immer noch das Gerät der Wahl, wenn es um Bewegtbild-Konsum geht, aber andere Technologien bzw. Geräte werden immer wichtiger. Beispielsweise Spielekonsolen oder eben mobile Geräte.

Die realen Zahlen sind im Verhältnis zum klassischen Fernsehen und dem Video-Konsum auf dem PC noch verhältnismäßig klein. Doch vernachlässigen kann man sie keinesfalls mehr. So nutzen immerhin rund 35 Mio. Amerikaner ihre Smartphones für Videos. Angesichts der Tatsache, dass nur ein Bruchteil der Fernsehbesitzer auch ein Smartphone sein Eigen nennt ist die Zahl dann doch wieder recht hoch. Und sie wächst!

Mobile-IT-News vom 15. März 2012


iPad 3 in der Presse: Heute ist der Tag der Reviews des neuen iPads, das ja nicht iPad 3, sondern einfach nur iPad heisst. Keine Online-Publikation, die am Vortag des offiziellen Verkaufsstarts, nicht mit einem „Test“ oder „Hands-on“ prahlen würde. Und klar, die Journalisten sind begeistert. Besseres Display, bessere Kamera, mehr Speed. Was will man mehr? Selbst Spiegel Online jubeliert mehr als gewohnt. Allerdings wird sowohl beim Spiegel, als auch bei der Zeit-Online bemängelt, dass das neue iPad in Deutschland sein Geschwindigkeitspotential beim mobilen Surfen im Internet nicht nutzen kann. Zum einen, weil es hier kein LTE gibt, zum anderen, weil viele Provider das eh schon recht lahme 3G (UMTS) drosseln.

Kaufberatung zum neuen iPad: Falls Sie übrigens wissen wollen, ob sich der Kauf des neuen iPads für Sie lohnt, dann schauen Sie am besten beim renommiertesten Apple-Fan, nämlich Walt Mossberg und seinem iPad-Test vorbei. Auch gut: ZDNet mit 16 Gründen kein neues iPad kaufen zu müssen. Eine gute und für alle Generationen einleuchtende Kaufberatung zum iPad gibt es ausserdem bei TUAW. Und wenn Sie wissen wollen, wie das neue iPad von innen aussieht und welche Komponenten drin stecken, dann werden Sie hier fündig.

Nokia-Tablet: Angesichts der Übermacht des iPads und den Hoffnungsträgern der Android-Tablet-Fraktion freut man sich schon fast darüber, dass Nokia laut Reuters angeblich an einem eigenen Windows-8-Tablet arbeitet.

User wünschen größere Smartphone-Displays: Derweilen meinen die Marktforscher von Strategy Analytics heruasgefunden zu haben, dass sich britische und amerikanische Smartphone-Nutzer größere Displays wünschen. Am besten mit 4 bis 4,5 Zoll. Zum Vergleich: Der Bestseller Apple-iPhone hat ein 3,5-Zoll-Display!

Deutsche digital kauffaul: Zum Schluss noch neue Zahlen von Nielsen. Dort hat man Tablet-Nutzer in USA, UK, Italien und Deutschland befragt, für welche Inhalte sie bezahlen würden. Das Ergebnis: Deutschland ist digitale Diaspora, wenn es um bezahlten Content geht. Es ist nicht klar, ob die Deutschen noch nicht im digitalen Zeitalter angekommen sind oder einfach nur geizig sind. Fest steht, alle anderen geben für digitale Tablet-Inhalte mehr Geld aus:

Mobile-IT-News vom 23. Februar 2012


Bei Samsung wird gefeiert, denn laut Samsung Tomorrow (das ist die Social-Media-Release-Plattform des koreanischen Elektronik-Konzerns, hier eine englischsprachige Quelle) sind 20 Millionen Stück des Bestsellers Galaxy S II seit dessen Launch im April 2011 über den Ladentisch gegangen. Vom Vorgängermodell Galaxy S wurden bislang immerhin 22 Millionen abgesetzt. Wir sind gespannt, ob die Zeit bis zum Verkaufsstart des kommenden Galaxy S III reicht, um das gute alte S noch zu schlagen.

Derweilen macht LG mit dem Smartphone Optimus 4X HD auf sich aufmerksam. Nicht nur dessen super schneller 1,5 GHz Quad-core Tegra 3-Prozessor sorgt für Gesprächsstoff. Auch das recht große 4,7-Zoll-Display mit 1.280 x 720 Punkten Auflösung, zwei Kameras (vorne 1,3, hinten  8 Megapixel) und natürlich Android 4.0 aka Ice Cream Sandwich sprechen für sich.

Die Marktforscher von Asymco haben sich Gedanken darüber gemacht, wie hoch die Herstellungskosten von Apples iPhone 4S liegen. Fazit: Nichts genaues weiß man nicht, das aber sehr genau. Trotzdem lesenswert!

Zum Schluss noch ein interessantes MaFo-Ergebnis: Nielsen hat sich mit der Rolle von Smartphones beim Shoppen beschäftigt. Zumindest für die US-Amerikaner gilt, und die Europäer sollten nicht allzu weit davon entfernt sein, dass das Smartphone bei der Kaufentscheidung und Vorort im Ladengeschäft eine große Rolle spielt. Vor allem aber würden gerne 71 Prozent der Anwender ihr mobiles Gerät als elektronische Kreditkarte nutzen. Interessant dabei ist, dass offenbar iPhone-User aufgeschlossener sind, denn hier würden gerne 75 Prozent mit ihrem Smartphone bezahlen. Hier die wichtigsten Zahlen auf einen Blick:

Wie Tablet-PCs zum Familienmitglied werden


Nielsen hat untersucht, wie iPad & Co. in Familien mit Kindern unter zwölf Jahren genutzt werden. Zwar fand die Untersuchung nur in den USA statt, dürfte aber weitgehend auf den deutschen Sprachraum übertragbar sein.

Demnach sind Spielen und Lernen die wichtigsten Tablet-Anwendungen bei Kindern. Hier werden also in gewissem Rahmen der Heim-PC bzw. die Spielekonsole ersetzt. Vor allem scheinen Tablet-PCs aber da zu sein, um die Kinder auf Reisen zu beschäftigen (55 Prozent der Befragten) und bei sie bei Restaurantbesuchen und ähnlichen Events ruhig zu halten (41 Prozent). Die Pumuckl-Kassette dürfte damit endgültig ausgedient haben. In 43 Prozent der Fälle ist das Tablet auch Fernsehersatz. Angesichts dessen, dass Dienste wie Hulu und Tivo in Deutschland bislang fehlen, dürfte diese Zahl allerdings nicht auf Europa übertragbar sein.

Nielsen: Marktanteil des Apple iPhone im Dezember deutlich gestiegen


Aktuelle Zahlen von Nielsen belegen wieder einmal die Zugkraft des Apple iPhone. Zwar war auch im Dezember 2011 (US-Markt) Android mit einem Verkaufsanteil von 46,3 Prozent das führende Smartphone-Betriebssystem, allerdings stieg der Anteil von Apple deutlich an. So gaben 44,5 Prozent der Smartphone-Käufer im Dezember an, sich für ein iPhone entschieden zu haben. Im Oktober waren es lediglich 25,1 Prozent. Erstaunlich gering ist dabei allerdings der Marktanteil des im Herbst auf den Markt gebrachten iPhone 4s. Lediglich 57 Prozent der befragten iPhone-Käufer gaben an, sich für dieses Modell entschieden zu haben. Offenbar haben die nach wie vor verfügbaren Vorgängermodelle iPhone 4 dank deutlich günstigerer Zuzahlungs-Preise nichts an ihrer Attraktivität verloren.

Android-Handys auf der Überholspur


Googles Smartphone-Betriebssystem Android gewinnt weiter an Fahrt. Zumindest in den USA. So berichten die Marktforscher von Nielsen, dass Amerikaner, die in den letzten drei Monaten ein neues Smartphone gekauft haben, sich zu 56 Prozent für ein Gerät mit Android entschieden hätten. Apple iOS liegt demnach mit einem Anteil von 28 Prozent an zweiter Stelle. Relativiert werden die Zahlen dadurch, dass bekanntlich Android von mehreren Herstellern, etwa HTC, Samsung oder Motorola als OS genutzt wird, während hinter iOS mit Apple lediglich ein Hersteller steht.

Weitaus bedenklicher ist das Abschneiden des einstigen Klassenprimus Blackberry mit 9 Prozent (verglichen mit einem Bestand von 18 Prozent) sowie den unter „Other“ (6 Prozent) aufgeführten Betriebssystemen, unter denen sich auch Microsofts Windows Mobile subsummiert.

Wie gesagt, es handelt sich hierbei um US-Zahlen. Der Trend erscheint allerdings auch für den deutschsprachigen Raum plausibel.