Die Smartphone-Marktanteile für das erste Quartal 2012 sind da


Das war Absehbar: Nach dem kurzzeitig, bedingt durch die Neueinführung des iPhone 4s, Apple im vierten Quartal 2011 der größte Smartphone-Hersteller der Welt war, hat sich im ersten Quartal 2012 Samsung diesen Titel zurück geholt. Zumindest nach den aktuellen Zahlen von Strategy Analytics. Wie schon bei unserer Meldung zu den Zahlen des Vorquartals liegen keine offiziellen Zahlen Seitens Samsung vor, so dass es sich hier um eine Schätzung (hier eine andere) handelt. Im Gegensatz dazu hat Apple – wie immer – seine Zahlen offen gelegt.

Bemerkenswert ist in jedem Fall, dass Samsung und Apple zusammen über die Hälfte (54,7 Prozent) des Marktes kontrollieren. Gut möglich, dass im nächsten Quartal Samsungs Vorsprung noch einmal wachsen wird, denn bekanntlich soll am 3. Mai in London das neue Samsung-Smartphone-Flagschiff, der Nachfolger des Bestsellers Galaxy S II präsentiert werden.

Mobile-IT-News vom 20. März 2012 [VIDEO]


Tablets werden erschwinglich: Das eigentlich Gute am neuen Apple iPad ist, dass es das nicht minder gute iPad 2 mit 16 GByte Speicher nun zum Schnäppchenpreis ab 399 Euro gibt. Noch günstiger ist das neue Tablet von Aldi. Der Lebensmitteldiscounter ist bekannt für seine günstigen PCs und Notebooks, die er in teils beträchtlicher Stückzahl unter das Volk zu bringen vermag. Jetzt soll auch der Tablet-Markt aufgerollt werden. Das neue „Aldi-Pad“ hört auf den Namen Medion P9516, bietet einen 10-Zoll-Bildschirm, 32 GByte Speicher und Android 3,2 (Honeycomb) als Betriebssystem. Das eigentlich spannende aber ist: Es hat 3G an Bord und der Aldi-eigene Provider AldiTalk bietet dazu den entsprechend günstigen Internet-Tarif.

Bestseller iPad 3: Apple konnte gestern stolz verkünden, dass sich das neue iPad wie geschnitten Brot verkauft. Laut Pressemitteilung konnten die Kalifornier allein vom 16. bis 19. März drei Millionen Stück absetzen. Laut „Senior Vice President Worldwide Marketing“, oder kurz dem zweiten Mann im Staate Apple, Phil Schiller, handelt es sich demnach um den bislang erfolgreichsten iPad-Lounch. Wobei das wohl vor allem daran lag, dass die erste und zweite Version wohl zum Start in geringeren Stückzahlen verfügbar war.

Nokia Windows Phone: Schwer einzuschätzen, wie hoch bei dieser Meldung der Wahrheitsgehalt ist, aber sie ist einfach zu schön. Demnach soll Nokia exklusiv das Recht haben, die Benutzeroberfläche von Windows Phone nach eigenen Wünschen anzupassen. Und dazu hat wohl, schon im letzten Jahr, eine Nokia-Grafikerin Entwürfe angefertigt. Die sind jetzt ans Tageslicht gekommen und auch noch recht hübsch. Ob es damit aber wirklich etwas auf sich hat, nun ja… Ist doch Metro gerade das tolle an Windows Phone!

Mobile-IT-News vom 15. März 2012


iPad 3 in der Presse: Heute ist der Tag der Reviews des neuen iPads, das ja nicht iPad 3, sondern einfach nur iPad heisst. Keine Online-Publikation, die am Vortag des offiziellen Verkaufsstarts, nicht mit einem „Test“ oder „Hands-on“ prahlen würde. Und klar, die Journalisten sind begeistert. Besseres Display, bessere Kamera, mehr Speed. Was will man mehr? Selbst Spiegel Online jubeliert mehr als gewohnt. Allerdings wird sowohl beim Spiegel, als auch bei der Zeit-Online bemängelt, dass das neue iPad in Deutschland sein Geschwindigkeitspotential beim mobilen Surfen im Internet nicht nutzen kann. Zum einen, weil es hier kein LTE gibt, zum anderen, weil viele Provider das eh schon recht lahme 3G (UMTS) drosseln.

Kaufberatung zum neuen iPad: Falls Sie übrigens wissen wollen, ob sich der Kauf des neuen iPads für Sie lohnt, dann schauen Sie am besten beim renommiertesten Apple-Fan, nämlich Walt Mossberg und seinem iPad-Test vorbei. Auch gut: ZDNet mit 16 Gründen kein neues iPad kaufen zu müssen. Eine gute und für alle Generationen einleuchtende Kaufberatung zum iPad gibt es ausserdem bei TUAW. Und wenn Sie wissen wollen, wie das neue iPad von innen aussieht und welche Komponenten drin stecken, dann werden Sie hier fündig.

Nokia-Tablet: Angesichts der Übermacht des iPads und den Hoffnungsträgern der Android-Tablet-Fraktion freut man sich schon fast darüber, dass Nokia laut Reuters angeblich an einem eigenen Windows-8-Tablet arbeitet.

User wünschen größere Smartphone-Displays: Derweilen meinen die Marktforscher von Strategy Analytics heruasgefunden zu haben, dass sich britische und amerikanische Smartphone-Nutzer größere Displays wünschen. Am besten mit 4 bis 4,5 Zoll. Zum Vergleich: Der Bestseller Apple-iPhone hat ein 3,5-Zoll-Display!

Deutsche digital kauffaul: Zum Schluss noch neue Zahlen von Nielsen. Dort hat man Tablet-Nutzer in USA, UK, Italien und Deutschland befragt, für welche Inhalte sie bezahlen würden. Das Ergebnis: Deutschland ist digitale Diaspora, wenn es um bezahlten Content geht. Es ist nicht klar, ob die Deutschen noch nicht im digitalen Zeitalter angekommen sind oder einfach nur geizig sind. Fest steht, alle anderen geben für digitale Tablet-Inhalte mehr Geld aus:

Mobile-IT-News vom 6. März 2012 [VIDEO]


Windows 8 überrollt den Mainstream. Der Spiegel-Online meint offenbar, dass das neue Betriebssystem seine Leser überfordert und sieht sich genötigt 12 Tipps zu geben, damit auch der Laie mit dem innovativem OS zurecht kommt. Tipp Nr.1 ist übrigens „Treiber installieren“. Offenbar ist es also mit der Innovation doch noch nicht so weit…

Derweilen scheinen sich noch mehr dunkle Wolken über dem Blackberry-Hersteler RIM zusammenzubrauen. So berichtet die Nachrichtenagentur Reuters, dass man wohl die Gebühren, die Provider an RIM für die Blackberry-Dienste zahlen müssen, senken müsste.

Eine neue Studie in den USA zeigt, dass das „iPad“ (nicht etwa Tablet-PCs an sich) die am schnellsten wachsende „Technologie“ unter amerikanischen KMUs ist. So habe sich der Einsatz von iPads in kleinen und mittleren Unternehmen von 9 Prozent im Jahr 2010 auf 34 Prozent in 2011 nahezu vervierfacht. Wirklich interessant ist aber die AUssage eines der Macher der Studie: „Our research has shown that for small business owners, productivity and efficiency, which used to be the central benefits of technology, are now declining in importance compared to accessibility.“ Das heisst: Einfache Bedienung siegt über Produktivität und Effizienz!

Großes wird über Nokia gemunkelt. Groß, im Sinne von 41 Megapixeln! Diese Auflösung steckt (zumindest theoretisch) in der neuen PureView-Imaging-Technologie von Nokia. Jetzt sind Gerüchte aufgekommen, dass die neue Super-Kamera in kommenden Lumia-Smartphones mit Windows Phone zum Einsatz kommt. Das wäre ein Feature, mit dem die iOS- und Android-Front noch nicht aufwarten kann.

IDC: Weltweite Marktanteile und Absatzmengen der Handy-Hersteller 2011


IDC hat seine neuesten Zahlen zum Handy-Markt veröffentlicht. Demnach ist der weltweite Absatz im vierten Quartal 2011 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 6,1 Prozent gewachsen. In Zahlen entspricht das 402,8 Millionen Mobiltelefonen in Q4 2010 und immerhin 427,4 Millionen in Q4 2011.

Aus Herstellerperspektive ist es wieder einmal Apple, das für Erstaunen sorgt: Obwohl der Hersteller aus dem kalifornischen Cupertino lediglich teure Smartphones herstellt, landet es nach Stückzahlen hinter Nokia und Samsung an dritter Stelle des Rankings.

Apple wieder Smartphone-Marktführer


Die Marktforscher von Strategy Analytics bestätigen, was sich in den letzten Tagen schon abgezeichnet hat: Apple hat im vierten Quartal 2011 wieder die weltweite Marktführung bei den Smartphones übernommen. Zwar haben sowohl Apple, als auch Nokia anlässlich der Präsentation ihrer jeweiligen Quartalszahlen die Zahl der jeweils verkauften Smartphones angegeben, nicht jedoch Samsung. Die Koreaner, die mit ihren Android-Smartphones der Galaxy-Reihe, Apples schärfster Konkurrent sind, geben keine Abverkaufszahlen bekannt.

Durchwachsene Zahlen bei Nokia, kleiner Erfolg mit Lumia 800


Nokia hat die Zahlen für das Jahr 2011 sowie das vierte Quartal 2011 (PDF) vorgelegt. Alles in allem sind sie eher durchwachsen. Der Umsatz lag in Q4 bei rund 10 Mrd. Euro. Das ist ein Minus von 21 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Auf das Jahr bezogen lag der Umsatz 2011 bei 1,16 Mrd. Euro, 2010 waren es noch 1,85 Mrd. Euro.

Wesentlich interessanter sind die Smartphone-Verkäufe. Und da sieht es weiterhin düster aus: Die Finnen konnten im im vierten Quartal lediglich 19,6 Millionen Geräte absetzen, was einem Rückgang von immerhin 31 Prozent entspricht. Einziger Lichtblick war der Windows-getriebene Hoffnungsträger Nokia Lumia 800. Hier gingen immerhin über eine Million Geräte über die Ladentheke.

Allerdings kommt man nicht umhin diese Zahlen in Relation zu setzen: Apple hat beispielsweise im gleichen Quartal 37 Millionen iPhones abgesetzt, Samsung „schätzt“ 35 Millionen Smartphones abgesetzt zu haben.

Marktanteile der Smartphone-Plattformen in Europa


Comscore hat heute die neuesten Smartphone-Zahlen für die fünf europäischen Kernländer Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien und Spanien vorgestellt. Wie erwartet marschiert Googles Anddroid Betriebssystem mit Riesenschritten voran mit einem satten Plus von 16,2 Prozent (gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vorjahr) auf jetzt 22,3 Prozent Marktanteil. Apples iOS konnte ebenfalls leichte Zugewinne (1,2 Prozent) verbuchen und liegt nun bei einem Marktanteil von 20,3 Prozent. Bemerkenswert, angesichts der Tatsache, dass sich die 22,3 Prozent von Android auf praktisch alle restlichen Handy-Hersteller, allen voran HTC, Samsung, Sony Ericsson, LG und Motorola verteilen.

Bemerkenswert sind die Unterschiede zu den US-Zahlen. So konnte RIM mit dem Blackberry in EU5 um 1,5 Prozent zulegen während es im amerikanischen Raum vier Prozentpunkte verloren hat. Dafür ist der Verlust bei Microsofts Smartphone-Plattform in Europa mit -4,8 Prozent deutlich größer (USA: 1,0 Prozent) allerdings ist die Ausgangslage in der EU anders. Hier kam Windows Mobile/Phone von immerhin 11,5 auf nun 6,7 Prozent, in den USA ist der Marktanteil traditionell kleiner. Dort fiel er von 6,7 auf 5,7 Prozent.

Erwartet hoch ist der Verfall von Nokias Symbiam. Zwar ist es nach wie vor in EU5 das mit Abstand führende Smartphone-OS, allerdings sank dessen Marktanteil innerhalb des letzten Jahres von 53,9 auf nun 37,8 Prozent. Es scheint, als sei Europa die letzte große Bastion der Finnen. In den USA liegt Symbiam momentan bei nur 1,9 Prozent. Es wird spannend sein, ob und wie sich Nokia mit den kommenden „Mango„-Handys schlagen wird.

Lohnende Ziele für App-Entwickler: Nokia OVI Store, Blackberry App World und Microsoft WP7 Marketplace


Smartphone-App-Entwickler bewerten die diversen mobilen Plattformen nicht unbedingt nach technischen oder Mode-Gesichtspunkten, wie es normale Anwender tun. Viel mehr interessieren sie je nach Zweck der App zwei Aspekte:

  1. Wo erreiche ich meine Zielgruppe, oder…
  2. Wo kann ich den größten Umsatz machen?

Punkt eins ist klar: Mit Android und iOS allein erschlägt man auf dem deutschen Markt laut einer Focus-Studie 57 Prozent und auf dem amerikanischen Markt laut Nielsen rund 68 Prozent des Marktes (weitere Zahlen hier). Andere Länder dürften sich auf einem ähnlichen Niveau bewegen.
Anders sieht die Sache freilich aus, wenn es um mögliche Umsätze mit Apps geht. Hier ist auf den ersten Blick Apples iOS weit vorne. Nicht nur, dass Apple von allen Smartphone-Herstellern am meisten verdient, iPhone-User laden auch besonders viel und häufig kostenpflichtige Apps herunter. Entsprechend gut sind die Umsätze der iOS-Entwickler.

Aber ist iOS wirklich das Maß aller Dinge? Wird man mit seiner App im riesigen Angebot des iTunes-Stores überhaupt gefunden? Immerhin sollen dort laut Apple über 425.000 Apps um die Käufergunst buhlen.

Eine Studie der Berliner Firma research2guidance legt nahe, dass es sich unter Umständen lohnen kann sich auf eine andere Plattform zu konzentrieren. So behaupten die Berliner, dass eine „durchschnittliche App“ in Nokias Ovi-Store zweienhalb mal öfter heruntergeladen wird als in Apple iTunes-Store. Auch auf Microsofts WP7 Marketplace und Blackberrys App World kann ein App signifikant öfter herunter geladen werden als bei Apple.

Der Grund dafür liegt auf der Hand: Symbiam, Windows-Phone und Blackberry haben (zumindest weltweit gesehen) eine relativ gute Verbreitung, die Zahl der in den jeweiligen Stores angebotenen Apps hält sich allerdings in Grenzen. Gute Chancen also für Entwickler.

Sinkende Handy- und Smartphone-Verkäufe machen Nokia Probleme


Weltweit ist Nokia nach Stückzahlen immer noch der Handy-Hersteller Nr. 1. Allerdings haben es die Finnen versäumt, sich rechtzeitig um ein zeitgemäßes Smartphone-Betriebssystem zu kümmern und haben in diesem so wichtigen Markt längst den Anschluss an Apple und vor allem an die Android-Riege verloren.

Anstatt diesen Rückstand mit aller Macht aufzuholen, hat der im Herbst letzten Jahres von Microsoft gekommene Stephen Elop seinem ehemaligen Arbeitgeber einen riesigen Gefallen getan und im Rahmen einer strategischen Partnerschaft Windows Phone 7 adaptiert. Zwar sehen die Marktforscher von IDC Windows Mobile im Jahr 2015 hinter Googles Android auf dem zweiten Platz der Smartphone-Betriebssysteme, aber ob das wirklich so eintreten wird, wer weiß? Nicht wenige Fachleute sind der Meinung, dass hier eine Allianz der Verlierer entstanden ist.

So oder so, an der Handy- und Smartphone-Verkaufsfront schaut es bei Nokia zur Zeit mau aus. Konnten im Vorjahresquartal laut Nokia noch 85,8 Mio. Handys verkauf werden, waren es dieses mal nur rund 71,8 Mio. Das entspricht einem Rückgang von 16 Prozent. Bei Smartphones (Smart Devices) sank der Absatz von 25,2 auf 16,7 Mio. Stück. Ein Minus von satten 34 Prozent. Auf diese Weise summierte sich laut FTD der Verlustim im dritten Geschäftsquartal auf 368 Mio. Euro nach IFRS. Im gleichen Quartal des Vorjahres konnten die Finnen noch einen Gewinn von 227 Mio. Euro verbuchen.

Es wird auf jeden Fall spannend sein zu beobachten, ob und wie sich Nokia mit Hilfe von Microsoft in Zukunft entwickeln wird. Traurig ist jedenfalls, dass Nokia ausgerechnet Apples iPhone-Erfolg und den dafür fälligen Lizenzzahlungen zumindest nach eigener Rechnung operativ im Plus ist.