Google kauft Nest: Die Schlacht um das Connected Home hat begonnen


Wer immer noch für die Themen Connected Home und Internet of Things nur ein mitleidiges Lächeln übrig hat, sollte spätestens jetzt in sich gehen und seine Position überdenken. Denn so eben hat Google angekündigt, für satte 3,2 Milliarden Dollar den Thermostat- und Feuermelder-Hersteller Nest kaufen zu wollen. Zum Vergleich: Für die Übernahme von Youtube löhnte Google 2006 „nur“ 1,65 Milliarden Dollar und das gilt immer noch als eine der teuersten Übernahmen der Branche.

Nest wurde 2010 von den beiden ehemaligen Apple-Mitarbeitern Tony Fadell and Matt Rogers gegründet. Fadell ist in der Branche kein unbeschriebenes Blatt. Bevor er zu Apple kam, arbeitete er für Philips, wo er verschiedene Handheld- und Palm-Computer verantwortete. Wirklich berühmt geworden ist er jedoch als einer der Erfinder des iPods, der damals im Apple-Auftrag von einer externen Firma entwickelt wurde. Später war Fadell bei Apple als Senior Vice President zuständig für die gesamte iPod-Abteilung.

Als er 2008 dort seinen Abschied nahm und zusammen mit Rogers 2010 Nest gründete, hätte die betroffene Branche eigentlich alarmiert sein sollen. Denn Fadell ist nicht einfach nur der „Entwickler“ des iPods, sondern ihm wird das Gesamtkonzept aus Player, iTunes und iTunes-Store zugeschrieben. Damit bewies er, dass er nicht nur für „simple“ Technologie, sondern auch für große, skalierbare Konzepte und Geschäftsmodelle gut ist. Die Investorenszene im Silicon Valley hat das jedenfalls bemerkt und so liest sich die Liste der Geldgeber wie das Who-ist-who der VC-Branche: Google Ventures, Kleiner Perkins, Lightspeed Venture, Al Gore’s Generation Investment oder Shasta Ventures.

Diese dürften sich jetzt alle die Hände reiben (von Google Ventures abgesehen, die dürfen sich freuen, weil Nest jetzt endgültig zur Familie gehört), denn bei einem Funding-Einsatz von rund 80 Millionen Dollar und der jetzigen Bewertung in Höhe von 3,2 Milliarden dürfte einiges für sie hängen bleiben. Verlierer aber dürfte vor allem die „alte“ Elektro-, Heizungs- und Installationsbranche sein, die es mit ihren zukünftigen „Innovationen“ nun unendlich schwerer haben wird, gegen die disruptiven Nest-Lösungen im Verein mit der geballten Google-Power anzukommen. Der Hoffnungsschimmer für die deutsche und europäische Industrie: Nest gibt es bislang nur in den USA, Kanada und neuerdings in England.

Allerdings soll sich das sehr bald ändern. So sagte Fadell jüngst in einem Interview mit Gigaom:

[quote text_size=“small“ author=“- Tony Fadell, Nest CEO“ link=“http://gigaom.com/2014/01/13/nests-ceo-tony-fadell-explains-why-he-teamed-up-with-google-its-about-infrastructure/“%5D

When as a company you want to change the world, you have to look at markets outside of the US. We are doing very well in the US and Canada but we need to get to Europe and around the globe.

[/quote]

Das besondere am Nest-Thermostaten ist, dass er im Gegensatz zu vielen anderen Connected-Home- und Internet-of-Things-Konzepten grundsätzlich unabhängig von PC, Tablet und Smartphone arbeitet. Keep it simple und unaufwendig lautet das Motto. Wenn es zu kalt ist, dreht man ihn auf, wenn es zu warm ist, dreht man ihn runter. Gleichzeitig ist er kompatibel mit praktisch allen – zumindest in den USA und Kanada – verwendeten Systemen. Dort finden sich die Drehregler in praktisch jedem Zimmer an der Wand. Hierzulande, wo Raumthermostaten eher die Ausnahme sind, funktioniert dieses Konzept ohne Anpassung nicht. Amerikaner jedoch können ihren vorhandenen Thermostaten mit Schraubendreher und wenigen Handgriffen gegen Nest austauschen.

Der Clou freilich ist, dass der Thermostat selbstlernend ist und hilft Heizkosten zu senken. Der Hersteller spricht von bis zu 20 Prozent Einsparung. Nest merkt dabei mit Hilfe eines Bewegungssensors ob sich im jeweiligen Zimmer jemand aufhält, Temperatur- und Feuchtigkeitssensoren optimieren das Klima und per WLAN werden auch Wetterdaten ausgewertet. All das führt dazu, dass mit der Zeit kaum noch Eingriffe von Hand notwendig sind. Der Thermostat weiß selbst, wann er die Heizung anwerfen muss und wann er kühlen muss. Mit Hilfe von Smartphone-App bzw. Web-App ist auch Fernzugriff möglich. Da alle jeweils installierten Nest-Thermostaten vernetzt sind, sind auch komplexere Szenarien möglich, etwa die Einbeziehung einer Ferienwohnung oder des Arbeitsplatzes.

Jüngster Neuzugang ist der Rauch- und Kohlenmonoxid-Melder Protect, der mit eingebauter Intelligenz ein ebenfalls in nahezu jedem Haushalt vorhandenes Gerät durch eine bessere Lösung ersetzen will. Nest sagt jedenfalls, dass die Zahl der Fehlalarme deutlich gesenkt werden soll, während das System noch sensibler auf Gefahren reagieren soll. Natürlich arbeiten Thermostat und Melder zusammen, so dass beispielsweise bei gestiegenem Kohlenmonoxid-Level automatisch der Brenner der Gasheizung ausgeschaltet werden kann.

Dass gerade Google Nest kauft ist übrigens durchaus eine Überraschung. Viele dachten (oder hofften), dass Apple zuschlagen würde. Denn kaum eine Firma im Silicon Valley ist so applehaft wie Nest. Das betrifft sowohl die Kultur in der Firma, als auch den Anspruch, als auch die Produkte selbst. Beide bisherigen Produkte, als auch die Apps könnten genauso gut von Apple selbst stammen. Aber auf der anderen Seite: Auch das aktuelle Google-Design ist ja dank Andy Rubin und Andy Hertzfeld nicht ganz frei von Apple-Einflüssen, so dass vielleicht doch zusammenwächst, was zusammengehört…

Was hat Google vom Nest-Kauf und was bedeutet das alles?

Was da gerade passiert ist, ist nicht einfach eine weitere Google-Übernahme. Vielmehr hat sich Google einen Zugang in unsere Heime jenseits von PC und Smartphone gekauft. Das kann und sollte man durchaus kritisch sehen. Auf der anderen Seite wird es spannend sein beobachten zu können, welche intelligenten Lösungen sich aus der Verbindung von Home-Appliances, Google-Ressourcen und Google-Diensten ergeben werden. Vor allem dann, wenn der No-Nonsens-Anspruch von Nest weiterhin die Oberhand behält. Denn eines zeichnet Nest vor allem aus: Statt irgendwelche abstrusen Szenarien zu schaffen, bei denen man für jeden Pipifax umständlich eine App auf dem Smartphone starten muss, gibt es bei Nest nach wie vor den guten alten Drehregler an der Wand. Und selbst den soll man dank eingebauter Intelligenz kaum noch benötigen.

Am wichtigsten aber: Das Internet der Dinge verliert seinen Status als reine Nerd- und Geek-Technologie. Es steht nun auf der Schwelle jedes beliebigen Otto-Normalverbraucher-Haushalts. Spätestens jetzt sollte die Industrie aufwachen und echte Innovationen bringen. Sie wird sonst von Google überrannt werden. Immerhin: Heizungshersteller wie Viessmann und Vaillant haben schon Smartphone-Erfahrung. Und dann gibt es natürlich noch Tado, einen echten Nest-Konkurrenten mit einem durchaus spannenden Ansatz.

Strenge Richtlinien bei „Mobile IT“ – und aus Sorgenkindern werden Musterknaben


In Unternehmen findet ein kultureller Umschwung statt. Haben viele Firmen bis vor Kurzem den Einsatz von Smartphones und Tablets generell abgelehnt, wollen die meisten Organisationen nun eigene mobile Anwendungen entwickeln und verteilen. Denn sie steigern erfahrungsgemäß die Produktivität. Trotzdem zählen mobile Endgeräte zu den großen  Sorgenkindern im Bereich IT-Sicherheit.

Symantec State of Mobility Studie 2012 - Deutsche ErgebnisseUnternehmen sind fest davon überzeugt, dass Mobilität sich positiv auf die Produktivität auswirkt“, so ein Ergebnis der State of Mobility Studie 2012 von Symantec. Befragt wurden dabei 6.275 Unternehmen in 43 Ländern. Nach der Implementierung haben laut der Analyse 77 Prozent aller weltweit Befragten festgestellt, dass die Angestellten effizienter arbeiten. Allerdings gaben 41 Prozent der weltweit Befragten und 37 Prozent der Interviewten in Deutschland auch zu, dass mobile Endgeräte zu den Top 3 der größten Risiken im Bereich IT-Sicherheit zählen. Die Befragten fürchten vor allem verlorene oder gestohlene Geräte, Datenverlust und unautorisierten Zugang zu Unternehmensressourcen. Hinzu komme Malware, die das Unternehmensnetzwerk infizieren kann. Und Sicherheitsvorfälle können teuer werden – vor allem wenn Mobile Computing zu einem festen Bestandteil der Unternehmens-IT zählt. Symantec kalkuliert die dafür anfallenden durchschnittlichen Kosten für deutsche Unternehmen mit jährlich fast 80 000 Euro. Die Summe setze sich aus Datenverlust, Imageschaden, Produktivitätseinbußen oder auch sinkendem Kundenvertrauen zusammen.

Alexander Peters SymantecAlexander Peters, Manager Technology Sales Organisation der Symantec Deutschland GmbH sieht „Mobile Security“ als ein Thema, das ganzheitlich betrachtet werden muss. Er präsentiert auf dem Kongress der Communication World 2012 anhand konkreter Beispiele verschiedene Lösungsansätze, um IT-Governance im mobilen Umfeld sicherzustellen. Denn das Credo der Experten von Symantec lautet: „Sobald mobile Lösungen auf breiter Basis genutzt werden, müssen strengere Richtlinien eingehalten werden. Ausnahmen sind dann nicht mehr zu tolerieren.

Telekom: Speed Option LTE ist jetzt erhältlich


Deutsche Telekom Mobile LTE Ausbau 09-2012

T-Mobile LTE Ausbau (Stand 09/2012) – Quelle: Deutsche Telekom

Seit 4. September 2012 können Mobilfunk-Kunden der Deutschen Telekom die neue „Speed Option LTE“ zu  Complete-Mobile-Tarifen dazu buchen  und mit bis zu 100 Mbit pro Sekunde via Smartphone im Internet surfen. Das Zusatzpaket kostet 9,95 Euro pro Monat. Gleichzeitig verdoppelt sich das im gewählten Tarif enthaltene Datenvolumen.

Die Telekom startet damit pünktlich zur Einführung der ersten LTE-fähigen Smartphones, beispielsweise des HTC One XL oder des Samsung Galaxy SIII LTE, die Vermarktung der neuen Option. Die Laufzeit der Speed Option LTE beträgt drei Monate.

Doch auch ohne die neue Speed Option LTE sollen Telekom-Kunden bei Geschwindigkeiten von bis zu 21,6 Mbit pro Sekunde von den Vorzügen des neuen LTE-Hochgeschwindigkeitsnetzes profitieren. Sämtliche Tarife mit Vertragslaufzeit sind technologieneutral – somit nutze der Kunde stets das beste zur Verfügung stehende Netz.

Bis zum Jahresende will  das Unternehmen 100 Städte an das schnelle LTE-Netz anbinden. Mehr als 10 Millionen Menschen in ländlich strukturierten Regionen seien bereits über LTE 800 mit schnellem mobilem Breitband versorgt.

Die Nutzung mobiler Endgeräte und die Olympischen Spiele 2012 in London


Bekanntlich geht die Verbreitung von Social Media und mobilen Geräten wie Smartphones und Tablet-PCs Hand-in-Hand. Wie rasant hier die Entwicklung war, werden wohl die Olympischen Spiele in London im Vergleich mit den Sommerspielen 2008 in Beijing zeigen.

Das Apple iPhone war da gerade mal ein Jahr auf dem Markt, Android noch in der Beta-Phase (die Version 1.0 kam erst im September 2008 heraus) und Tablet-PCs, wie wir sie heute kennen, waren lediglich eine Idee der Entwickler. Und trotzdem spielte schon damals User-Generated-Content, auch auf sozialen Netzwerken, eine nicht unbeträchtliche Rolle.

Dabei hatte Facebook damals gerade mal knapp 100 Millionen Nutzer, heute sind es mehr als 900 Millionen. Twitter war mit rund 6 Millionen registrierten Anwendern gerade mal ein zartes Pflänzchen. Heute nutzen 500 Millionen Menschen weltweit den Kurznachrichten-Dienst und versenden dabei rund 400 Millionen Tweets täglich.

Doch wenn in wenigen Tagen die Spiele in London beginnen, wird die überwiegend mobile Contenterzeugung in sozialen Netzwerken und die mobile Content-Nutzung via Smartphone und Tablet kaum noch Grenzen kennen. Das legt zumindest eine Infografik der Performance- und Anzeigen-Agentur iProspect nahe. Vermutlich wird das sogar trotz der limitierenden Vorstellungen des Olympisches Komitees hinsichtlich von Verlinkungen auf die olympische Homepage der Fall sein.

So oder so, Großereignisse wie die Olympischen Spiele haben immer auch die Adaption von Technologie beflügelt. Waren es früher Farbfernseher, Videorecorder und zum Schluss LCD-Fernsehapparate, könnte es dieses mal die mobile Berichterstattung und Nutzung sein.

Gartner-Studie: BYOD – Herausforderung für Unternehmen


Nach einer aktuellen Studie von Gartner stellen schon 90 Prozent der weltweit befragten Unternehmen mobile Endgeräte zur Verfügung. Smartphones stehen dabei in vorderster Reihe. Aber schon für dieses Jahr planen 86 Prozent auch den Einsatz von Tablet-PCs.

Die Befragung brachte ausserdem eine breite Unterstützung von BYOD (Bring your own Devices) zu Tage. Das heisst, viele Unternehmen unterstützen auch den Einsatz privater Geräte und erlauben deren Einbindung in das Firmen-Netzwerk. Hier sind die so genannten BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien und China) besonders weit. Der Grund: Der hohe Anteil junger Mitarbeiter in den dortigen Unternehmen.

BYOD ist für Unternehmen ein ernstzunehmendes Problem. Auf der einen Seite bestehen viele, vor allem junge und sehr gut ausgebildete Mitarbeiter, auf die Nutzung ihrer mobilen Devices und Notebooks, auf der anderen Seite werfen die privaten mobilen Geräte große Fragen hinsichtlich der Sicherheit auf. Um so erstaunlicher ist es, dass immerhin 32 Prozent der befragten Unternehmen den Einsatz von privaten Smartphones unterstützen. Bei Tablets sind es immerhin 37 und bei Laptops und Notebooks immerhin 44 Prozent. Allerdings gibt es da große Unterschiede zwischen jungen Märkten wie den erwähnten BRIC-Staaten und der „alten“ Welt. Dort erlauben beispielsweise nur 28 Prozent den Einsatz eigener Laptops.

Doch der Trend ist nicht aufzuhalten und auch konservative Unternehmen werden sich in Zukunft mit dem Thema beschäftigen müssen, wenn sie unter jungen High-Potentials als attraktiver Arbeitgeber gelten wollen. Gartner empfiehlt deshalb, dass sich Firmen verstärkt mit den Themen Mobile Data Protection (MDP), Network Access Control (NAC), und Mobile Device Management (MDM) beschäftigen.

Themen, die in der einen oder anderen Form auch eine große Rolle auf der Communication World 2012 sowohl im Rahmenprogramm als auch im Kongressteil spielen.

Daten über Daten: Internet- und Mobile-Trends 2012


Von der Venture-Kapital Firma Kleiner Perkins Caufield & Byers kommt das folgende Konvolut aus interessanten Internet- und Mobile-Daten. Zwar umfasst die Präsentation stattliche 112 Folien, die Lektüre lohnt sich jedoch.

Zunächst geht es um grundlegende Daten zum Internet und zur mobilen Nutzung (ab Folie 6). Bemerkenswert dabei: Deutschland belegt nur den Platz neun bei abgeschlossenen 3G-Verträgen. Das höchste Wachstum verbuchen China, Brasilien und Indien (Folie 7).

Ab Folie 13 dreht sich alles um die Monetarisierung des mobilen Internets, sprich um Werbung. Und da sieht es gar nicht so überragend gut aus. Im Vergleich zum stationären Internet ist bei der mobilen Nutzung der Ertrag pro User deutlich niedriger (Folie 20). Absolut gesehen allerdings sind die Wachstumsraten im mobilen Netz gigantisch.

Richtig interessant wird es dann ab Folie 29. Hier geht es um die vielen Paradigmenwechsel, die die mobile Nutzung des Internets bei Anbietern und Herstellern auslösen muss, damit sie auch weiterhin im Geschäft bleiben. Es folgen nämlich 57 inspirierende Folien, die die neusten Entwicklung in Social Web und Mobile Internet zeigen. Erschreckend dabei: So gut wie keines der gezeigten Beispiele hat seinen Ursprung im deutschsprachigen Raum. Schade…

F-Secure Mobile Thread Report: Mit mobilen Sicherheitsprogrammen gegen profitgetriebene Malware


Mobile Anwendungen auf Smartphones und Tablet-PCs bieten vielseitige und umfassende Möglichkeiten, Dass dabei von Anfang an und fortlaufend mehr vertrauliche und daher sicherheitsrelevante Daten ausgetauscht werden, bleibt nicht aus. Mit den neuesten Entwicklungen im Hinblick auf Details und Verteilung sowie Trends der schädlichen Einflüsse im Malware-Bereich beschäftigt sich der quartalsweise bereitgestellte F-Secure Mobile Thread ReportDemnach lässt sich eine deutliche Tendenz hin zu profitorientierter Ausrichtung beobachten. Das folgende Schaubild illustriert diesen deutlichen Trend seit 2011 bis in die Gegenwart:

F-Secure MobileThreatReport Q1 2012 Figure 3

– Quelle: F-Secure [Klick öffnet PDF-Download]

In einem kürzlich veröffentlichten Gastbeitrag für das unternehmenseigene TechNet Blog Deutschland (der deutschsprachige Blog-Bereich des Microsoft TechNet) greift Michael Kranawetter, Chief Security Advisor (CSA) bei Microsoft Deutschland, Aspekte daraus auf und analysiert die Situation im 1. Quartal 2012 so:

 Im mobilen Bereich setzen [Malware-Anbieter] in erster Linie auf unauffällige Betrügereien. […] Zahlreiche Schadprogramme sichern sich […] weitgehende Rechte, etwa zum Sammeln von Systeminformationen oder die Erlaubnis zum Senden von Kurznachrichten. Über diese Berechtigungen können sie anschließend Informationen an die Macher übertragen. […] Ein Großteil der Schadprogramme fokussiert sich auf Android, das mobile Betriebssystem von Google. Das liegt zum einen sicherlich an dessen enormen Marktanteil, der weltweit mittlerweile bei über 50 Prozent liegt.

 

Die Möglichkeiten im M-Commerce sind noch viel größer als man glaubt!


Eine neue Infografik von Deloitte Digital zeigt eindrucksvoll, wie groß M-Commerce mittlerweile geworden ist. Wer immer noch glaubt, dass Mobile und Social-Media nur ein vergänglicher Marketing-Hype sind, sollte sich die unten stehenden Zahlen einmal zu Gemüte führen. Demnach wird es schon Ende dieses Jahres mehr mit dem Internet verbundene Mobilgeräte (sog. „Connected-Devices“) geben, als die Erde Einwohner hat. Wie das kommt? Nun, denken Sie allein an Ihr eigenes Geräte-Portfolio: Smartphone, Tablet-PC, der gute alte Blackberry in der Schublade für den Fall der Fälle…

Fast schon bedenklich ist, dass offenbar Handy verbreiteter sind als Zahnbürsten! Und dabei sind die von Deloitte präsentierten Zahlen teilweise schon wieder überholt. So hat Facebook zur Zeit knapp über 900 Millionen Nutzer statt der angegebenen 835 Millionen. Mehr interessante Zahlen finden Sie in der Grafik:

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Mobile-IT-News vom 15. März 2012


iPad 3 in der Presse: Heute ist der Tag der Reviews des neuen iPads, das ja nicht iPad 3, sondern einfach nur iPad heisst. Keine Online-Publikation, die am Vortag des offiziellen Verkaufsstarts, nicht mit einem „Test“ oder „Hands-on“ prahlen würde. Und klar, die Journalisten sind begeistert. Besseres Display, bessere Kamera, mehr Speed. Was will man mehr? Selbst Spiegel Online jubeliert mehr als gewohnt. Allerdings wird sowohl beim Spiegel, als auch bei der Zeit-Online bemängelt, dass das neue iPad in Deutschland sein Geschwindigkeitspotential beim mobilen Surfen im Internet nicht nutzen kann. Zum einen, weil es hier kein LTE gibt, zum anderen, weil viele Provider das eh schon recht lahme 3G (UMTS) drosseln.

Kaufberatung zum neuen iPad: Falls Sie übrigens wissen wollen, ob sich der Kauf des neuen iPads für Sie lohnt, dann schauen Sie am besten beim renommiertesten Apple-Fan, nämlich Walt Mossberg und seinem iPad-Test vorbei. Auch gut: ZDNet mit 16 Gründen kein neues iPad kaufen zu müssen. Eine gute und für alle Generationen einleuchtende Kaufberatung zum iPad gibt es ausserdem bei TUAW. Und wenn Sie wissen wollen, wie das neue iPad von innen aussieht und welche Komponenten drin stecken, dann werden Sie hier fündig.

Nokia-Tablet: Angesichts der Übermacht des iPads und den Hoffnungsträgern der Android-Tablet-Fraktion freut man sich schon fast darüber, dass Nokia laut Reuters angeblich an einem eigenen Windows-8-Tablet arbeitet.

User wünschen größere Smartphone-Displays: Derweilen meinen die Marktforscher von Strategy Analytics heruasgefunden zu haben, dass sich britische und amerikanische Smartphone-Nutzer größere Displays wünschen. Am besten mit 4 bis 4,5 Zoll. Zum Vergleich: Der Bestseller Apple-iPhone hat ein 3,5-Zoll-Display!

Deutsche digital kauffaul: Zum Schluss noch neue Zahlen von Nielsen. Dort hat man Tablet-Nutzer in USA, UK, Italien und Deutschland befragt, für welche Inhalte sie bezahlen würden. Das Ergebnis: Deutschland ist digitale Diaspora, wenn es um bezahlten Content geht. Es ist nicht klar, ob die Deutschen noch nicht im digitalen Zeitalter angekommen sind oder einfach nur geizig sind. Fest steht, alle anderen geben für digitale Tablet-Inhalte mehr Geld aus:

[UPDATE] Ein erster Blick auf Windows 8 [VIDEO]


Gestern hat Microsoft auf dem MWC in Barcelona Windows 8 einer breiten Öffentlichkeit präsentiert und eine Preview-Version zum Download frei gegeben. Keine Frage, das neue Betriebssystem ist entscheidend für die Zukunft des Software-Konzerns aus Redmond. Warum? Weil es nicht nur die Grundlage für die zukünftige Arbeit in Millionen Büros auf der ganzen Welt sein wird, sondern weil es erstmals eine einheitliche Version sowohl für PCs, als auch für Smartphones und Tablet-PCs geben wird.

Stellt sich nur noch die Frage, ist Windows 8 sexy genug um iOS und Android in die Schranken verweisen zu können? Ersten Aufschluss darüber gibt die Windows-8-Video-Präsentation von Jensen Harris, bei Microsoft zuständig für die Windows User Experience:

Update: Der IT-Techblog hat die wichtigsten Facts zu Windows 8 zusammengefasst.