IDC: Bald mehr Tablets als PCs


Neueste Zahlen von IDC prognostizieren, dass noch dieses Jahr mehr Tablets als Laptops und Notebooks verkauft werden. 2015 sollen sogar mehr Tablets als PCs insgesamt abgesetzt werden. Insgesamt sollen die Verkaufszahlen von Tablets in diesem jahr um 58,7 Prozent auf 229,3 Mio. Einheiten wachsen (Vorjahr: 144,5 Mio.).

IDC: Marktanteile Tablets

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Videoumfrage auf der re:publica 2013 (#rp13) zum Surface Pro von Microsoft


So etwas passiert, wen man Freunde bei Microsoft hat: Man findet als eingefleischter und altgedienter Macianer und Apple-Fan das Surface Pro von Microsoft gar nicht so schlecht. Trotzdem bin ich im nachfolgenden Video (übrigens gedreht von meinen Freunden bei PAGES Media auf der #rp13) etwas ausgeschert und habe auf zwei Wertungen bestanden.

Meine eigene Wertung fällt mit einer „4“ eher mau aus. Das liegt aber weniger an der technischen Ausstattung oder dem Betriebssystem, sondern weil es schlichtweg an für mich wesentlichen Apps für die Windows-Tablets mangelt. So gibt es für die von mir und meinen Kunden genutzten Cloud-Applikationen (Sprout Social, Hootsuite, etc) praktisch keine nativen Windows-Apps. Auf der Musik- und Instrumenten-Seite sieht es genauso mau aus (Garageband, Figure, iElectribe, Launchkey). Und auch viele weitere interessante Lösungen fehlen bei Windows, etwa Flipboard, Rockmelt, Businessmodel Toolbox, etc.

Auf der anderen Seite muss man dem Surface Pro zugestehen, dass es rein aus technischer Sicht ein sehr gut gemachtes Tablet ist. Mir gefallen sowohl Formfaktor, als auch Display und das Tastaturcover. Für Leute, die meinen ohne Windows nicht auskommen zu können, ist Surface durchaus die richtige Wahl. Deshalb von mir eine gute „7“.

Warum es für eine noch bessere Note nicht gelangt hat? Nun, es ist halt immer noch Windows. Ich habe da keine Vorurteile. Wirklich nicht. Ich beschäftige mich seit Anfang der 80er Jahre (auch beruflich) mit Computern. Ich habe also schon so manches gesehen. Von Homecomputern über MS-DOS und UNIX/Linux bis hin zu OS X und eben Windows. Und trotzdem komme ich mit der Windows-GUI nicht gut klar. Metro ist in meinen Augen schon ein guter Anfang. Noch etwas mehr davon, und alles wird gut!

Übrigens, siehe auch IT-Techblog!

Tablets verkaufen sich auch in Deutschland wie geschnittenes Brot


Der ITK-Branchenverband BITKOM berichtet in seiner aktuellen Pressemitteilung:

Der deutsche Markt für Tablet Computer ist 2012 um fast 84 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro gewachsen. Der Geräteverkauf hat sich im gleichen Zeitraum mehr als verdoppelt: Die verkauften Stückzahlen stiegen von 2,1 Millionen Geräten im Jahr 2011 auf rund 4,4 Millionen im Jahr 2012, ein Plus von 122 Prozent. 2013 soll der Absatz die 5-Millionen-Marke übertreffen. Das berichtet der Hightech-Verband BITKOM auf Basis aktueller Prognosen des Marktforschungsinstituts EITO. Ursprünglich war für 2012 ein Absatz von 3,2 Millionen Geräten erwartet worden.

Strenge Richtlinien bei „Mobile IT“ – und aus Sorgenkindern werden Musterknaben


In Unternehmen findet ein kultureller Umschwung statt. Haben viele Firmen bis vor Kurzem den Einsatz von Smartphones und Tablets generell abgelehnt, wollen die meisten Organisationen nun eigene mobile Anwendungen entwickeln und verteilen. Denn sie steigern erfahrungsgemäß die Produktivität. Trotzdem zählen mobile Endgeräte zu den großen  Sorgenkindern im Bereich IT-Sicherheit.

Symantec State of Mobility Studie 2012 - Deutsche ErgebnisseUnternehmen sind fest davon überzeugt, dass Mobilität sich positiv auf die Produktivität auswirkt“, so ein Ergebnis der State of Mobility Studie 2012 von Symantec. Befragt wurden dabei 6.275 Unternehmen in 43 Ländern. Nach der Implementierung haben laut der Analyse 77 Prozent aller weltweit Befragten festgestellt, dass die Angestellten effizienter arbeiten. Allerdings gaben 41 Prozent der weltweit Befragten und 37 Prozent der Interviewten in Deutschland auch zu, dass mobile Endgeräte zu den Top 3 der größten Risiken im Bereich IT-Sicherheit zählen. Die Befragten fürchten vor allem verlorene oder gestohlene Geräte, Datenverlust und unautorisierten Zugang zu Unternehmensressourcen. Hinzu komme Malware, die das Unternehmensnetzwerk infizieren kann. Und Sicherheitsvorfälle können teuer werden – vor allem wenn Mobile Computing zu einem festen Bestandteil der Unternehmens-IT zählt. Symantec kalkuliert die dafür anfallenden durchschnittlichen Kosten für deutsche Unternehmen mit jährlich fast 80 000 Euro. Die Summe setze sich aus Datenverlust, Imageschaden, Produktivitätseinbußen oder auch sinkendem Kundenvertrauen zusammen.

Alexander Peters SymantecAlexander Peters, Manager Technology Sales Organisation der Symantec Deutschland GmbH sieht „Mobile Security“ als ein Thema, das ganzheitlich betrachtet werden muss. Er präsentiert auf dem Kongress der Communication World 2012 anhand konkreter Beispiele verschiedene Lösungsansätze, um IT-Governance im mobilen Umfeld sicherzustellen. Denn das Credo der Experten von Symantec lautet: „Sobald mobile Lösungen auf breiter Basis genutzt werden, müssen strengere Richtlinien eingehalten werden. Ausnahmen sind dann nicht mehr zu tolerieren.

Mobile-IT-News vom 20. März 2012 [VIDEO]


Tablets werden erschwinglich: Das eigentlich Gute am neuen Apple iPad ist, dass es das nicht minder gute iPad 2 mit 16 GByte Speicher nun zum Schnäppchenpreis ab 399 Euro gibt. Noch günstiger ist das neue Tablet von Aldi. Der Lebensmitteldiscounter ist bekannt für seine günstigen PCs und Notebooks, die er in teils beträchtlicher Stückzahl unter das Volk zu bringen vermag. Jetzt soll auch der Tablet-Markt aufgerollt werden. Das neue „Aldi-Pad“ hört auf den Namen Medion P9516, bietet einen 10-Zoll-Bildschirm, 32 GByte Speicher und Android 3,2 (Honeycomb) als Betriebssystem. Das eigentlich spannende aber ist: Es hat 3G an Bord und der Aldi-eigene Provider AldiTalk bietet dazu den entsprechend günstigen Internet-Tarif.

Bestseller iPad 3: Apple konnte gestern stolz verkünden, dass sich das neue iPad wie geschnitten Brot verkauft. Laut Pressemitteilung konnten die Kalifornier allein vom 16. bis 19. März drei Millionen Stück absetzen. Laut „Senior Vice President Worldwide Marketing“, oder kurz dem zweiten Mann im Staate Apple, Phil Schiller, handelt es sich demnach um den bislang erfolgreichsten iPad-Lounch. Wobei das wohl vor allem daran lag, dass die erste und zweite Version wohl zum Start in geringeren Stückzahlen verfügbar war.

Nokia Windows Phone: Schwer einzuschätzen, wie hoch bei dieser Meldung der Wahrheitsgehalt ist, aber sie ist einfach zu schön. Demnach soll Nokia exklusiv das Recht haben, die Benutzeroberfläche von Windows Phone nach eigenen Wünschen anzupassen. Und dazu hat wohl, schon im letzten Jahr, eine Nokia-Grafikerin Entwürfe angefertigt. Die sind jetzt ans Tageslicht gekommen und auch noch recht hübsch. Ob es damit aber wirklich etwas auf sich hat, nun ja… Ist doch Metro gerade das tolle an Windows Phone!

Wie Tablet-PCs zum Familienmitglied werden


Nielsen hat untersucht, wie iPad & Co. in Familien mit Kindern unter zwölf Jahren genutzt werden. Zwar fand die Untersuchung nur in den USA statt, dürfte aber weitgehend auf den deutschen Sprachraum übertragbar sein.

Demnach sind Spielen und Lernen die wichtigsten Tablet-Anwendungen bei Kindern. Hier werden also in gewissem Rahmen der Heim-PC bzw. die Spielekonsole ersetzt. Vor allem scheinen Tablet-PCs aber da zu sein, um die Kinder auf Reisen zu beschäftigen (55 Prozent der Befragten) und bei sie bei Restaurantbesuchen und ähnlichen Events ruhig zu halten (41 Prozent). Die Pumuckl-Kassette dürfte damit endgültig ausgedient haben. In 43 Prozent der Fälle ist das Tablet auch Fernsehersatz. Angesichts dessen, dass Dienste wie Hulu und Tivo in Deutschland bislang fehlen, dürfte diese Zahl allerdings nicht auf Europa übertragbar sein.

Marktforschung: Die aktuellen Smartphone-, Tablett-, Notebook- und Desktop-PC-Zahlen


Nach IDC hat jetzt auch Canalys aktuelle Zahlen zum PC-, Tablett- und Smartphone-Markt vorgelegt. Das bemerkenswerte an den Canalys-Zahlen ist, dass hier die weltweiten Abverkaufszahlen aller PC-artigen Geräte – vom Desktop über Laptop bis hin zu Tablett und Smartphone – gegenüber gestellt werden. Das vierte Quartal 2011 wird demnach in sofern in die Geschichte eingehen, als hier zum ersten mal mehr Smartphones verkauft wurden als von allen anderen Geräten zusammen. So gingen laut Canalys in Q4 2011 158,5 Millionen Smartphones über die Ladentheke, während es PCs, Notebooks, Netbooks und Tabletts „lediglich“ auf 120,2 Millionen Stück schafften.

Ausschlag gebend für diese Entwicklung war zum einen der schrumpfende Netbook-Verkauf (minus 32,4 Prozent von Q4 2010 auf Q4 2011) sowie das riesige Wachstum (56,6 Prozent von Q4 2010 auf Q4 2011) bei den Smartphones. Von 2010 auf 2011 betrug das Wachstum sogar 62,7 Prozent. Allerdings muss bei der Analyse der Zahlen beachtet werden, wie man Smartphone definiert. So gehen offenbar in die Canalyszahlen auch Geräte ein, di andere Marktforscher zu den so genannten Feature-Phones zählen, also beispielsweise Geräte mit Symbiam- und Bada(Samsung)-Betriebssystem (siehe unten).

Retter der Abverkaufszahlen der Nicht-Smartphones war übrigens erwartungsgemäß der Tablett-PC. Davon wurden laut Canalys in Q4 2011 26,5 Millionen Stück abgesetzt, was einem satten Wachstum von immerhin 186,2 Prozent von Q4 2010 auf Q4 2011 entspricht. Im gesamten Jahr 2011 kommen die Tablettverkäufe auf 63,2 Millionen, ein Plus von 274,2 Prozent von von 2010 auf 2011.

Weiterhin hat sich Canalys die Smartphone-Marktanteile nach Plattformen angesehen. Demnach dominiert Googles Android mit weitem Abstand den Markt. Kein Wunder, handelt es sich doch dabei, neben Windows Phone, um das einzige zeitgemäße Smartphone-Betriebssytem, das für alle Hersteller zugänglich ist. Canalys kommt hier auf 81,9 Millionen ausgelieferte Geräte im vierten Quartal 2011 und 237,8 Millionen im Gesamtjahr 2011. An zweiter Stelle folgt Apples iPhone (iOS) mit 27 bzw. 93,1 Millionen.

Studie: Tablet-Markt wächst und wächst


Laut einer aktuellen Studie von NPD-DisplaySearch soll der Tablet-PC-Markt von 72,7 Millionen verkaufter Geräte im Jahr 2011 auf 383,3 Millionen bis 2017 wachsen. Getrieben wird dieses Wachstum laut NPD-DisplayResearch zum einen von technologischen Faktoren wie steigender Leistung und Display-Auflösung der Tablet-PCs, zum anderen durch die steigende Nachfrage in den so genannten Emerging Markets. Deren Anteil am Gesamtmarkt soll von 36 Prozent in 2011 auf 46 Prozent in 2017 steigen.

Allerdings gelingt dieses Wachstum vor allem im  Low-end-Segment. Also Tablet-Lösungen, die den Verbraucher in der Regel unter 100 US-Dollar kosten, wie etwa das Ubislate der indischen Firma Aakash. In diesem Zusammenhang ist auch das Engagement etablierter Hersteller in den aufkommenden Märkten von Interesse. So zum Beispiel das China-Engagment von Dell, die ihr neuestes Tablet Streak 10 Pro zunächst nur in China vermarkten und es mit einem Preis von umgerechnet 465 US-Dollar deutlich unterhalb vom in China längst eingeführten Apple iPad positionieren.

Zum Vergleich: Laut Gartner wurden im Jahr 2011 knapp 353 Mio. PCs (Desktops und Note- bzw. Netbooks) ausgeliefert.

Tablet-PC-Absatz steigt schneller als erwartet


Laut Branchenverband BITKOM werden in Deutschland dieses Jahr rund 2,1 Millionen Tablett-Computer über den Ladentisch gehen. Eine überraschend hohe Zahl, zumal die Prognose im Fühjahr 2011 noch bei lediglich rund 1,5 Millionen Geräten lag. Insgesamt werden dann rund 1,1, Mrd. Euro mit den sogenannten „Slates“ umgesetzt worden sein, was einem Durchschnittspreis von 534 Euro entspricht.

Der Aufwärtstrend soll sich auch 2012 fortsetzen, wobei mit einem Absatz von 2,7 Millionen Geräten gerechnet wird. Das entspricht einer Steigerung von immerhin 19 Prozent. Leidtragende des Booms sind Notebooks und vor allem Netbooks. Deren Absatz soll dieses Jahr um 35 Prozent auf nur noch 900.000 Stück sinken.

Update: Dazu passt die Meldung der Marktforscher von Morgan Stanley, dass die Nachfrage nach iPhones und iPads in den USA 40 Prozent größer ist, als erwartet.