Videoumfrage auf der re:publica 2013 (#rp13) zum Surface Pro von Microsoft


So etwas passiert, wen man Freunde bei Microsoft hat: Man findet als eingefleischter und altgedienter Macianer und Apple-Fan das Surface Pro von Microsoft gar nicht so schlecht. Trotzdem bin ich im nachfolgenden Video (übrigens gedreht von meinen Freunden bei PAGES Media auf der #rp13) etwas ausgeschert und habe auf zwei Wertungen bestanden.

Meine eigene Wertung fällt mit einer „4“ eher mau aus. Das liegt aber weniger an der technischen Ausstattung oder dem Betriebssystem, sondern weil es schlichtweg an für mich wesentlichen Apps für die Windows-Tablets mangelt. So gibt es für die von mir und meinen Kunden genutzten Cloud-Applikationen (Sprout Social, Hootsuite, etc) praktisch keine nativen Windows-Apps. Auf der Musik- und Instrumenten-Seite sieht es genauso mau aus (Garageband, Figure, iElectribe, Launchkey). Und auch viele weitere interessante Lösungen fehlen bei Windows, etwa Flipboard, Rockmelt, Businessmodel Toolbox, etc.

Auf der anderen Seite muss man dem Surface Pro zugestehen, dass es rein aus technischer Sicht ein sehr gut gemachtes Tablet ist. Mir gefallen sowohl Formfaktor, als auch Display und das Tastaturcover. Für Leute, die meinen ohne Windows nicht auskommen zu können, ist Surface durchaus die richtige Wahl. Deshalb von mir eine gute „7“.

Warum es für eine noch bessere Note nicht gelangt hat? Nun, es ist halt immer noch Windows. Ich habe da keine Vorurteile. Wirklich nicht. Ich beschäftige mich seit Anfang der 80er Jahre (auch beruflich) mit Computern. Ich habe also schon so manches gesehen. Von Homecomputern über MS-DOS und UNIX/Linux bis hin zu OS X und eben Windows. Und trotzdem komme ich mit der Windows-GUI nicht gut klar. Metro ist in meinen Augen schon ein guter Anfang. Noch etwas mehr davon, und alles wird gut!

Übrigens, siehe auch IT-Techblog!

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Mobile-IT-News vom 15. März 2012


iPad 3 in der Presse: Heute ist der Tag der Reviews des neuen iPads, das ja nicht iPad 3, sondern einfach nur iPad heisst. Keine Online-Publikation, die am Vortag des offiziellen Verkaufsstarts, nicht mit einem „Test“ oder „Hands-on“ prahlen würde. Und klar, die Journalisten sind begeistert. Besseres Display, bessere Kamera, mehr Speed. Was will man mehr? Selbst Spiegel Online jubeliert mehr als gewohnt. Allerdings wird sowohl beim Spiegel, als auch bei der Zeit-Online bemängelt, dass das neue iPad in Deutschland sein Geschwindigkeitspotential beim mobilen Surfen im Internet nicht nutzen kann. Zum einen, weil es hier kein LTE gibt, zum anderen, weil viele Provider das eh schon recht lahme 3G (UMTS) drosseln.

Kaufberatung zum neuen iPad: Falls Sie übrigens wissen wollen, ob sich der Kauf des neuen iPads für Sie lohnt, dann schauen Sie am besten beim renommiertesten Apple-Fan, nämlich Walt Mossberg und seinem iPad-Test vorbei. Auch gut: ZDNet mit 16 Gründen kein neues iPad kaufen zu müssen. Eine gute und für alle Generationen einleuchtende Kaufberatung zum iPad gibt es ausserdem bei TUAW. Und wenn Sie wissen wollen, wie das neue iPad von innen aussieht und welche Komponenten drin stecken, dann werden Sie hier fündig.

Nokia-Tablet: Angesichts der Übermacht des iPads und den Hoffnungsträgern der Android-Tablet-Fraktion freut man sich schon fast darüber, dass Nokia laut Reuters angeblich an einem eigenen Windows-8-Tablet arbeitet.

User wünschen größere Smartphone-Displays: Derweilen meinen die Marktforscher von Strategy Analytics heruasgefunden zu haben, dass sich britische und amerikanische Smartphone-Nutzer größere Displays wünschen. Am besten mit 4 bis 4,5 Zoll. Zum Vergleich: Der Bestseller Apple-iPhone hat ein 3,5-Zoll-Display!

Deutsche digital kauffaul: Zum Schluss noch neue Zahlen von Nielsen. Dort hat man Tablet-Nutzer in USA, UK, Italien und Deutschland befragt, für welche Inhalte sie bezahlen würden. Das Ergebnis: Deutschland ist digitale Diaspora, wenn es um bezahlten Content geht. Es ist nicht klar, ob die Deutschen noch nicht im digitalen Zeitalter angekommen sind oder einfach nur geizig sind. Fest steht, alle anderen geben für digitale Tablet-Inhalte mehr Geld aus:

Mobile-IT-News vom 6. März 2012 [VIDEO]


Windows 8 überrollt den Mainstream. Der Spiegel-Online meint offenbar, dass das neue Betriebssystem seine Leser überfordert und sieht sich genötigt 12 Tipps zu geben, damit auch der Laie mit dem innovativem OS zurecht kommt. Tipp Nr.1 ist übrigens „Treiber installieren“. Offenbar ist es also mit der Innovation doch noch nicht so weit…

Derweilen scheinen sich noch mehr dunkle Wolken über dem Blackberry-Hersteler RIM zusammenzubrauen. So berichtet die Nachrichtenagentur Reuters, dass man wohl die Gebühren, die Provider an RIM für die Blackberry-Dienste zahlen müssen, senken müsste.

Eine neue Studie in den USA zeigt, dass das „iPad“ (nicht etwa Tablet-PCs an sich) die am schnellsten wachsende „Technologie“ unter amerikanischen KMUs ist. So habe sich der Einsatz von iPads in kleinen und mittleren Unternehmen von 9 Prozent im Jahr 2010 auf 34 Prozent in 2011 nahezu vervierfacht. Wirklich interessant ist aber die AUssage eines der Macher der Studie: „Our research has shown that for small business owners, productivity and efficiency, which used to be the central benefits of technology, are now declining in importance compared to accessibility.“ Das heisst: Einfache Bedienung siegt über Produktivität und Effizienz!

Großes wird über Nokia gemunkelt. Groß, im Sinne von 41 Megapixeln! Diese Auflösung steckt (zumindest theoretisch) in der neuen PureView-Imaging-Technologie von Nokia. Jetzt sind Gerüchte aufgekommen, dass die neue Super-Kamera in kommenden Lumia-Smartphones mit Windows Phone zum Einsatz kommt. Das wäre ein Feature, mit dem die iOS- und Android-Front noch nicht aufwarten kann.

[UPDATE] Ein erster Blick auf Windows 8 [VIDEO]


Gestern hat Microsoft auf dem MWC in Barcelona Windows 8 einer breiten Öffentlichkeit präsentiert und eine Preview-Version zum Download frei gegeben. Keine Frage, das neue Betriebssystem ist entscheidend für die Zukunft des Software-Konzerns aus Redmond. Warum? Weil es nicht nur die Grundlage für die zukünftige Arbeit in Millionen Büros auf der ganzen Welt sein wird, sondern weil es erstmals eine einheitliche Version sowohl für PCs, als auch für Smartphones und Tablet-PCs geben wird.

Stellt sich nur noch die Frage, ist Windows 8 sexy genug um iOS und Android in die Schranken verweisen zu können? Ersten Aufschluss darüber gibt die Windows-8-Video-Präsentation von Jensen Harris, bei Microsoft zuständig für die Windows User Experience:

Update: Der IT-Techblog hat die wichtigsten Facts zu Windows 8 zusammengefasst.

Microsoft holt auf Apple auf: Windows 8 ist für Tablet-PCs optimiert und bietet eine spektakuläre Oberfläche


Gestern hat Microsoft auf seiner Entwicklerkonferenz mit dem programmatischen Titel Build 2011 das kommende Windows 8 präsentiert. Bezeichnend für das neue Betriebssystem aus Redmond ist die Fokussierung auf Tablett-PCs. Ähnlich wie Mac OS X Lion, das sich langsam in Richtung des iPhone- und iPad-Betriebssystems iOS entwickelt, macht auch Windows 8 zumindest optisch einen riesigen Schritt hin zu Windows Phone 7 und ein wenig in Richtung der Spielekonsole XBox.

Metro nennt Microsoft die Designsprache hinter der neuen Oberfläche, die vorrangig per Multi-Touch-Gesten auf Tablett-PCs bedient werden soll, aber auch per Maus und Tastatur auf Notebooks und Desltop-PCs gesteuert werden kann. Anwendungen sollen grundsätzlich im Vollbild-Modus laufen und können quasi zur Seite geschnippt werden um andere Anwendungen auf den Schirm zu bringen. Für Windows 8/Metro-App-Entwickler stellt Microsoft eine neue API (WinRT) zur Verfügung, der Vertrieb der Apps soll über einen in Windows 8 eingebundenen App-Store erfolgen.

Auf den ersten Blick erinnert das ganze zwar an eine Kombination aus Mac OS X Lion und seinen kleinen Bruder iOS, allerdings scheint Microsoft ein paar große Schritte weiter gegangen zu sein. Wie auch immer, Windows 8 zeigt mehr als deutlich wo die Zukunft der IT liegt: Im Mobile- und App-Breich.

Mobile-Skeptiker und konservative Windows-Nutzer können sich übrigens trotz des Paradigmenwechsels in Redmond entspannt zurücklehnen: Wie üblich bei Microsoft bleibt die Kompatibilität zum Vorgänger gewahrt. Alle Programme, die unter dem Windows 7 laufen, vertragen sich auch mit Windows 8.

Aktuelle Informationen zum Fortgang der Windows-8-Entwicklung finden Sie übrigens auf dem Building-Windows-8-Blog.