Interessante Mobilfunk- und Handy-Zahlen aus der ganzen Welt


Eine hübsche Infografik der britischen Handy-Website somobile zeigt die bemerkenswertesten Besonderheiten der verschiedenen Märkte. Oder haben Sie so wichtige Dinge gewusst, wie beispielsweise, dass 22 Prozent der erwachsenen Briten auch auf der Toilette telefonieren? Oder dass in Australien nur drei Prozent der nicht mehr gebrauchten Handys recycelt werden? Aber Spaß bei Seite, natürlich gibt es in der unten Stehenden Grafik auch ein paar nützliche Informationen für Mobile-IT-Profis, etwa die Zahl der Mobilfunknutzer in den einzelnen Ländern.

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Infografik: Smartphones und Apps erobern die Welt!


Eigentlich sagt die Überschrift schon alles, man könnte höchstens noch hinzufügen: Besonders die sich rasch entwickelnden Zweite-Welt-Staaten. Zwar sind laut dieser Infografik von Lookout nach wie vor die Vereinigten Staaten der größte Einzelmarkt für Smartphone-Apps, das stärkste Wachstum jedoch legen China, Argentinien, Israel, Indien, Saudi Arabien und Brasilien vor. Zumindest dann, wenn man den Zuwachs der Smartphone-Anwender betrachtet, die Apps auf täglicher Basis nutzen. Interessant auch die Projektion der zukünftigen Smartphone-Verkaufszahlen. 2015 sollen es fast eine Milliarde werden, genauer gesagt 982 Millionen. Weiterlesen

Tablet-PC-Absatz steigt schneller als erwartet


Laut Branchenverband BITKOM werden in Deutschland dieses Jahr rund 2,1 Millionen Tablett-Computer über den Ladentisch gehen. Eine überraschend hohe Zahl, zumal die Prognose im Fühjahr 2011 noch bei lediglich rund 1,5 Millionen Geräten lag. Insgesamt werden dann rund 1,1, Mrd. Euro mit den sogenannten „Slates“ umgesetzt worden sein, was einem Durchschnittspreis von 534 Euro entspricht.

Der Aufwärtstrend soll sich auch 2012 fortsetzen, wobei mit einem Absatz von 2,7 Millionen Geräten gerechnet wird. Das entspricht einer Steigerung von immerhin 19 Prozent. Leidtragende des Booms sind Notebooks und vor allem Netbooks. Deren Absatz soll dieses Jahr um 35 Prozent auf nur noch 900.000 Stück sinken.

Update: Dazu passt die Meldung der Marktforscher von Morgan Stanley, dass die Nachfrage nach iPhones und iPads in den USA 40 Prozent größer ist, als erwartet.

Android-Smartphones weltweit auf dem Vormarsch


Asymco beglückt die Branche wieder einmal mit neuen Zahlen. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass Android weiter auf dem Vormarsch ist, während alle anderen Systeme inklusive des Apple iPhones im dritten Quartal 2011 nachgegeben haben. Nach Betriebssystem sieht die Verteilung (bezogen auf die Handy-Gesamtverkäufe weltweit) wie folgt aus:

  1. Android (and Android-ähnliche): 17.6 Prozent
  2. iOS (nur iPhone) 4.4 Prozent
  3. Nokia Symbian: 4.3 Prozent
  4. BlackBerry: 2.76 Prozent
  5. Bada (Samsung): 1 Prozent
  6. Windows Phone: 0.5 Prozent

Allerdings handelt es sich hier tatsächlich nur um eine Momentaufnahme, quasi am Beginn einer Zeitenwende. Denn schon bald könnten sich die Zahlen, zumindest jenseits von Android deutlich ändern. So kommen zeitnah die ersten Smartphones mit dem viel gelobten Windows 7.5/Metro aka Mango auf den Markt und auch RIM soll an neuen, attraktiven Geräten arbeiten. Spannend wird auch sein, wie sich Apples iOS entwickeln wird. Zumindest ist zu vermuten, dass die Q3-Zahlen wegen des Modellwechsels vom iPhone 4 auf das iPhone 4s negativ beeinflusst sind.

BITKOM: Das Handy ersetzt den Festnetzanschluss


Laut aktueller BITKOM-Pressemitteilung verzichten immer mehr Haushalte auf einen Festnetzanschluss und nutzen statt dessen Mobilfunk. Allerdings ist die Festnetz-Substituation durch das Handy im Vergleich der europäischen Länder höchst unterschiedlich. Während beispielsweise 81 Prozent der Tschechen und 78 Prozent der Finnen nur mobil telefonieren, sind es in der Bundesrepublik lediglich 12 Prozent. Der europäische Schnitt liegt bei 27 Prozent. Ein Grund für das „schlechte Abscheniden“ Deutschlands: Die Koppelung von DSL und Festnetz-Anschlüssen!

Maßgeschneiderte Charts zur Smartphone-Nutzung


Google hat zusammen mit den Marktforschern von Ipsos und der Mobile Marketing Association einen praktischen Online-Dienst gestartet. Basierend auf den Daten einer Umfrage der drei Schwergewichte kann man sich maßgeschneiderte Charts über die Nutzung von Smartphones zusammenstellen. Die jeweiligen, recht umfangreichen Daten (z.B. Nutzungsdauer, Kauf, Art der Nutzung etc.) stehen für die 30 wichtigsten Länder zur Verfügung.

Als Beispiel hier eine Grafik zu Smartphone-Apps im DACH-Gebiet:

IDC-Marktzahlen: Tablet-Markt wächst solide, Apple unangefochten Marktführer


Vor kurzem hat IDC die Prognose für den Absatz von Tablett-PCs kräftig nach oben korrigiert: Statt der ursprünglich vorhergesagten 53,5 Millionen werden dieses Jahr wohl weltweit satte 62,5 Millionen der Flachmänner abgesetzt werden. Allein im zweiten Quartal dieses Jahres gingen 13,6 Millionen Tabletts über den Ladentisch. Wer allerdings glaubt, dass ähnlich wie bei den Smartphones, Googles Android dem Marktführer Apple iOS und iPad2 das Leben schwer machen würde, irrt sich: So konnten die Mac-Macher aus Cupertino im zweiten Quartal 2011 immerhin 9,3 Millionen Einheiten absetzen, was einem weltweiten Marktanteil von 68,3 Prozent entspricht. Das ist insofern bemerkenswert, da Apple damit den Marktanteil sogar leicht steigern konnte, nämlich um 2,6 Prozent.

Doch nicht nur Apples gute Verkäufe sind Schuld daran, dass Android im Tablett-Markt nicht so recht vorankam. So gelang es dem Blackberry-Hersteller RIM mit dem Launch seines Tablett-PCs Playbook im 2. Quartal dieses Jahres auf Anhieb einen Marktanteil von 4,9 Prozent zu erreichen. Alles in allem sank der Marktanteil von Android-Tabletts von 34 Prozent in Q1 2011 auf nur noch 26.8 Prozent. Und die Aussichten für Android sind kurzfristig sogar noch düsterer, denn HP hat laut IDC rund eine Million seiner kurz nach dem Marktstart eingestellten TouchPads für 99 US-Dollar (in der Bundesrepublik wurden je nach Speicherausstattung 99 und 129 Euro verlangt) in den Markt gedrückt. Damit prognostiziert IDC für das aus dem Palm-Nachlass übernommene WebOS-Betriebssystem einen Marktanteil von 4,7 Prozent im Tablett-PC-Markt für Q3 2011. Für Android blieben damit lediglich rund 23 Prozent übrig. Freilich sagt auch IDC, dass das wohl nur eine zeitlich begrenzte Schwäche ist, denn in Q4 soll es schon wieder für 25,9 Prozent „und darüber hinaus“ reichen.

Klar scheint jedenfalls zu sein, dass Apples iOS und Googles Android auch in Zukunft die führenden Tablett-Betriebssysteme sein dürften, wobei Android durchaus das Zeug dazu hat Apple den ersten Platz streitig zu machen. Der Grund dafür ist, dass ähnlich wie bei den Smartphones, fast alle namhaften Hersteller Android für ihre Tabletts nutzen, Apple aber bekanntlich iOS exklusiv für sich behält.

Eine große Unbekannte freilich gibt es noch: Das diese Woche einer größeren Öffentlichkeit vorgestellte Windows 8 mit seiner Metro-Oberfläche für Tabletts. Dass sich Microsoft zumindest auf den ersten Blick nicht hinter dem Tausendsassa Apple iPad2 mit iOS verstecken muss, zeigt dieses Video:

Marktanteile der Smartphone-Plattformen in Europa


Comscore hat heute die neuesten Smartphone-Zahlen für die fünf europäischen Kernländer Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien und Spanien vorgestellt. Wie erwartet marschiert Googles Anddroid Betriebssystem mit Riesenschritten voran mit einem satten Plus von 16,2 Prozent (gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vorjahr) auf jetzt 22,3 Prozent Marktanteil. Apples iOS konnte ebenfalls leichte Zugewinne (1,2 Prozent) verbuchen und liegt nun bei einem Marktanteil von 20,3 Prozent. Bemerkenswert, angesichts der Tatsache, dass sich die 22,3 Prozent von Android auf praktisch alle restlichen Handy-Hersteller, allen voran HTC, Samsung, Sony Ericsson, LG und Motorola verteilen.

Bemerkenswert sind die Unterschiede zu den US-Zahlen. So konnte RIM mit dem Blackberry in EU5 um 1,5 Prozent zulegen während es im amerikanischen Raum vier Prozentpunkte verloren hat. Dafür ist der Verlust bei Microsofts Smartphone-Plattform in Europa mit -4,8 Prozent deutlich größer (USA: 1,0 Prozent) allerdings ist die Ausgangslage in der EU anders. Hier kam Windows Mobile/Phone von immerhin 11,5 auf nun 6,7 Prozent, in den USA ist der Marktanteil traditionell kleiner. Dort fiel er von 6,7 auf 5,7 Prozent.

Erwartet hoch ist der Verfall von Nokias Symbiam. Zwar ist es nach wie vor in EU5 das mit Abstand führende Smartphone-OS, allerdings sank dessen Marktanteil innerhalb des letzten Jahres von 53,9 auf nun 37,8 Prozent. Es scheint, als sei Europa die letzte große Bastion der Finnen. In den USA liegt Symbiam momentan bei nur 1,9 Prozent. Es wird spannend sein, ob und wie sich Nokia mit den kommenden „Mango„-Handys schlagen wird.

Lohnende Ziele für App-Entwickler: Nokia OVI Store, Blackberry App World und Microsoft WP7 Marketplace


Smartphone-App-Entwickler bewerten die diversen mobilen Plattformen nicht unbedingt nach technischen oder Mode-Gesichtspunkten, wie es normale Anwender tun. Viel mehr interessieren sie je nach Zweck der App zwei Aspekte:

  1. Wo erreiche ich meine Zielgruppe, oder…
  2. Wo kann ich den größten Umsatz machen?

Punkt eins ist klar: Mit Android und iOS allein erschlägt man auf dem deutschen Markt laut einer Focus-Studie 57 Prozent und auf dem amerikanischen Markt laut Nielsen rund 68 Prozent des Marktes (weitere Zahlen hier). Andere Länder dürften sich auf einem ähnlichen Niveau bewegen.
Anders sieht die Sache freilich aus, wenn es um mögliche Umsätze mit Apps geht. Hier ist auf den ersten Blick Apples iOS weit vorne. Nicht nur, dass Apple von allen Smartphone-Herstellern am meisten verdient, iPhone-User laden auch besonders viel und häufig kostenpflichtige Apps herunter. Entsprechend gut sind die Umsätze der iOS-Entwickler.

Aber ist iOS wirklich das Maß aller Dinge? Wird man mit seiner App im riesigen Angebot des iTunes-Stores überhaupt gefunden? Immerhin sollen dort laut Apple über 425.000 Apps um die Käufergunst buhlen.

Eine Studie der Berliner Firma research2guidance legt nahe, dass es sich unter Umständen lohnen kann sich auf eine andere Plattform zu konzentrieren. So behaupten die Berliner, dass eine „durchschnittliche App“ in Nokias Ovi-Store zweienhalb mal öfter heruntergeladen wird als in Apple iTunes-Store. Auch auf Microsofts WP7 Marketplace und Blackberrys App World kann ein App signifikant öfter herunter geladen werden als bei Apple.

Der Grund dafür liegt auf der Hand: Symbiam, Windows-Phone und Blackberry haben (zumindest weltweit gesehen) eine relativ gute Verbreitung, die Zahl der in den jeweiligen Stores angebotenen Apps hält sich allerdings in Grenzen. Gute Chancen also für Entwickler.